[b][i]Jede nicht gerauchte Zigarette zählt[/b][/i]
Sammlung von Zitaten, die mir zur Info dienen:
Bei mir war es auch immer der kalte Entzug.
Der 5. oder 6.
An die früheren kann ich mich nicht mehr detailliert erinnern.
Beim letzten Mal hatte ich massenhaft Marzipan gegessen.
Ich hatte es immer ein paar Jahre geschafft
um dann wieder zu beginnen.
Diesmal war es die ersten zwei Wochen ziemlich heftig.
Nach drei Monaten war das Schlimmste geschafft.
RauchlotseKlaus
05.10.2025
21:48 Uhr
Nachricht an Chris
Willkommen im Rauchrei Forum, prima das du hier her gefunden hast.
Deine Bedenken sind durchaus berechtigt. Rauchen ist tatsächlich für auch für mich lange Zeit ein Halt und ein Anker gewesen. Es [b]kann gehörig[/b] Angst machen, [b]sich [/b]davon [b]zu lösen[/b]. Weil die Tabaksucht sehr stark ist, ist das oft auch nicht so einfach. Viele hier ( ich auch ) haben einige Versuche gebraucht, bevor sie aufhören konnten.
Ein Rauchstopp ist eine sehr gute Entscheidung. Es lebt sich einfach besser, freier und gesünder ohne Zigaretten. Das Forum kann dir beim Entzug helfen. Hier sind viele, die den Entzug gerade durchmachen oder ihn vor langer Zeit gemacht haben
Schreib hier alles rein was dich bedrückt. Wir sind hier für dich da und lesen dich. Du kannst hier Kontakte mit vielen Menschen schließen
Wenn du ein tieferes Gespräch möchtest kannst du auch unsere Hotline anrufen. Die haben ein offenes Ohr und du kannst mit ihnen sprechen.
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RauchlotseKlaus
Als nicht mehr Raucher sind wir eine Zeit lang wieder Babies. Wir müssen ein paar Sachen [b]neu lernen[/b]. Zum Beispiel [b]Entspannung [/b]ohne Zigarette. Das ist eine großartige Sache. Das Leben bietet plötzlich ganz neue Perspektiven.
Und nein ich kann keine Gedanken lesen. Ich bin nur ein hochgradig süchtiger Mensch. Und die denken oft in ähnlichen Strukturen.
Wie sich doch manche Geschichten ähnlich sind. Ich hatte tatsächlich über so viele Jahre das feste Bild im Kopf: [b]Wenn ich aufhörte[/b] zu rauchen könne ich meine [b]Arbeit[/b] nicht mehr tun.
Ich arbeite schließlich mit Menschen. Da muss ich zugewandt und offenherzig sein. Ich muss freundlich und optimistisch sein. Ich muss doch so und so sein. Ja! Wenn ich aufhöre mit dem Rauchen, ja dann bin ich doch nicht mehr ich selber. Dann bin ich mies gelaunt, dann bin ich kratzbürstig und bösartig. Dann bekomme ich Depressionen. Dann kann ich maximal noch in einer Punkband auftreten. Alles andere kann ich vergessen.Jetzt habe ich den Absprung geschafft und nichts, absolut nichts von meinen Befürchtungen ist eingetreten. Ohh ja, ich hatte Entzug wie blöde, aber meinen Job hatte ich besser im Griff als je zu vor.
Und ohne Zigaretten lebt es sich 1000mal besser!
ICH MÖCHTE ES FÜR MICH nicht für andere
...Angst vor dem Scheitern eine Art Eigenleben entwickelt Der [b]Suchtling[/b] ist stark in Dir und kämpft mit allen Mitteln darum zu seiner „Nahrung“ zu kommen - gleich einem Parasiten der seinen Wirt verzehrt.
WIDERDIEANGSTDie Freude, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Freude, dem eigenen Körper nicht wissentlich Schaden zuzufügen ist der Antrieb, sich von der Sucht zu befreien.
Wenn du deine Freude darüber in die Welt trägst, durch gesunde Ausstrahlung, durch ein gutes Immunsystem, durch Ausdauer beim Sport
Ich halte nicht soviel von [b]Alan Carr[/b] aber in einem hat er Recht. [b]Jedes Mal wenn du einen Moment hast, indem du eine Zigarette rauchen möchtest[/b], ist dass ein Hilfeschrei des Nikotin[b]monster[/b]s. Und die Hilfeschrei werden immer seltener, weil das Monster keine Nahrung mehr bekommt und immer schwächer wird.
einfach. Tut aber manchmal ziemlich weh. Dieses Verlangen, [b]diese miese Sucht kommt mit Wucht[/b] und schreit herum.
Aber.... nur kurz, dann ist es weg. Es wird seltener und schwächer und irgendwann ist es Erinnerung.
ber Nikotin ist extrem hartnäckig. [b] Immer wieder wacht unser Suchtgedächtnis auf und macht Geschrei.[/b]
Dann rennen wir ferngesteuert zum Dealer und versorgen uns mir Nachschub.
Diese Schübe müssen wir ertragen. Da hilft nichts.
Wir haben aber eine Menge in der Hand um damit umzugehen.
Ablenkung, abhauen und vieles mehr. Mit der Zeit wird das Geschrei leiser und seltener.
Dann haben wir gewonnen.
Über die Lunge also geraucht oder gesprüht wirkt es sehr schnell und wird sofort wieder abgebaut. So das wir sehr bald wieder sehr gerne rauchen oder sprühen wollen. [b]Pflaster[/b] wirken sehr langsam und das Nikotin wird permanent abgegeben. Das ist wohl der Grund, das Ex Raucher nicht Pflaster süchtig werden.
...Xausprobiert an Nikotinpräparaten. Es hilft auf jeden Fall. Für mich kommt nur noch das Nikotin [b]Spray[/b] in Frage. Mit pflastern hatte ich trotzdem ständig das Gefühl ich muss rauchen und irgendwann klebten die auch nicht mehr.
Bei Pflaster ist es wohl ein Entzug ohne dieses unangenehme Craving.
Mit Nikotinpflaster hatte ich bewußt weniger Entzugserscheinungen und weniger craving, aber unterbewußt war ich noch viel aggressiver und launischer als im kalten Entzug! Mein jetziger rauchstopp war komplett kalt, körperlich ca. 2 Wochen superhart und psychisch fast ein halbes Jahr!
Das mit den Pflastern hatte ich auch probiert aber irgendwie habe ich trotzdem nebenbei ganz „normal“ weiter geraucht.
[b]Hypnose[/b] Sie hat mir geholfen, am Anfang keine Begierde nach der Zigarette zu haben.
Nur das Gefühl, was ich verdrängen wollte bzw das Gefühl was mir die Zigarette gegeben hat, ist geblieben. Der Schalter will nicht so Recht umkippen...
Mir hat es geholfen, meinen Kaffee mit Beginn des Rauchstopps mit [b]Caramel[/b]laroma geschmacklich zu verändern.
Da hat sich das dann irgendwie entkoppelt
Eine Nutzerin hat sich zum Beispiel [b]verkehrt herum[/b] abends ins Bett gelegt, damit sie gleich beim Aufwachen merkt
Jemilili
Tja und abgesehen von bestimmt vor 20 Jahren einmal jährlich so einen...halt jetzt diesen. Allerdings habe ich auch nicht erwartet, dass es einfach wird. Nur überlegt, dass es keinen besseren [b]Zeitpunkt[/b] für mich grade gibt. Da ich zur Zeit krank geschrieben bin. Aber ich vermute das Suchthirn würde bei mir so argumentieren:
Jetzt doch nicht, Du willst den Sommer genießen. Jetzt doch nicht, der Winter ist eh zu hart...Jetzt doch nicht, Du hattest genug harte Zeit. etc etc
Der Absprung ist das schwierigste.Das heißt für alle willigen, einfach stur sein und es durchziehen. Am Anfang ruhig stunden und/oder tageweise denken. Am besten versuchen alles so zu machen wie bisher. [b]Wenn man einmal ein paar Tage hat, nicht zu viel erwarten[/b]. Es ändert sich mitunter gar nicht soviel, außer das man alles macht ohne zu rauchen.
Ich bin der Meinung es gibt bessere und schlechtere Zeitpunkte aufzuhören, wie gesagt, ich war totmüde und am nächsten Tag nicht auf der Arbeit, daher wäre es [b]am Wochenende besser[/b] aufzuhören als unter der Woche.
da fällt ne ganze Latte [b]Stress[/b] für mich weg. Dann wäre so ein [b]Wochenende[/b] für dich sicher gar nicht so schlecht.
[b]Du fühlst Dich krank ohne Nikotin und ich wurde krank mit Nikotin[/b] : COPD läßt grüßen ! Aber tröste Dich : Irgendwann hört jeder auf zu rauchen, nur manche schaffen es den Zeitpunkt selbst fest zu legen. Das sind dann die die noch bischen länger leben, im Endeffekt: Am Ende sterben alle ! Nur manche die gehen auch ganz jämmerlich zugrunde, sitzen im Rollstuhl und vegetieren so langsam dem Ende entgegen.
Ach was solls: Ich rauche auf jeden Fall nicht mehr !!!
gehört es zu meiner ganz persöhnlichen Strategie, dass als absolute Ausnahme „[b]Notfall[/b]zigaretten“ schon gehen und nicht zur Aufgabe des ganzen Projekts führen sollen.
Und wenn, dann wird diese eine Zigarette nicht in Gesellschaft, nicht mit Kaffee, nicht mit Bier, nicht auf dem Sofa, nicht im Auto, sondern irgendwo, wo es nicht schön ist, z.B. im Keller, geraucht.
Ich habe in den letzen vier Wochen nach einer Woche „2 Notfallzigaratten“ geraucht und das eben als Lerneffekt auf dem Weg gesehen
Kraeuternotfallzigaretten
Ein Tipp, von dem ich einmal las, war, dass man [b]Schlaf[/b]störungen [b]nicht zu viel Bedeutung[/b] beimessen sollte, wenn sie nur kurz auftreten und sich nicht unter Druck setzen sollte, schlafen zu müssen
ich hab 2013 mit Nikotin[b]kaugummi [/b]aufgehört. Was war das Ende vom Lied, dass ich abhängig von Nikotinkaugummis. Ich weiß, dass sie gegen die Schmacht helfen. Aber wenn es irgendwie geht, versuche deinen Körper zu entgiften und lass die Nikotinersatzprodukte weg. Durch Kaugummies, Sprays und Lutschpastillen mit Nikotin wird dein körperlicher Entzug nur in die Länge gezogen.
Nach 3-4 Tagen ist das gröbste geschafft und nach 14 Tagen ist dein Körper entgiftet. Dies bedeutet nicht, dass dann alles super easy läuft aber doch deutlich entspanntert als die Anfangstage
Ich habe in den ersten drei Wochen Pflaster mittlere Stärke geklebt. Mir hat das eine gewisse Sicherheit gegeben. Vielleicht wäre es auch ohne gegangen, aber ich wollte ganz einfach nichts riskieren. Und mir scheint, du „tickst“ ähnlich!
Die Frage, ob mit oder ohne Ersatzprodukte muss jeder für sich entscheiden. Wenn du dich damit sicherer fühlst, dann nimm etwas.
Gib den [b]Plan Deiner Rauchfreiwerdung[/b] bitte nicht auf. Denn, und auch da hab ich mal was echt schönes von Edison gelesen: „Erfolg ist ein Gesetz der Serie und Mißerfolge sind Zwischenergebnisse. Wer weitermacht, kann gar nicht verhindern, daß er irgendwann auch Erfolg hat.“
Fazit: [b][i]Jede nicht gerauchte Zigarette zählt[/b][/i]