Guten Morgen, lieber Oliver,
und herzlich willkommen in unserer :gemeinschaft:!
Du hast den genau den richtigen Ort gewählt, um Dich vorzustellen - und das hast Du obendrein ausgezeichnet gemacht. Jetzt kann sich jeder von uns vorstellen, was für ein Rauchertyp Du bist und in welchem Entwöhnungsstadium Du momentan steckst.
[i][size=2]Die erste, und damit auch härteste, Woche hast Du schon erfolgreich hinter Dir - großartig![/size][/i]
Erfahrungsgemäß sind die ersten zwei Wochen die, in denen der körperliche Entzug spürbar ist, danach ist es eine langwierige Verhaltensumstellung, weil Du immer wieder in Situationen geraten wirst, die für Dich gedanklich mit einer Kippe verbunden sind. Es wird also unbewußt der Gedanke ausgelöst, dass da was nicht stimmt, dass da was fehlt. Dieses Gefühl verschwindet von alleine, wenn Du diese Situationen einige Male bewußt ohne Kippe erlebt hast. Es ist nur anfangs eine umfangreiche Aufgabe, alle diese Situationen, in denen man sich jahrzehntelang das Qualmen antrainiert hat, gedanklich wieder zu entkoppeln. Mir ist es aber fiel leichter gefallen, als ich verstanden hatte, welche Verhaltensmuster sich bei mir eingeschliffen hatten und wie ich sie verändern konnte.
Und ein weiterer Grundsatz gilt hier bei uns im Forum: Ob Du wütend, traurig, unsicher ... oder... bist, hier hast Du Mitkämpfer vor Dir, die sich problemlos in Deine momentane Gemütsverfassung hineinversetzen können, weil sie es alles am eigenen Leibe erlebt haben. Setz Dich bitte an den PC und schreib´ Dir etwaigen Frust von der Seele, statt zur Zigarette zu greifen - ein "Nikotinkoller" dauert meist nur zwei bis drei Minuten, die es durchzuhalten gilt. Und so lange Du tippst, kannst Du keine Kippe in der Hand halten... :lol:
Es ist schön, dass Du mit uns weitergehen möchtest - einfach Schritt für Schritt, in der Gemeinschaft geht manches leichter.
[i][size=2]Mach :penguin: bitte :penguin:weiter :penguin: so![/size][/i]
Liebe Grüße und bis bald, Brigitte