Hallo liebe Sunny und natürlich alle anderen,
weil sich das gerade wirklich gut trifft und auch ich beschlossen habe, diesem giftigen Kraut den Kampf anzusagen, kann ich mich deinen Absichten 100% anschließen und wünsche Dir / uns ganz viel Erfolg.
Ich habe am 24. Juni mittags meine bis dato letzte Zigarette (besser gesagt, eine halbe) ausgedrückt. Mich hatte eine Virusinfektion (nicht Corona) erwischt, war völlig appetitlos, dennoch aber ging ich nach draußen und zündete mir eine an, trotz eines trockenen Reizhustens, Glieder- u. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Mattigkeit ...
Ich inhalierte den Rauch ... und fühlte mich schrecklich. Was für einen Wahnsinn betrieb ich denn da gerade eigentlich? Alle Kapazitäten meines Immunsystems bereits wegen einer Virusinfektion hochgefahren, und nun beschöftigte ich meinen Körper als kleine Zugabe noch mit dem Schadstoffabbau von Zigaretten? Ich kam mir unfassbar idiotisch vor, selbstzerstörerisch, als mir diese Gedanken durch den Kopf gingen. Drückte die nicht mal halb gerauchte Zigarette aus und beschloss, dies sollte meine letzte gewesen sein.
Bislang war sie es auch, inzwischen seit 7 Tagen und 17 Stunden. Mit fortschreitender Genesung von meinem Infekt kamen / kommen auch hier und da wieder Rauchgelüste auf, die ich bislang ganz gut managen konnte. Die Muster, in denen diese "ich-würde-jetzt-wahnsinnig-gerne-eine-rauchen" - Schübe auftreten, sind mir sehr bewusst. Es ist z.B. die erste Zigarette zum ersten Kaffee nach dem Aufstehen. Oder während der Wartezeit an einem Bahnsteig, die ich gerne mit einem Kaffee Togo und einer Zigarette verbracht habe - zuletzt war es NUR der Kaffee Togo, und es war eigentlich gar nicht soooo schlimm ... Aber es gibt da noch jede Menge andere typische Situationen, die ich gerne zum Rauchen genutzt habe.
Lass uns, liebe Sunny, gemeinsam da durch gehen, wir haben doch schon ganz andere Lebenslagen bewältigt und sind viel stärker als die Verlockungen dieses giftigen Krauts :riesengrinser: