Guten Morgen liebes Forum, guten Morgen liebe Mitglieder!
Ich habe mich soeben angemeldet und möchte mich nun auch vorstellen.
Ich bin "noch" 39 Jahre alt. Das ändert sich aber nächsten Monat. Ich rauche seit ich 20 Jahre bin. Ich hatte als Jugendliche eigentlich nie das Bedürfnis zu rauchen. Das kam dann alles irgendwie mit dem Studium. Damals durfte man in der Uni sogar noch rauchen. :roll: Das Rauchen war dann mal mehr, mal weniger. Da ich in meinem Leben einiges an Rückschläge zu bearbeiten hatte, habe ich immer wieder auch sehr viel geraucht.
Im vorletzten Jahr hatte ich dann eine Lungenentzündung und hatte kurzzeitig aufgehört. Wie das dann aber so war, war ich nicht mit ganzem Herzen dabei und habe immer darauf hin gefiebert wieder anfangen zu können. Was ich dann auch tat.
Nun, bin ich bekennender Hypochonder :riesengrinser: und habe eigentlich nie verstanden, dass ich überhaupt rauche. In stillen Minuten habe ich mich immer gefragt, was der Mist soll... als Hypochonder... Lungenkrebs, Herzinfarkt? Haaallooo?...
Seit einiger Zeit ging es mir aber immer schlecht nach dem Rauchen. Ich hatte Zeiten, da habe ich stark mit Husten zu tun gehabt. Belegte Bronchien, Halsschmerzen, ständiges Räuspern.... Dann habe ich den Konsum ein paar Tage eingeschränkt und als es wieder ging, ging auch das Rauchen wieder los. :bang: dann wieder bis es nicht mehr ging usw....
Und dann Corona... Hallo?! Ich bin Hypochonder.... dann kam der Husten, mal wieder... und dann hatte ich alle 15 Minuten Panikattacken…. wieder weniger geraucht... es ging mir besser... wieder geraucht.... husten.... Panik... seit Wochen....
Nach ein paar Überlegungen habe ich dann aber für mich festgestellt, dass das doch alles Quatsch ist. Dann kann ich aufhören. Da ich mal wieder eine Hustenphase hatte letzte Woche mit entsprechenden Panikattacken hab ich das mal gleich genutzt und entschlossen den Quatsch jetzt mal sein zu lassen. Das ist jetzt 5 Tage her - also, noch nicht so lange. Vom Kopf her kann ich das auch. Ich habe wenig Bedürfnis mir eine Zigarette anzustecken. Eigentlich hab ich so gar Lust auf Zigaretten. Aber, was soll ich sagen... 20 Jahre Nikotinabhängigkeit... BÄÄHM... Entzugserscheinungen. Und wenn man sich die Liste so durchliest, nehme ich auch alles mit. Depressionen, Gereiztheit, Schwindel, Herzrasen, Schlafstörungen.... Und das sind nur die psychischen Entzugserscheinungen. Die könne ich aushalten.... aber, die Körperlichen nerven. Gliederschmerzen, massiver Husten, Atemnot, Kurzatmigkeit, Kopfschmerzen.... Ja, ich bin Hypochonder und habe chronische Rückenschmerzen, die durch den Husten verstärkt werden... also, was hab ich alle 15 Minuten? Ich sage mir dann immer, dass es nur der Entzug ist. Und hoffe es hilft. Ich will das jetzt und ich mache das jetzt einfache mal.
Soviel zu mir.
(Habt ihr vielleicht Erfahrungen mit körperlichen Entzugserscheinungen? Was hilft dabei? Wie lange muss ich mit diesem nervigen Husten rechnen? )