Liebe Ria, "Kreisläuferin"!
Von Wehmut, wie du sie beschreibst, berichten sehr viele Nichtmehrraucher. Ja, das ist ein Prozess und nicht selten ist genau das der Anfang vom Ende des rauchfreien Lebens. Hast du eine Idee, was du dem entgegensetzen könntest?
Was würdest du davon halten, dich mal mit Zettel und Stift zu bewaffnen und alles aufzuschreiben, was sich seit deinem Rauchstopp POSITIV verändert hat? Ich möchte dir empfehlen, diese Liste immer bei dir zu tragen. Wann immer dich die "Wehmut" packt, wirf einen Blick auf das Zettelchen.
Die Erfahrung, die du gerade machst, kann dir sehr entlarvend vor Augen führen, in welchem Un-Gleichgewicht sich dein Leben als Raucherin gestaltet haben könnte. Die "Work-Life-Balance" ist nun völlig auf den Kopf gestellt. Seit ich nach der Maxime "Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben" zu leben versuche, ist Vieles für mich einfacher geworden. Kannst du damit etwas anfangen? Was gibt es in deinem Leben für Leidenschaften? Oder, anders formuliert: was tust du leidenschaftlich gerne (was bisher aber immer zu kurz gekommen ist)?
Fragen über Fragen, liebe Ria. Nicht ich bin es, der darauf Antworten abfordert. Duselbst solltest dir diese Fragen vielleicht beantworten.
Ich wünsche dir wertvolle Erkenntnisse und weiterhin eine Extraportion Sturheit, damit du diese "Klippen" umschiffen kannst.
Herzliche Grüße
Dein Meikel
P. S. Dein Username Riabolo ist 'teuflisch gut. :wink: