Hallo Marion,
hier mal ein Versuch zur Aufheiterung :wink:
[b]Holy Mary und der Stein des Anstoßes[/b]
Vor ca. 3000 Jahren (das ist für eine Schwester vom Highlander kein Problem) wurde Holy Mary von einer Fee um Amtshilfe gebeten. Ein kleiner Junge, dem sie einen Wunsch gewährte, bat sie, die Menschen in seinem Dorf in der Eifel nicht mehr streiten zu lassen.
Tatsächlich stritten die Leute dort wegen immer wieder auftretender Verkehrsunfälle mit ihren Gespannen. Die Ahnen hatten einst befohlen einen Weg aus dem Dorf direkt in Richtung eines alten kraftgebenden Baumes zu bauen. Leider lag genau auf diesem Weg ein riesiger Stein. Da die Menschen nicht grade dumm waren bauten je eine Stur rechts und links um den Stein herum. Allerdings hatten die Menschen damals keine Zeit und so rasten sie wie die Verrückten in beiden Richtungen and dem Stein vorbei. Kein Wunder, dass da etliche Gespanne am Stein hängenblieben und sozusagen anstießen, was zu einer Menge Unmut, Frust und Streit führte.
Daher war der Stein, der Stein des Anstoßes. Das ist auch die offizielle Erklärung der noch heute gültigen Redewendung.
Nun Gut! Die Fee sah' sich außer Stande den Wunsch des Kleinen zu erfüllen und bat Holy Mary um Unterstützung.
So begab sich Holy Mary - Gott sein Dank gabs damals die Bahn noch nicht - auf dem Sozius des Besens ihrer jungen Freundin Camilla P.-B. unverzüglich in die Eifel. Dort angekommen bot sich ein Bild des Grauens. Stau in beiden Richtungen auf der einzigen Straße weit und breit, weil wieder einmal ein Gespann an den Stein angestoßen und umgekippt war. Es konnte Stunden dauern, bis die Unfallstelle geräumt war. Unzählige Herzinfarkte, Ehekräche und Prügeleien würden sich in der Zwischenzeit ereignen.
Holy Mary zog ihre Raketensocken an, die sie einst von Peter's Urururururururururuurururururururururururururururururururururugroßvater bekommen hatte und flog mit Überschall im Tiefflug über den Stau hinweg direkt auf den Stein zu. Mit der Kraft von 1200 km/h und ihres linken Hakens traf sie den Stein optimal. Er zersprang in tausende kleiner Würfel, die als Pflastersteine nieder regneten und sich in Form eines Rondells in den Boden hämmerten. So schuf Holy Mary auch gleichzeitig den ersten Kreisverkehr. Fünfspurig konnten sie nun um den Stumpf des Steines herumfahren. Ja sie konnten sogar Wagenrennen durchführen, die später in Rom zu einem beliebten Sport wurden. Der Kreisverkehr wurde übrigens aufgrund einer Finanzkrise der Eifelbörse an die Pariser Stadväter verkauft, wo man ihn heute noch befahren kann.
So hatte Holy Mary wieder einmal Weltgeschichte geschreiben und einer guten Fee aus der Patsche geholfen. In der Eifel soll es seither eher ruhig zugehn, so hört man. Wenn nicht grade der Amtsschimmel waltet :wink:
Liebe Grüße,
Peter