15.05.2024
17:37 Uhrbearbeitet:
15.05.2024
17:43 Uhr
erst einmal hoffe ich natürlich, dass meine freie oma auf den weg der genesung ist, hoffentlich nicht zu viele schmerzen hat (sollten die ja mittel für haben) und irgendwann wieder -- SEHR VORSICHTIG -- hier einfliegt, zumal wir ja noch zusammen überlegen müssen, ob wir die 1. forumshauser WG gründen, FiOma oder so (na, vielleicht ist es ja auch nicht die erste) :wink:
darüber nachgedacht habe ich, weil frau im allgemeinen und oma im besonderen sollte ja wissen, worauf sie sich einlässt, weil ich merke grade, dass mein blick wieder etwas mehr auf meine schwarzen seelenanteile fällt, die ich vor lauter sorge um oma & hund und grüßengrüßengrüßen vermutlich gar nicht so hinterrücks, sondern durchaus gerne in den hintergrund geschoben habe <--> zwischenfazit: meine liebe freie oma: wenn wir zusammenwohnen, kann es gut auch mal sein, dass ich grübelnd in der ecke sitze und mir mitunter auch schräge gedanken mache :nikotinteufelch
apropos schräge gedanken:
1. merkte vorhin, dass mich die wiederkehrende ego-nummer, die es hier gar nicht so selten gibt, ziemlich nervt. menschen mit der nase ganz fest im eigenen popo.
2. weiterüberlegt, dass es ja auch mit sucht zu tun haben kann: dass menschen eben völlig bedürftig nur brauchenbrauchenbrauchen.
3. noch weiter überlegt: dass es mit der sucht ja auch ist wie mit wunden, irgendwo am körper: je größer, desto mehr wird aufmerksamkeit von aussen abgezogen und auf das klaffende etwas gerichtet, dass sich da auftut. und wenn der trauma-gedanke, den johanna ins spiel gebracht hat, stimmt, wovon ich ausgehe, kann das ne ganz mächtige wunde sein, die da klafft: keine energie für niemand und nichts, deshalb muss die nase dann im eigenen popo stecken. bei dem gedanken hat der ärger aufgehört und mitgefühl ist mit ins spiel gekommen.
4. noch weiter überlegt: in gewisser weise sind ja welche wie ich quasi die kehrseite der bedüftigen: ich/wir behandeln die eigene bedürftigkeit quasi im gutsein für die anderen, im nach andern sehen, für sie sorgen. insoweit steckt da auch ne nase im popo, aber im fremden. mannmannamann fio: stell ich mir lieber nicht vor :kaputtlachsmile ... grad auch ein wenig liebevoll für die eigene und die fremde hilflosigkeit angesichts der riesenaufgabe, sich der eigenen sucht zu stellen, gleich ob sie egozentrisch oder altruistisch gehandelt wird.
wahr ist aber auch, dass ich im grunde menschen mehr mag, die nach sich UND andern gucken. wobei ich wieder beim trauma-gedanken bin und dass dies schlicht nicht immer geht. zurück auf 3.
jetzt lässt Fio doch mal ne blume für Fio zurück :flowerblue: