Hallo missing, guten Abend Susanne und natürlich an Alle,
ich rauchte 41 Jahre und habe es geschafft von einem Tag dieses Jahr für 3 Monate aufzuhören bei 25 Stück L&M am Tag.
Das ohne NEP.
Auch Rückfällig geworden aber Schavhtel war vor 3 Tagen leer, da bin ich nicht zum Automaten sondern diesmal in die Apotheke und habe genau das gleiche wie missing geholt. Wurde mir auch so empfohlen.
Mal sehen ob's hilft. Ich muss halt Gewohnheiten ändern, das fiel und fällt mir schwer.
Jeder hat Tag zählt jetzt.
Hi, die Worte, die du schreibst, sind wichtig! Und herzlichen Glückwunsch zu deinem Erfolg!! Ja, Hilfe annehmen ist keine Schwäche, grad weil Sucht so eine übele Sache ist. Vielleicht war das auch der Grund, warum ich bei meinen unzähligen Versuchen immer gescheitert bin. Jetzt nehme ich mir jede Hilfe, die ich kriegen kann.
Liebe Grüße
Susanne:flower:
Liebe Alle,
ich schreibe hier jetzt `mal was zu diesem Thema. Dies sind meine eigenen Erfahrungen damit und sicher nicht allgemeingültig, aber vielleicht hilft es dem Ein-oder Anderen dabei, eine Entscheidung zu treffen.
Mittlerweile hab ich fast 50 Jahre lang geraucht(20 Zigaretten pro Tag) und dies ist mein 2. Anlauf. Letztes Jahr schon einmal 4 Monate rauchfrei geschafft, aber vermutlich die NEP`viel zu schnell abgesetzt.
Momentan nehme ich 21mg Pflaster 24Std. und Kaugummi oder Lutschtabletten 2mg nach Bedarf. Die von der blauen Firma, die von der grünen fand ich nicht gut.
Die ersten 3 Tage waren trotzdem heftig, aber auszuhalten. Nicht so schlimm wie ohne NEP´s, aber ich war schon nahe dran, wieder mit rauchen anzufangen.
Eigentlich wollte ich erst am Sonntag die Pflaster auf 14mg reduzieren , habe aber heute schon damit angefangen. Einen Unterschied merke ich (noch) nicht, aber selbst wenn...
Viele meiner netten Gewohnheiten (Zum Morgenkaffee, nach den Mahlzeiten usw.usf.) haben sich in Luft aufgelöst und ich habe selten noch richtig heftig craving.
Natürlich denke ich öfter mal daran zu rauchen, aber es ist kein Vergleich zum letzten Mal. Vieles ist selbstverständlicher geworden ohne Zigaretten und ich persönlich denke, warum sich das Leben unnötig schwer machen.
Vorweg habe ich an der Uniklinik einen Rauchfreikurs gemacht und mich ausführlich beraten lassen, wie ich vorgehen soll. Mache ich auch jetzt ab und zu nochmal.
Rauchen ist keine schlechte Angewohnheit sondern eine Sucht.
Auf welche Art man davon los kommt ist völlig egal. Hauptsache, man schafft es irgendwie.
Mir persönlich ist es völlig egal, wie lange es dauert. Ich habe mir 50 Jahre Arsen, Cadmium,Formaldehyd und Blei und wer weiß, was noch alles in meinen Körper geblasen. Was ist da schon ein paar Monate Nikotin zusätzlich. Ein Fliegenschiß.
Wer-was- wie lange kann man auf den Herstellerseiten lesen und man sollte sich dabei nicht selbst bescheißen<g>.
Sicher hift auch das rauchfrei-Telefon, wenn man nicht klar kommt oder Angst hat.
Es gibt Menschen, die von heute auf morgen aufgehört haben, kaum Entzugserscheinungen hatten usw.
Ich habe davon noch keinen getroffen.
Es hat nichts mit Schwäche zu tun,wenn man sich helfen lässt. Habe ich auch erst spät in meinem Leben gelernt.
Jeder muss und sollte seinen eigenen Weg gehen.
In diesem Sinne einen schönen rauchfreien Tag und liebe Grüße
von missing
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