Hallo ihr Lieben,
ich möchte mich erst einmal vorstellen: Ich heiße Susi, bin 26 Jahre alt und hatte am 01.04.2012 meinen Ausstiegstag. Ich habe 13 Jahre lang geraucht, 10 Jahre lang etwa 25 Zigaretten am Tag und ich wusste bis letzten Sonntag gar nicht mehr wie es ist, nicht zu rauchen. Zigaretten waren ein fester Bestandteil meines Lebens und Rauchen eine sehr liebgewonnene Gewohnheit. :oops:
Nun bin ich seit einer Woche rauchfrei und froh, dass ich durchgehalten habe! Trotz permanenter Bequalmung durch meinen Mann und meine Schwiegermama (na, sie haben schon Rücksicht genommen!:)) habe ich nicht den Wunsch eine zu rauchen....einerseits....
....andererseits....ich will zwar nicht rauchen - ich fühl mich ja körperlich wohl (mache auch wieder Sport, nun schon seit 4 Wochen) und genieße auch das Nichtmehrrauchen - aber es fällt mir so schwer, meiner liebgewonnenen Gewohnheit nicht nachzutrauern! So etwas dämliches! :bang:
Diese "Trauer" finde ich gerade am schlimmsten! :cry: Ich habe das Gefühl, dass mein Wille und meine Sturheit (bin Widder :D) relativ stark sind. Ich bin absolut entschlossen, aber diese emotionale Achterbahnfahrt ist grausam (und ja, nichts im Vergleich zu dem was ich mir antue, wenn ich doch wieder eine rauchen würde)!
Ich bin hier, weil ich glaube, dass mir der Austausch hier Kraft geben wird, besser mit der Entwöhnung klar zu kommen. Und vielleicht gelingt es mir ja auch für den einen oder anderen ein paar aufmunternde Worte zu finden und Kraft zu geben! :wink:
Was ich noch sagen MUSS: Ich danke Euch allen hier von ganzem Herzen!!! Eure Beiträge hier haben bei mir so eine Überzeugungsarbeit geleistet - sie haben meine Entscheidung bestärkt und mir überhaupt erst die Motivation gebracht, den Ausstieg jetzt auf mich zu nehmen! DANKE DANKE DANKE!!!
Ich wünsche Euch schöne und rauchfreie Ostern und eine gute Nacht!
Bis bald und viele liebe Grüße,
Eure Susi