28.01.2014
22:08 Uhrbearbeitet:
28.01.2014
22:13 Uhr
Hi Martina,
[color=gray][b]"Ich bin gespannt wohin die Reise geht und ich fühle mich wie vor einem großen Rennen."[/b][/color]
Ein schönes Bild, das viel von dem widerspiegelt, was wohl die meisten Rauchaussteiger empfinden.
Gewohnte, auch lieb gewonnene Rituale aufgeben, loslassen von eingefahrenen Gewohnheiten.
Trauerarbeit.
Martina, ich kann Dir sagen, wohin die Reise geht. Deine Reise geht in Dein neues, selbst bestimmtes Leben. Deinem gesunden Leben ohne Angst vor rauchbedingten Krankheiten.
Du wirst viel zurück gewinnen. Geschmacks- und Geruchssinn. Du brauchst keine Gedanken mehr an Deine Vorratshaltung verschwenden, Du wirst Dich nicht mehr in die Kälte stellen müssen, um von der Sucht fremd bestimmt, eine quarzen zu müssen.
Dein "Rennen" ist eigentlich nur ein "Aussitzen". Die eine, nächste Zigarette eben nicht mehr rauchen. Stur sein.
Du kennst Deine persönlichen Rituale, zu denen Zigaretten so selbstverständlich dazu gehörten.
Kapp` diese Synapsenkopplungen in Deinem Hirn. Durchlebe die Situationen, in denen Du früher geraucht hast ohne Zigarette.
Jedesmal von Neuem ein Sieg für Dich !
Kein Spaziergang. Es geht um eine Sucht.
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass mein [color=red]Entschluss[/color] , die internalisierte, unumkehrbare Einbahnstraße ohne Hintertür mich neben dem Zuspruch in diesem Forum dauerhaft aus der Rauchsucht geführt hat.
Konkrete Hilfe bei Schmachtattacken ist das Bewegen in frischer Luft, viel trinken - Tee oder Wasser, was zuckerfreies lutschen und - ganz wichtig- körperliche Aktivität.
Die Gedanken ans Rauchen nicht an sich heran lassen, ablenken.
Wir stehen alle an Deiner Seite - und sei sicher - jeder kann das schaffen.
Für heute mit einem lieben Gruss
Thomas