Ok, als Frührentnerin (Sozialphobie, Burnout, chron. Depression) mußte ich mir zwangsläufig Dinge suchen, mit denen ich mich beschäftigen kann, denn sonst wäre ein Tag so richtig lang(weilig) und ich würde früher oder später noch andere Diagnosen entwickeln. Nun, ich bin eine wahre Meisterin im "mich sinnvoll beschäftigen" geworden, nur haben mich meine zahlreichen Aktivitäten bisher leider nicht vom Rauchen abgehalten *kicher*. Aber wie dem auch sei, vielleicht ist ja für den ein oder anderen etwas hilfreiches dabei.
Für den Notfall kann ich Granatäpfel empfehlen. Sie geben den Händen was zu tun, sind super lecker und gesund.
Ich male/zeichne viel, auf Papier aber meistens am Computer. Es lenkt ungemein ab und wenn einem etwas wirklich gut gelungen ist, dann fühlt sich das richtig gut an. Es gibt Selbstvertrauen. Pixeln (wirklich winzige Graphiken, wie z.B. Smilies) läßt mich regelmäßig die Zeit vergessen.
Photographieren kann auch helfen, weil wenn man mal ein anderes Motiv als immer nur die eigenen Katzen möchte, dann muss man zwangsläufig das Haus verlassen (Bewegung an der frischen Luft soll ja helfen).
In Situationen wo der Stress überhand zu nehmen droht, schnappe ich mir einen Comic (vorzugsweise Donald Duck) und verschwinde in die Badewanne. Ich habe ein ganzes Regal voll mit besonderen Badezusätzen und ich wähle nach Lust und Laune welcher gerade am Besten zu meiner Stimmung paßt. Der beste Stresskiller überhaupt.