Die Säulen der Erde von Ken Follet... ich habe es vor ewiger Zeit gelesen und doch ist mir die Erzählung um den Baumeister Tom noch so sehr präsent, dass ich selbst heute noch die Stimmung des Buches spüre.
Es ist dieses ganz besondere Erlebnis beim Lesen, die Bilder die entstehen, die Empfindungen von Freude, Trauer, Spannung, Neugierde, Angst und Lachen, dieses ganz eigene individuelle Erleben, was das Lesen von Büchern ausmacht.
Spannend finde ich die Erinnerung an Verknüpfungen, die ich mit Büchern und Momenten erlebt habe. So hat mich die Lektüre des Buches "Von Liebe und Schatten" von Isabelle Allende so dermassen gefesselt, dass ich einen für mich wichtigen Termin habe sausen lassen - ich hatte an dem Tag ein Treffen mit einem Interessenten für einen alten BMW und ich hätte den Erlös für das Schätzchen gut gebrauchen können. So gingen mir dann dann ein hübschen Sümmchen D-Mark durch die Lappen. Das Buch war es mir aber wert.:D
Oder ich erinnere mich gerne daran, wie ich das Buch von Albert Camus "Der Fall" ganz klassisch in Paris auf Montmartre las. Ein wahnsinns Gefühl damals, was mich dann auf der Rückfahrt noch über Amsterdam nach Hause führte.
Ich liebe es, Bücher in Verbindung zu bringen mit dem was mich umgibt. Leider ergeben sich heutezutage nicht mehr so viele Begebenheiten.
Aktuell lese ich "Ehrlich & Söhne" von Ewald Arenz - einfach ein ganz warmes Buch mit viel Leichtigkeit, positiver Botschaft und doch genau der richtigen Portion an Ernsthaftem, so wie eben im wahren Leben auch.
Lieber Klaus, eine schöne Idee, dieser Thread. Und auch wenn es in diesem Forum an so einigen Ecken knarzt und harzt. Es scheint geduldet zu werden, dass hier jetzt Empfehlungen geschrieben werden dürfen, die damals [vom rauchfrei-Team] entfernt wurden.
Ich wünsche allen ein wunderwarmes Osterfest,
Alles Liebe,
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