29.09.2025 16:54

Ausgestiegen bin ich und nun?

72
72Beiträge
11.10.2025
19:47 Uhr
Ich halte es da wie SBO - die einzige Veränderung ist das Fehlen der Zigarette. Anfangs noch mit Nikotinkaugummis und dann mit normalen Kaugummis / Hustenbonbons. Manchmal sogar immer noch nen Bonbon. Wenn man ein Ritual durch ein anderes ersetzt, dann ist das immer noch ein Ritual was an "vorher" erinnert. In zwei Wochen ist ja schon die nächste Einheit (Monat!!) geschafft - und dann, dann schauen "wir" weiter :-)
11.10.2025
19:18 Uhr
[quote=Elektrifix] … Aber die 4 Wochen muss ich ja jetzt durch, denn ich muss ja rausbekommen, ob Du mit Deinen 4 Wochen recht hast ;-) [/quote] Ein sehr guter Plan. Und deinen Humor hast du ja noch. Der hilft beim Durchhalten.
11.10.2025
18:52 Uhr
@ Elektrifix, Meine Taktik war: ich mach alles genauso - nur ohne Kippe. Ich bin morgens mit dem Kaffee und dem Handy raus auf die Terrasse - NUR ohne Kippe. Die ganzen Alltagssituationen... Da musste irgendwie durch am Anfang. Die vier Wochen sind wirklich eine kleine Schallmauer. Kurze Rede - Langer Sinn [b]DURCHHALTEN[/b].
11.10.2025
18:09 Uhr
Na, dann hab ich mal Hoffnung. Im Moment bin ich mal wieder "Herr im Ring", aber dieser vermaledeite Springteufel:evil: ist soooo ein Ar...l... Dazu kommt, dass grad in allen Richtungen viel bei uns los ist. Aber die 4 Wochen muss ich ja jetzt durch, denn ich muss ja rausbekommen, ob Du mit Deinen 4 Wochen recht hast ;-)
11.10.2025
12:09 Uhr
@ Elektrifix ich fand bei mir die ersten vier Wochen richtig hart und nur schwer zu ertragen. Die 15 Tage die Du schon auf der HABEN-Seite stehen hast, sind in jedem Fall schon enorm viel. In jedem Fall wäre es zu schade, wenn Du diesen (schwer erkämpften) Erfolg wieder verlieren würdest. Durchhalten!! Es kommen leichtere Zeiten.................
11.10.2025
11:46 Uhr
Viele, vielen Dank für Eure Rückmeldungen liebe Anna, lieber Paul, ihr habt ja sicher recht, aber mir geht dieses Aussitzen, Warten bis es besser wird sowas von auf den Keks. Tagsüber ist es erträglich, aber morgens und abends sind und bleiben "Kraftakte". Und ich habe nicht die geringste Ahnung welche Rituale ich dagegenhalten soll. Na, schaun wir mal: Rolf schrieb von 30 Tagen ... heute ist Tag 15 und damit die Hälfte von 30 :D:P :evil: Den "Heinblöd" werd ich doch wohl in weiteren 15 Tagen klein kriegen :(
05.10.2025
17:45 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
05.10.2025
00:04 Uhr
bearbeitet:
05.10.2025
00:16 Uhr
Moin Elektrifix, herzlich willkommen im Forum der Süchtigen. Man kann das hier schon als eine Art Selbsthilfegruppe betrachten. Das Pseudonym ist ein gewisser Schutz und Du wirst hier viele Menschen treffen oder wirst von ihnen gelesen, die zu Hause zustimmend den Kopf nicken. Die Erwähnung Deiner Süchte ist also keine Koketterie (und so wird es auch nicht verstanden) sondern ein Teil Deiner Persönlichkeit. Es gibt hier viele Menschen, die eine mehrfache Sucht haben, ich zähle mich auch dazu. Und ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht wie Du. Mir war klar, dass ich meine Süchte aus meinem Leben streichen muss und, dass ich beides zeitgleich nicht schaffen werde. Ich entschied mich zuerst den Alkoholentzug zu machen, da mir dieser Entzug mehr Angst machte und ich wusste, dass ich nie aufhören werden zu rauchen, solange ich noch trinke. Dieser Entzug war aber viel einfacher als gedacht, ich rauchte zwar noch mehr als sonst, hatte schlaflose Nächte aber nach zwei Wochen fühlte ich mich deutlich besser. Das hatte ich nun auch von meinem Rauchstopp erwartet, aber es kam völlig anders. Nachdem ich 30 Tage rauchfrei war, habe ich mich hier im Forum angemeldet, weil es überhaupt nicht leichter wurde. Meine Laune war schlecht und entwickelte sich zu einer Depression, meine Gedanken kreisten um die Zigarette wie die Motten um das Licht und ich konnte es nicht abschalten. So unterschiedlich die Substanzen sind und deren Anwendung, so unterschiedlich ist auch der Entzug. Der Alkohol war meine Droge für Abends, weil ich ohne nicht mehr schlafen konnte, Albträume hatte, damit habe ich mich betäubt. So heftig die Wirkung war, so deutlich war auch die Nachwirkung und die Gewissheit, dass es so nicht weitergehen kann. Die Zigarette hingegen war meine Tagesbegleitung, immer zugegen, für alle Gelegenheiten passend und eine fein dosierte Wirkung. Gesellschaftlich anerkannt ist die Zigarettenpause weniger aber die Gin-Tonic-Pause. Durch den Wegfall des Alkohols gewann die Zigarette zusätzlich an Bedeutung. Die Auswirkungen des Rauchens war eher eine Zukunftsangst, die des Alkohols hingegen war täglich vorhanden. Die Nikotinsucht ist subtiler und lässt sich leichter schönreden, zumal ich ja schon einem großen Laster entsagt hatte, „irgendetwas muss man sich doch gönnen“, oder? Du bist ja gerade sehr schonungslos zu Dir selber, auch darin erkenne ich meine eigene Situation von vor sieben Jahren. Wer soviele Ausreden gefunden und erfunden hat wie ich, (ich habe 6 Monate heimlich geraucht) der muss zu sich selbst absolut ehrlich sein und extrem konsequent. Als ich endlich den Absprung geschafft hatte, war mir klar, dass dieser endgültig sein musste, denn es könnte sein, dass ich keinen weiteren Anlauf schaffen würde. Du sagtest, Du kannst dich selbst sehr gut verarschen; das können wir alle und tun das auch täglich. Aber diese Fähigkeit kann eben auch anders herum genutzt werden. Rede Dir das Nichtrauchen schön, nicht das von heute, das ist nicht schönzureden, sondern das von morgen also die Zukunftsperspektive. Glaub daran was Dir die alten Hasen hier im Forum immer wieder sagen werden, und jetzt sage ich es Dir: “Das Nichtrauchen ist ein wahres Geschenk, es kann Dich stolz machen, es fühlt sich so gut an, zu wissen, dass Du einen stärkeren Willen hast als Deine Sucht. Und, es wird leichter werden! Von Tag zu Tag, von Woche zu Woche und von Monat zu Monat. Jede Zigarette, die Du nicht rauchst stärkt das Bewusstsein Dir selbst vertrauen zu können.„ Ich habe mir damals gesagt, ich werde mir das Nichtrauchen solange schönreden, bis ich es mir selbst glaube. Das Rauchen hatte ich mir ja auch jahrzehntelang schöngeredet. Schreib weiter hier im Forum, entweder in Deinem Wohnzimmer oder im Monatszug “September `25 wäre ja Dein Monat. https://www.rauchfrei-info.de/forum/23/11935 Nirgends wirst Du so viele Menschen finden, die verstehen wovon Du schreibst, weil sie es kennen. ich wünsche Dir viel „ich will...“ und „ich kann...“ LG von Paul Jetzt habe ich sehr viel von mir geschrieben, weil ich Dich nicht kennen. Du kannst davon nehmen, was Du magst und was hilfreich sein könnte.
04.10.2025
16:53 Uhr
>[i][b]Vertraue dir selbst[/b], du hast allen Grund dazu. Denn seit neun Tagen bist du stärker als das Verlangen nach einer Zigarette. Schritt für Schritt kommst du deinem Ziel immer näher.[/i] Vertraue Dir selbst .... DAS Könnte ein Problem sein ;-) Im mich selbst "vera..." bin ich richtig gut :oops:
04.10.2025
16:18 Uhr
Okay, nun ist das also hier mein Wohnzimmer. Dann werde ich es mir dann mal [i]"gemütlich"[/i] machen. :D:wink: Und vorher ziehe ich mal meinen allerersten Post und die Antwort darauf mit hierher; denn ich bin eigentlich in einer Annahme erschüttert. Bis vor nun 9 Tagen war ich davon überzeugt, dass Sucht gleich Sucht ist. Zitat v. @Elektrifix am 28.09.25: [b]Was einmal funktioniert hat, wird auch ein 2.mal funktionieren, oder? [/b]
Moin, ganz schön langer Titel was ;-) Mir fiel aber nichts besseres ein. Ich bin einigermaßen überrascht und ... enttäuscht. Ich habe es vor 25 Jahren relativ gut geschafft trocken zu werden. Und nun rauche ich endlich seit 47 Jahren den nun 2. Tag nicht und könnte die Wände hoch gehen. Aber es soll ja besser werden, .... irgendwann.
Darauf kam dann die Antwort von @Anna_327
Guten Morgen ☕ Gesellschaftlich gesehen ist „ich trinke nichts“ heutzutage viel schwerer als „ich rauche nicht“ Ich empfinde es so nachdem ich über 30 jahren ständig Diskussionen nach dem wieso und warum hatte. Dennoch ist das nicht mehr rauchen seit vielen Jahren mein schwierigstes Projekt ? und ich kann nicht genau sagen, warum. Les dich hier erst einmal in Ruhe ein und besuche uns in den Monatszügen. Liebe Grüße und einen schönen Sonntag Anna
Update 04.10.: Bitte versteht mich nicht falsch: Ich erwähne meine Trockenheit nicht wegen Anerkennung, sondern weil ich a) somit zeige, dass alles was mit dem Thema Sucht zu tun hat, auch mit mir zu tun hat und b) das "Loslassen" der jeweiligen Sucht leider oder Gott sei dank nicht viel Ähnlichkeiten aufweisen. leider, weil ich damit gerechnet habe und gewusst hätte, was auf mich zukommt und wie ich mich schützen kann. Beim Alkoholentzug, habe ich heftigst reagiert: Zittern, Trockenrausch, usw. Und was macht das Niktotin? Zeigt mir den "...finger" und geht nur aufs Hirn. D.h. praktisch ständiger Suchtdruck und, da ich praktisch immer und überall rauchte, immer und überall "Trigger". DAS gefällt mir ganz und gar nicht. Ich hoffe enfach, dass mir immer etwas einfällt wenn der Druck kommt. Zurzeit klappt es ganz gut mit Atemübungen. So nun genug geschrieben ... jetzt wird wieder gelesen :wink: Habt ein schönes Wochenende - hier im hohen Norden regnet es seit heute Nacht durchgehend.:cry:
03.10.2025
09:17 Uhr
bearbeitet:
03.10.2025
09:18 Uhr
[quote=Elektrifix] Vielen Dank - Gesehen habe ich sie Züge schon, aber so ganz kapiert habe ich das mit den Zügen und Wohnzimmern noch nicht. [/quote] Guten Morgen In den Monatsgruppen (Zügen) lässt es sich hervorragend kommunizieren und gemeinsam leiden. Jammern ist auch erlaubt. Viele haben auch einen eigenen Thread eröffnet (Wohnzimmer wird das hier oft genannt). Das hast du ja aiuch gemacht. Da kann jeder für sich alleine jammern und auch mit allen kommunizieren. Leider ist das Forum hier noch eine Baustelle und viele Funktionen sich noch nicht realisiert. Deshalb am Besten in Zügen schreiben. Alles andere ist oft schwer zu finden. Herzliche Grüße Klaus
02.10.2025
23:37 Uhr
bearbeitet:
02.10.2025
23:48 Uhr
Es gibt jeweils einen „Zug“ pro Monat. Da fahren Viele mit, die in diesem Monat rauchfrei werden wollen oder gerade so um den Monatswechsel herum rauchfrei geworden sind. Ich zum Beispiel bin im September 2025 Zug zugestiegen. Aktuell ist der Oktober 2025 Zug gestartet. Auf den könnstest du aufspringen. Die „Züge“ werden von Rauchfrei-Lotsen begleitet. Die Mitreisenden tauschen sich untereinander aus. Und schon länger Rauchfreie schauen dort auch immer mal wieder rein und geben Tipps. Die „Wohnzimmer“ sind sind jeweils ein persönlicher Thread für die Person, die das jeweilige „Wohnzimmer“ angelegt hat. Du hast das deine schon mit diesem Titel „Ausgestiegen bin ich und nun“. Soweit so klar? Ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich das kapiert habe.
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