Hallo Berzi,
muss den anderen Recht geben. War Kettenraucher (ca. 50 - 60 Stück) und habe schon alle Methoden (Hypnose, Akupunktur, Alan Carr, Reduzieren, Laser, etc) ausprobiert. Reduzieren ist zumindest bei starken Rauchern die erfolgloseste Methode, da das Warten auf die nächste Zigarette die Sehnsucht nach den Kippen nur steigert und die "Belohnung" durch den Kick unendlich groß erscheinen läßt. Man "lechzt" dann geradezu auf die Zigaretten anstatt sie als das anzusehen, was sie sind: pures GIFT!!
Meine bis dato erfolreichste Methode war die "Schlusspunkt-Methode":
I.E.:
1) eindeutigen Termin setzen
2) seelisch darauf vorbereiten (bei jedem Zug an die Gifte "Arsen, Ammoniak, Benzol, Blausäure, Kohlenmonoxid, Teer etc denken)
3) am Tag X Nikotinpflaster verwenden und über zwei bis drei Monate "ausschleichend" verwenden, also 2 Mal die Stärke reduzieren)
4) sich immer wieder bestärken (z.B. dieses Forum besuchen)
5) für den Tag, an dem Deine im Gehirn befindlichen "Azetylcholin-Rezeptoren" rufen "Gibs mir, und zwar schnell!!!", eine Strategie zurechtlegen (tief durchatmen, Kaugummi rein, frische Luft, 1 km schnell gehen, danach Entspannungsübung wie Atemtechnik, Autogenes Training, progressive Muskelentspannung).
LG Larynx