Guten Morgen,
ich habe mich gerade hier im Forum angemeldet und wollte mich einmal vorstellen.
Ich heiße Wiebke, bin 30 Jahre alt, seit 8 Jahren verheiratet und habe drei Kinder im Alter von 7, knapp 6 und knapp 3.
Mit 14 habe ich angefangen zu rauchen. Meinen ersten Rauchstopp hatte ich 2007 für ca. 6 Monate - danach habe ich wieder angefangen (was mich dahin getrieben hat, weiß ich nicht mehr - ganz schön dämlich). Danach hatte ich immer mal wieder ein paar Anläufe, aber es hatte nie geklappt.
Nun habe ich gestern morgen aufgehört, zusammen mit meinem Mann (er ist Kettenraucher gewesen). Wir versuchen es jetzt erneut, dieses mal mit Nikotinpflastern. Es ist irgendwie kein Vergleich zum Aufhören ohne. Ich habe keine Entzugserscheinungen - das ist so viel wert. Gestern hatte ich im Laufe des Tages zwei, dreimal für ein paar Sekunden den Gedanken "hach, jetzt eben eine rauchen". Dann sofort "ach quatsch, tust du ja nicht mehr". Aber das war wohl eher Gewohnheit als die reine Sucht, denn auch nach diesen Gedanken hatte ich kein richtiges Verlangen.
Ich bin jetzt schon richtig stolz auf uns.
Wir haben im Monat bestimmt 500 EUR für Zigaretten ausgegeben (unglaublich, wenn man so darüber nachdenkt). Jetzt haben wir zwar noch ein paar Kosten für diese Pflaster, aber das wird nach einigen Wochen auch vorbeigehen.
Allerdings ist mir vorhin der komische Gedanke gekommen, dass ich durchs Nichtrauchen irgendwas verloren habe.
Das ist auch wieder nur mein Raucherhirn - da bin ich ganz sicher :lol:
Hat jemand von euch auch so einen Gedanken gehabt und was habt ihr gemacht? Habt ihr euch eine andere Belohnung ausgedacht?
Ich habe normalerweise nach irgendwelchen Tätigkeiten (Putzen z. B.) erstmal eine geraucht. Jetzt weiß ich nicht so recht, was ich stattdessen machen soll :D
Vielleicht habt ihr ja irgendeinen Ersatz, der mich auch anspricht. :)
Danke fürs Lesen und schonmal für eure Tipps.
Ich wünsche euch einen schönen (rauchfreien) Tag :-)