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03.12.2010 21:35

Am Samstag, 06.06.2009, höre ich auf!

127
127Beiträge
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo Ihr, klar bleiben wir immer süchtig und lernen "einfach nur" mit der Sucht umzugehen. Was mich dabei nur so erschüttert und gleichzeitig zornig macht, sind die krassen Unterschiede. Tagelang geht alles gut, die Zigarette taucht zwar noch ab und zu im Hinterkopf auf, spielt aber eigentlich keine Rolle mehr. Und dann geht plötzlich und unerwartet NICHTS mehr...? Wenn solche Attacken kommen, habe ich nicht nur kaum beherrschbaren Lungenschmacht, sondern ich bin auch nicht mehr wirklich denk-, handlungs- oder arbeitsfähig! Und zwar stunden- oder tagelang! Unabhängig davon, dass ich mir das berufsmäßig auf Dauer nicht leisten kann und einfach nur hoffe, dass es mich nicht bei einem wichtigen Termin erwischt, gibt es mir auch ein elendes Gefühl der Hilflosigkeit. Eben das Gefühl, mich selbst und meine Stimmungen nicht kontrollieren zu können. Am Anfang war das sicher völlig normal und stieß im Umfeld auch auf Verständnis. Aber mittlerweile ist ein Punkt (eine Zeitspanne) erreicht, wo das Verständnis stark nachlässt bzw. auch nicht mehr eingefordert werden kann (vom engsten Familien- und Freundeskreis mal abgesehen). "Entschuldigen Sie meine Unbeherrschtheit, ich rauche seit gestern nicht mehr", funktioniert bei netten Kunden ganz gut. "Entschuldigen Sie meine Unbeherrschtheit, ich habe vor vier Wochen aufgehört zu rauchen", kann ich definitiv keinem Kunden als Entschuldigung anbieten... Bin ich also zu undiszipliniert, dass ich mich und meine Stimmungen nicht besser kontrollieren kann? Oder gibt es eine (medizinische) Erklärung, irgendwelche Vorgänge, die in Wellen im Körper ablaufen? Sorry, dass ich die Frage nochmal stelle. Mich auf unbestimmte Zeit mit unkontrollierbaren Attacken abfinden zu müssen, fällt mir unheimlich schwer. Diese noch nicht mal erklären zu können, fällt mir noch schwerer... Liebe Grüße, Heike
03.12.2010
21:35 Uhr
hi heike, ich glaube nortikotin ist schuld.nikotin baut der körper ja ganz fix ab. gruß daggi
03.12.2010
21:35 Uhr
Hey Heike, solche "Anfälle" werden noch öfter kommen, aber sie werden immer seltener und immer schwächer. Meinen letzten "richtig schlimmen" Tag hatte ich im Nachhinein betrachtet so um den 21. Tag rum, danach war es zwar nicht immer einfach, aber die Attacken wurden kürzer und weniger heftig. Vielleicht schaffst Du es ab jetzt ganz easy, vielleicht kommen aber auch noch fiese Tage, jeder Nico ist anders. Aber Du wirst Dir doch von so einem kleinen, stinkenden, häßlichen Gelbling nicht auf der Nase rumtanzen lassen? Zeig dem Drecksack weiterhin die rote Karte, es lohnt sich! Bruni PS: Ich hab beim letzten Anlauf nach 7 Jahren wieder angefangen, soviel also zu "es kann doch nicht sein..."
03.12.2010
21:35 Uhr
Huhu Heike, ganz toll wie Du Dich im Zaum hältst und NICO die Nase zeigst, aber wehe wenn er "losgelassen"! So oder so ähnlich könnte man es (nicht ganz medizinisch) umschreiben! Der Gelbliche hat JAHRElang ein festes Zuhause in unserem Innern bezogen, sich dort mehr als ausgebreitet und ist soweit gegangen daß er sogar die Herrschaft über unser Handeln und Tun übernommen hat! Wir haben es sogar zugelassen weil er wohlweißlich den Verstand gleich mit lahmgelegt hat! Dieser Drecksack ist nun von uns verächtlich und sowas von verabscheuend aus seiner "Behausung" vertrieben worden (glauben wir zumindest) daß es nicht wundert wenn er sich rächt! Aber es ist anders, wir werden ihn unser restliches Leben [b]NICHT[/b] vertreiben können, wir haben aber gelernt den Deckel auf dem Kistchen zu halten worin er sich z.Zt. windet und schreit um wieder rauszukommen! Sind nun weitgehendst in der Lage uns wieder selbst zu steuern, RAUCHfreie Gedanken zu fassen und unserem "Freund" mit Respekt und größter Vorsicht die kalte Schulter zu zeigen! Was sich da bei Dir abgespielt hat würde ich mal als eine Art "Prüfung" erachten und sie auch so abhandeln! War es doch nichts anderes als in kritischen Momenten genau das zu tun was NICO NICHT erwartet hätte, nämlich weiterhin STANDHAFT zu bleiben! SUPI daß Du sie bestanden hast und das sogar mit Bravour! Bei weiteren "Anfällen" frage Deinen Arzt, Apotheker oder komm' einfach ins Forum, denn nur HIER werden sie geholfen! :wink: Frage nicht nach dem WARUM, sorge vielmehr dafür daß Du weiter stabil wirst um Dich erfolgreich vor Attacken wie diesen zu schützen! Bye Klaus ! :wink:
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo Heike , ob es dafür eine medizinische Erklärung gibt weiß ich nicht ! Aber ich denke das ist völlig normal,du bist "erst" bei Tag 27 ,da kannst du nicht erwarten ,das dieser Drang eine zu qulamen plötzlich weg ist ! Tut mir leid ,aber so ist es nun mal ! Dir ist der Entzug relativ leicht gefallen ,so wie ich das mitbekommen habe ,freu dich darüber ,sei stolz das du schon bei Tag 27 bist ,aber rechne jederzeit mit solchen Tagen, an denen der :evil: dich besucht und dir gewaltig auf die Nerven geht ! Der wird dich noch eine längere zeit begleiten ,leider :( Lg und einen schönen rauchfreien Abend biddy
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo Heike, ob es dafür eine medizinische Erklärung gibt keine Ahnung....ich weiss nur, dass wir Süchtige waren, sind und bleiben; nur dass wir eben jetzt mit unserer Sucht umgehen können und die Finger davon lassen....ich kenne einen "trockenen Alkoholiker" und den werd ich mal fragen wie es bei ihm so ist. Habe 33 Jahre lang geraucht und heute ist mein 15. RF-Tag und mir geht es sooooooo gut Lg-Astrid-
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo liebes Rauchfrei-Forum, ich lese hier zwar mehr oder weniger regelmäßig mit, beteilige mich aber wohl zu wenig, denn nun bin ich fast schon wieder von Seite 2 auf Seite 3 verschwunden :roll: . Aber die Zeit vergeht irre schnell, und ich hätte nie gedacht, dass mein letztes Lebenszeichen schon wieder neun Tage her ist... Bin mittlerweile bei Tag 27 :) und das NichtMehrRauchen ist inzwischen schon recht normal. Ich fühle mich körperlich und geistig wohl ohne Qualm, auch Streit, Stress und Frust klappen ohne (fast) so gut wie mit. Ich denke nicht mehr ständig ans Rauchen und das konkrete Verlangen nach einer Zigarette kommt nur noch selten und lässt sich auch leicht abschütteln -- MEISTENS!!! WARUM :question: gibt es dann Momente, in denen PLÖTZLICH :!: und OHNE VORWARNUNG :!: und OHNE ANLASS :!: und überhaupt völlig SINNLOS :!: das unbändige Verlangen :evil: über einen hereinbricht? :question: :!: :question: :!: Ich hatte das vorgestern nach Feierabend, kam nach Hause und BRAUCHTE :evil: UNBEDINGT :evil: die übliche Feierabendzigarette, die ich schon seit mindestens zwei Wochen überhaupt nicht mehr vermisst hatte. Habe es ignoriert, mich beschäftigt, abgelenkt, war beim Sport, aber es hörte nicht auf, zog sich durch den ganzen nächsten Tag, nichts ging mehr, nichts anderes zählte mehr als der Gedanke an Zigaretten und gestern abend war ich dann fast soweit, eine zu rauchen :mad: :mad: :mad: . Habe es nicht getan, dank meines Mannes, der mich mal liebevoll, mal nachdrücklich, auf jeden Fall aber erfolgreich davon abgehalten hat. Wenn ich gestern allein gewesen wäre, könnte ich nicht beschwören, dass es gut ausgegangen wäre... :( . Gibt es eine (medizinische) Erklärung dafür, warum eine Sucht nach Tagen (oder später vielleicht auch Wochen) der Ruhe mit solcher Kraft zurückkommt? Sogar mit den körperlichen Entzugserscheinungen der ersten Tage? Kann man das irgendwie verhindern? :question: :question: :question: Heute ist alles wieder gut. Genau so plötzlich, wie "der Anfall" gekommen ist, ist er über Nacht auch wieder verschwunden. Heute kann ich mir auch kaum noch vorstellen, dass ich gestern Rauchen wollte oder dass ich überhaupt irgendwann nochmal rauchen will. Warum also? Es kann doch nicht sein, dass man irgendwann wieder anfängt, weil eine solche Attacke einen allein und womöglich noch in der Nähe von Zigaretten erwischt? Fragende Grüße, Heike
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo Heike, kann nur sagen, dass ich mich genauso fühle wie Du. Bin bei Tag 14 und sehe irgendwie auch keine Sonne! Halte aber natürlich durch, da ich irgendwie festgestellt habe und Du sicher auch, dass ich soviel Kraft habe, wie ich mir nie zugetraut hätte. Denn eigentlich und da bin ich ganz ehrlich, hätte ich nie gedacht, dass ich soweit komme, aber das war wie ein Selbstläufer mit ganz vielen Tiefs und einigen Hochs. Dieses Gefühl soweit gekommen zu sein, bin ich nicht mehr bereit aufzugeben, deshalb ist es für mich ersteinmal zweitrangig, ob ich die Blumenwiese heute erreiche oder erst in einiger Zeit, Hauptsache ich komme irgendwann ans Ziel! Hoffentlich bin ich jetzt nicht völlig am Thema vorbei, meine Tochter nervt schon als und will ins Bett, also bis bald!
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo Heike, Dein Wort zum Sonntag finde ich auch sehr gut! - Ich glaube, bei meiner Entwöhnung war ich auch zu ungeduldig, habe auf den großen Bang gewartet und mich genervt, weil er ewig nicht kam! Als ich mich dann damit abgefunden habe, dass alles so ist wie vorher nur ohne Rauch, da kam die Euphorie: wie befreit konnte ich sein !!! Vielleicht kommt sie bei Dir ja auch später!!! LG. Hermine
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo Heike, habe gerade dein posting gelesen und finde es sehr gut! Ich denke, du triffst da den Nagel auf den Kopf! Es ist super, wie du das bisher gemeistert hast und ich kann dich nur beglückwünschen! Weiter so und melde dich unbedingt wieder, gern auch mit weiteren Worten zum Dienstag (ähm... Sonntag... :D ) Herzliche Grüße, Petlupa
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo Ihr Alle, bevor ich bald von Seite 2 auf Seite 3 verschwinde und Ihr mich alle endgültig vergesst :( :wink: , hier ein kurzer Zwischenstand: Bin heute bei Tag 18 und abgesehen von den gelegentlichen schwarzen Krisen, in die ich mich ab und zu noch stürze, geht's mittlerweile ganz gut. Nach dem körperlichen Entzug in Woche 1 und dem psychischen Entzug in Woche 2 stecke ich nun in der Phase der Ernüchterung. Entgegen meinen Erwartungen beim Rauchstopp tut sich nämlich KEIN Gesang von Engelschören auf. Ich bin auch nicht PLÖTZLICH ein neuer Mensch, mit einem IRREN Selbstbewußtsein, SUPER attraktiv, BEFREIT von allen Problemen dieser Welt. Nein, ich rauche einfach nur nicht mehr... Seitdem ich das akzeptiert habe, dass nämlich der Lohn für viele vergangene und zukünftige Tage Quälerei nicht mit einem großen Knall und vielen Fanfaren vom Himmel fällt, sondern sich ganz langsam, Schritt für Schritt, schleichend aber beständig entwickelt, ist es viel einfacher. Damit entfällt nämlich das Warten darauf, dass ETWAS passiert, dass ES endlich vorbei ist. Und es entfällt auch die Enttäuschung, dass die GROßE WENDE noch nicht eingetreten ist. Dabei ist eigentlich schon so viel passiert, man muss sie nur sehen, die vielen kleinen Schritte. Und man muss sich gleichzeitig darüber klar werden, dass NichtmehrRauchen allein noch keinen anderen Menschen aus uns macht. Was vor dem Rauchstopp schön war, ist heute immer noch schön. Und Probleme, die vor dem Rauchstopp da waren, sind heute immer noch da (solange sie nicht wirklich ursächlich mit dem Rauchen zusammenhingen, wie z. B. Brandflecken, etc. :wink: ). Also: Lasst uns die schönen Dinge genießen und die Probleme aus der Welt schaffen -- und zwar rauchfrei! Liebe Grüße, Heike PS: Hab' den Text gerade nochmal gelesen, sollte eigentlich kein Wort zum Sonntag werden. Na ja, ich schick ihn trotzdem ab. Ihr müsst ja nicht "zuhören"... :wink:
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo Ihr alle, hab' heute irgendwie nie Zeit, deshalb nur ganz kurz: Auch Tag 13 geht gerade stimmungsmäßig ruhig und friedlich und natürlich rauchfrei zu Ende... :) Liebe Grüße und alles Gute für Euch alle, Heike
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