10.01.2015 20:34

Gemischte Gefühle

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19Beiträge
14.12.2014
17:19 Uhr
Liebe Julieta, Auch von mir herzlich Willkommen! Du wurdest ja schon bestens beraten :D Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und hoffe du hältst uns auf dem Laufenden. Glg schaafie :ladybug: :quartfoil:
14.12.2014
16:18 Uhr
Hallo julieta, das klingt nach einem sehr guten Plan. Du kannst dich noch 10 Tage intensiv auf deinen "Tag X" vorbereiten. Ein Gefühl wie Angst zu empfinden, im Vorfeld zum geplanten Ausstieg, ist ja erstmal sehr nachvollziehbarer. Mir hat damals sehr geholfen, mir eine Liste zu machen. Spalte 1 'Was gewinne ich durch den Rauchstopp', Spalte 2 'Was gibt mir das Rauchen'. Schreib dir doch mal in den letzten 7 Tage lang so eine Art Protokoll über deinen täglichen Situationen zum Zigaretterauchen. Eine Strichliste quasi. Zu jeder Ziggi notierst du dir, wie du die jeweilige Zigarette bewertest. Aus Langeweile? Stress? Gewohnheit? Euphorie? Wut? Komme dir auf die Schliche, in welchen Situationen die Zigarette für dich "mit dazu gehört". Du hast auch sehr schön beschrieben, mit welcher Strategie du bisherige Projekte erfolgreich gewuppt hast. Ich sehe das für dein Projekt "ICH-WERDE-RAUCHFREI" ebenfalls als eine sehr erfolgversprechende Strategie. Wenn deine Angst jetzt möglicherweise sehr groß ist, ggf. bis zum Starttag noch zunehmen mag, ist es ja erstmal eine Schutzreaktion deiner Seele. Die Gedanken, die wir denken, lassen Gefühle entstehen. Was bedeutet, dass du einen großen Einfluss auf deine Gefühle nehmen kannst. Vielleicht versuchst du mal in einer ruhigen Stunde (vielleicht anhand der Liste "was gewinne ich..." die einzelnen aufgeschrieben Punkte gedanklich durchzudenken und schaust dir dann mal deine emotionale Seite dazu an. Lasse den Optimismus, lasse den Glauben an dich wachsen, nimm diese positiven Dinge mit in deinen Starttag. Wie groß ist die Angst nach so einer Übung auf einer Skala von 1 bis 10? Gehe also kleine Schritte. Die Vorstellung " oh Gott, ab 24.12. werde ich nie mehr rauchen" wirkt auf manche demotivierend. Wenn du dir für deinen Start sagen kannst: Ab heute höre ich auf, bis zum schlafengehen werde ich heute keine Zigarette rauchen". Der Tag vergeht, es gab möglicherweise schwierige Momente, aber du wirst sehen, dass du diesen Tag lebend gemeistert hast. Wie groß ist heute die Angst auf der Skala?Wenn das nicht stolz macht und motiviert, oder? Am nächsten Morgen programmierst du dich wieder, mit "ich werde heute bis Bettzeit ist, rauchfrei bleiben". Abends bist du wieder gefragt, nimm dir Zeit für dich: Wie geht es mir, welche Situationen waren eher riskant, an welchen Stellen konnte ich erfolgreich dem aufkommenden Rauchverlangen widerstehen? Du solltest der wichtigste Mensch in deinem Leben sein, julieta. Gerade in der Rauchfrei-Werdungsphase möchte ich dir noch den Tipp mitgeben: Behandle dich gut. Sei nachsichtiger mit dir, gönne dir kleine Belohnungen für deine Erfolge unf Fortschritte. Mehr Auszeiten, wenn möglich, können auch nie schaden. Viel Trinken...extrem wichtig. Bewegung baut Stress ab und Streut Glückshormone ins Hirn...Toll! Lass von dir hören liebe Julieta, wie es sich bei dir entwickelt, ok? Hier im Forum findeste du immer Ansprechpartner. Die "geballte Kompetenz, praktisch.:P Viele Grüße und noch einen schönen Adventssonntag wünscht dir Meikel
14.12.2014
15:30 Uhr
Vielen lieben Dank Andrea und Daufi! Eure Worte haben mir gutgetan und mich in meinem Vorhaben bestärkt. Andrea, ich glaube, ich habe vor dem Scheitern an sich Angst, weil ich ziemlich perfektionistisch bin und mir selbst viel abverlange. Ich wäre enttäuscht von mir selbst, wenn ich es nicht schaffen würde. Gleichzeitig habe ich mit jedem gescheiterten Versuch mehr das Gefühl, dass ich mein Leben lang Raucherin bleiben muss. Ich habe in meinem Leben schon einiges geschafft, vor dem ich zuvor Angst gehabt hatte. Die letzte große Prüfung meines Studiums zum Beispiel. Oder letztes Jahr, als ich es geschafft habe, 10 kg abzunehmen. In jenen Situationen habe ich meine Angst dadurch überwunden, indem ich mein Vorhaben Schritt für Schritt angegangen bin. Also den Prüfungsstoff in kleine Portionen aufteilen, und beim Abnehmen die kleinen Erfolge sehen und nicht gleich in einer Woche 3 kg abnehmen wollen. Langsam aber sicher habe ich meine Ziele am Ende dann auch erreicht. Vielleicht kann mir das auch für den Rauchstopp eine Hilfe sein: Nicht daran denken, dass ich nie wieder rauchen darf und wie ich das wohl schaffen werde, sondern mich jeden Tag aufs Neue darüber freuen, dass ich ein gesünderes Leben führe. Und jeden rauchfreien Tag als tollen Erfolg sehen. Liebe Grüße, Julia
14.12.2014
13:47 Uhr
wünsche dir einen guten und super Start dafür das schick ich dir dass alles gut läuft: :quartfoil::quartfoil::ladybug::ladybug: lg daufi
14.12.2014
13:20 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
14.12.2014
13:17 Uhr
bearbeitet:
14.12.2014
13:17 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
14.12.2014
10:54 Uhr
Liebe Community, Ich möchte mich kurz vorstellen: Ich habe mit 13 Jahren meine erste Zigarette geraucht. Mittlerweile bin ich 29 Jahre alt, blicke also auf eine 16jährige Raucherkarriere zurück. Ich rauche 20 Zigaretten pro Tag, wenn ich abends ausgehe werden es aber auch mal mehr. Ausstiegsversuche habe ich schon mehrere hinter mir. Mit Hilfe von Büchern, Seminaren, Nikotinkaugummis und Hypnose habe ich es versucht, bin aber jedes Mal nach spätestens 4 Monaten gescheitert, meist aber schon nach wenigen Tagen. Abgesehen von den Zigaretten achte ich sehr auf meine Gesundheit - Ich ernähre mich gesund und mache Sport, und gerade deshalb habe ich oft das Gefühl, dass Zigaretten in meinem Leben keinen Platz haben sollten. Ich liebe mein Leben und will es noch viele Jahre gesund weiterführen. Daher kommt meine Motivation für den Ausstieg. Ich habe mir den 24.12. als Ausstiegsdatum ausgesucht, also heute in 10 Tagen. Einerseits kann ich es kaum erwarten, in ein rauchfreies Leben zu starten und die vielen Vorteile des Nichtrauchens zu genießen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich auch große Angst habe, wieder zu scheitern... Das kleine Nikotinmonster in mir sagt: "Warum solltest du es diesmal schaffen? Was ist denn heute schon anders als beim letzten Versuch?" Mein Ziel für die nächsten Tage ist also, diese Angst abzubauen, um den Rauchstopp möglichst entspannt anzugehen. Ich würde mich sehr über einen Austausch mit euch freuen und besonders dankbar wäre ich euch für Tipps, wie man die Angst vorm Aufhören Schritt für Schritt überwinden kann. Vielen lieben Dank im Voraus!! :flower:
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