Zum Thema was bedeuten mir Bücher und welche Rolle spiel(t)en sie in meinem Leben, da gab es bei mir wie bei Dir Bartman Jahre des gar keine Bücher Lesens (was meistens dem Zeitmangel und abendlicher Müdigkeit geschuldet war) und Jahre des intensiven Lesens. Schon in der Grundschule war die Bücherei eine Schatzkiste für mich, die mich vor Langeweile bewahrte, Abenteuer, Tiergeschichten, aber auch Bücher wie: als Hitler das rosa Kaninchen stahl, damals war es Friedrich...haben mich ganz stark geprägt als Kind. Dann kam mit 11, 12 Jahren eine kurze Phase, in der meine besten Freundinnen und ich Karl May entdeckten und verschlangen. Das war ein richtiger Wettbewerb. Aus heutiger Sicht ist dazu natürlich allerhand Kritisches anzumerken, aber gelernt haben wir: echt schnell lesen (sonst war man chancenlos) und bis heute alle Vornamen von Hadschi Halef Omar....runterrattern können😂
In meinem ersten Beruf Erzieherin habe ich dann meine Begeisterung für Bilderbücher entdeckt, die bis heute lebendig ist. Tja und dann hatte ich ein paar Jahre eine "Lesefreundin" die war Deutschlehrerin und wenn sie ein neues Buch gelesen hat, habe ich es parallel gelesen und wir haben uns ausgetauscht...wie es im Leben manchmal so ist, ist das irgendwann eingeschlafen.
Gedichtetechnisch gefallen mir z.B. Tucholsky, Mascha Kalecko, aber auch Rilke. Leider kann ich mir keines merken oder auswendig und muss das immer wieder nachlesen.
Genug an dieser Stelle, jetzt suche ich nach "Frühling lässt sein blaues Band......"das passt zum Wetter heute