27.07.2025 12:42

Neu hier drin und schon verwirrt :-)

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149Beiträge
07.08.2025
18:28 Uhr
und wieder aus dem Augustzug ------------------------------------- Eine Woche plus 4 Tage = 11 Tage ohne Glimmstängel :-) Heute war es wieder leichter - aber es gibt wieder etwas anderes an Anderem zu vermelden. Heute nur 3-4 x schweres Verlangen gehabt - diese Schmachtattacken waren wirklich kurz aber dafür richtig, richtig heftig. In dieser Form hatte ich das bisher noch nicht. Während solcher Attacken ist es wirklich brandgefährlich für mich, aber diese dauern irgendwo nur zwischen 15 und 30 Sekunden und sind somit überwindbar. Also keine Notwendigkeit für Waldmeisterschals oder Gemüsevanillesoßensticks. Ein paar Nikotin-Kaugummis sind vollkommen ausreichend. Es ist immer noch spannend.................
06.08.2025
17:16 Uhr
@ Klaus - Danke für die Blumen; auch wenn es etwas zu früh war. Macht aber nix - heute ist die 10 voll --------------------- wieder aus dem Augustzug Eine Woche + 3 Tage = 10 Tage OHNE eine einzige Zigarette. heute nur ganz kurz. Einen extrem heftigen Anfall an Schmacht musste ich heute aushalten. Warum auch immer, es war tatsächlich recht knapp. Ansonsten weiterhin stabile Aussichten - es bleibt jedenfalls spannend :-)
05.08.2025
18:24 Uhr
[b]Hi Nikoknecht[/b] Super Glückwunsch fur die ersten 10 Tage. Das ist eine heftige Zeit. Hier prüft sich ein fester Entschluss. Du machst das prima!. Ich drücke dir die Daumen. Ganz liebe Grüße Klaus
05.08.2025
17:51 Uhr
und wieder eine Kopie aus August-Zug ----------------------- Tag 9 - also eine Woche und zwei Tage Mein Zähler lautet immer noch 0 - oder in Worten NULL / Zero / Nüchschte / Keine / Nada................ Heute fällt es mir schwerer als in den letzten 2-3 Tagen. Es ist sogar ziemlich hart; wobei es bei weitem nicht so übel ist wie in den ersten Tagen meiner Entrauchung. Ich erkenne da aber auch ein Muster - Stess!! Mit Stress meine ich die Art von Stress der sich einstellt, wenn man sich völlig unnötigem Bullshit stellen muss der vollkommen sinn- und fruchtlos ist dafür aber von außen an einen heran getragen wird. Immerhin bin ich in erster Linie darauf wütend, daß ich in meinen Bemühungen des Entrauchens gefährdet werde :-) Heute werde ich wohl ein oder zwei von den Kaugummis zusätzlich brauchen - wobei ich immer noch weeeiiiitttttt von der Höchstdosis entfernt bin. Immerhin fühle ich mich mittlerweile so stabil, daß ich der Versuchung widerstehen kann - wobei der Tag noch lang ist. Gut ist, daß ich die Erschöpfung der ersten Tage nicht mehr in mir habe. Ein zweites Gut gibt es noch als Bonus dazu - Ich versuche ja meinen Ausstieg in einer Umgebung zu gestalten die für mich „normal“ ist. Damit meine ich, daß ich keine Situationen vermeide die mich belasten bzw. gefährden könnten. Für mich habe ich gemerkt, daß ich keine „Schonung“ durch unrealistische Eckbedingungen (Urlaub, ruhige Phasen etc.) haben will um den Erfolg möglichst dauerhaft zu gestalten. Dazu gehört eben auch negativer Stress. Es bleibt also weiterhin wechselhaft bis wolkig :-)
04.08.2025
18:27 Uhr
heute etwas kürzer aus dem August-Zug Tag 8 - also eine Woche und ein Tag Immer noch steht mein Zähler bei NULL Zigaretten geraucht seit meinem Ausstieg aus dem Dauerqualm. Mein heutiges Anders ist nicht anders als das gestrige Anders anders war. Ich hatte ja gestern die Vermutung geäußert, daß ich mich auf einem Plateau sehe - das kann ich für heute tatsächlich so bestätigen. Dem Grunde nach eine ziemlich genaue Kopie des gestrigen Tages. Ich fühle mich durchaus auch leidlich stabil - aber bei weitem noch nicht über dem berühmten Berg. Die Kaugummianzahl scheint sich auch halbwegs zu stabilisieren; allerdings mit klarer Tendenz nach unten. Es bleibt also weiterhin spannend :-) Hoffe doch sehr, daß die Mitreisenden noch an Bord sind - glaubt mir, es wird besser mit dem Schmacht..................
03.08.2025
20:03 Uhr
[b]Hi NikoKnecht [/b] Herzlichen Glückwunsch zur ersten rauchfreien Woche! Toll wie du die Neuverdrahtung deiner Hirnwindungen beschreibst. Ich sehe es deutlich vor meinem Augen. Synapsen und Dopamin Reservoirs werden aus den alten Verankerungen gerissen. Toll, das du diese Prozesse beobachtest und uns teilhaben lässt. Danke dafür. Ich wünsche dir weiter Kraft und Mut Liebe Grüße Klaus
03.08.2025
18:36 Uhr
und wieder aus dem Augustzug kopiert --------------- Tag 7 - oder anders ausgedrückt.... meine erste rauchfreie [b]WOCHE[/b]. Fürwahr! Ich habe tatsächlich [b]keine [/b]einzige Zigarette mehr geraucht seit meinem Einstieg in den Ausstieg; auch keine Zigarren und sonstige Tabakwaren. Wie in den vergangenen Tagen auch, so ist das heutige anders wieder anders als die anderen anders davor. Heute ist mein Tag deutlich härter als gestern - sehr kurios. Aber bei weitem nicht mehr so hart wie die ersten drei Tage. Ich spüre wie sich einiges in mir verändert und so manche Hirnwindung sich neu verdrahtet. Der (weitgehende) Wegfall von Nikotin (und speziell der beruhigenden Wirkung) muss eben erst einmal verarbeitet werden. Wobei sich bei mir der Schmacht auch viel auf den Rauch an sich bezieht - scheinbar haben auch die ganzen Nebenstoffe ihr Plätzlein im Nervensystem/Gehirn gefunden. Die Rituale sind bei mir praktisch unbedeutend - liegt evtl. auch daran, daß ich so viel geraucht habe, daß mir die Zufuhr wichtiger wurde als das mit etwas zu verbinden. Mit meinen Händen habe ich auch kein Problem im Sinne von Unterbeschäftigung. Von den Nikotinkaugummis habe ich gestern tatsächlich relativ wenige konsumiert - natürlich in Relation zu meiner vorherigen Kettenraucherei. Wie das heute ausgeht wird sich zeigen - sieht aber danach aus, daß es sich auf das gestrige Niveau einpendelt. Meine private Vermutung ist, daß ich gerade wohl eine Art Plateau erreicht habe. Die Aufgabenstellung heisst für mich, den jetzigen Status auszubauen und darauf vertrauen, daß es wieder in Richtung Bergspitze geht. Insgesamt bin ich durchaus zufrieden mit dem Erreichten. Für mich persönlich ist tatsächlich die eigene Erwartungshaltung der Trick. Ich fühle mich vermutlich auch deswegen keineswegs mehr so erschöpft. Es bleibt weiterhin spannend UND mittlerweile auch interessant. Werte Gefährten - bleibt standhaft auch wenn es hart ist. Wenn ihr dennoch schwach werden solltet, so ist das nur ein Ausrutscher; zumindest so lange ihr das große Ziel nicht aus den Augen verliert. mMn ist es entscheidend, die eigene Frustration nicht beherrschend werden zu lassen.
02.08.2025
20:24 Uhr
Hallo Nikotinknecht, du schreibst wirklich gut. Man schreibt für andere und tut sich selbst damit auch etwas gutes. Man muss seine Gedanken ordnen und auch etwas analysieren, um einen guten Text zu schreiben. Das hilft auch beim Kampf gegen die Sucht. Und niemand muss sich schämen zuzugeben kämpfen zu müssen. Aufgeben ist da schon eher zum schämen. Ich habe mich auch oft mit dem Gedanken, dass ich nicht wieder von vorne beginnen will, gestützt. Du stehst noch am Anfang, aber ich sehe dich gut gewappnet. Weiter so! Viele Grüße :)
02.08.2025
18:04 Uhr
aus dem Augustzug --------------- Tag 6 - mittlerweile sind für mich Tage als Einheit führend geworden, nicht mehr Stunden. Man lernt wirklich nie aus - heute ist mein sechster Tag [b]OHNE[/b] eine einzige Zigarette und jeder Tag war unterschiedlich. Es wird spürbar leichter - allerdings hatte ich heute einen kurzen Moment der kritisch wurde. Es ist gut, wenn man dann zurück blicken kann und sich den bisherigen Erfolg nicht selbst wieder kaputt machen will. Meine Nikotinkaugummis helfen mir immer noch - aber auch hier werden es deutlich weniger die ich über den Tag brauche. Ich habe eine Nebenwirkung die ich auf diese Dinger zurück führe - Appetitlosigkeit :-) Das ist wirklich eine Konstante über die bisherigen Tage. Werte Mitreisende, geschätzte Gefährten im Kampfe! Man braucht sich wirklich nicht schämen, daß es schwierig ist von diesem Lastern los zu kommen. Als ich von rd. 50/Tag auf Null gestoppt habe, hat sich das wirklich angefühlt wie mit Vollgas gegen eine solide Wand zu fahren. Mich hat in den letzten Jahren auch die Angst vor dem Scheitern abgehalten das zu tun was ich schon sehr, sehr lange wollte - Aufhören. Persönlich habe ich mich damit abgefunden, daß ein potentielles Scheitern immer noch besser ist, als ein immerwährendes Verschieben. Von da an habe ich irgendwie dann den Schalter im Hirn legen können. Bei jedem ist es anders, bei mir jedenfalls hat es geholfen, daß ich mich selbst nicht unter übermäßigen Druck gesetzt habe - Ihr wisst ja selbst, wenn man unter Druck ist, dann ist so eine Kippe doch recht verlockend :-) In den ersten Tagen habe ich tatsächlich jede rauchfreie Stunde als Fortschritt gesehen - und tue es immer noch. Es ist definitiv nicht einfach und über manche Strecken sogar richtig hart - aber ich muss sagen, es lohnt sich. Jeder Mensch muss seinen eigenen Weg suchen um aus seiner persönlichen Sucht heraus zu finden. Ich berichte deswegen so ausführlich über meinen Weg damit evtl. andere für sich etwas finden was ihnen hilft.
01.08.2025
19:30 Uhr
und wieder eine Kopie - dieses mal aus dem Augustzug. ---------------------------------- Aus dem Julizug raus und hier in den Augustzug rein - praktisch wenn die am gleichen Bahnsteig mit gleicher Richtung stehen. Da ich Ende Juli erst zugestiegen bin, kann ich hier auch noch als Neuling zählen :-) Wie gehabt - ein weiterer Bericht meines Leidensweges. 120+? h - oder anders gesagt Tag 5 Weiterhin ganze [b]NULL[/b] Zigaretten, seit dem Ausstieg. Heute ist wieder ein anderes Anders als gestern. Heute ist der erste Tag, an dem ich kein einziges Mal das Gefühl hatte, daß ich dem Schmacht kaum noch widerstehen kann. Natürlich ist das Verlangen immer noch präsent, aber es schwächt sich merklich ab. Mein Bedarf an Nikotinkaugummis ist wieder deutlich gesunken - vermutlich schließe ich den Tag heute mit einer weiteren Reduktion ab. Es fühlt sich so an, als ob ich die härtesten Entzugserscheinungen hinter mir habe. Und diesen "Höllenritt" brauche ich wirklich nicht noch einmal. Es ist keineswegs so, daß ich über dem berühmten Berg wäre, aber ich fühle mich schon deutlich sicherer auf dem steilen Pfad. Rein körperlich fühle ich mich auch nicht mehr so erschöpft und ausgezehrt wie am Anfang. Grundsätzlich hat sich mein allgemeines Wohlbefinden verbessert. Es bleibt auch weiterhin spannend......... -------------------------------------------------
01.08.2025
14:25 Uhr
Hej Knecht, es scheint ja voran zu gehen und ja die Gedanken um die Kippen und die dazugehörende Organisation werden weniger - du hast mehr Platz für andere Gedanken und mehr Zeit. Meine Frau hat auch erst 5,5 Jahre nach mir ahfgehört, der Kollege hatte auch immer Zigaretten - also kenne ich die Gefahr der kurzen Wege zur Zigarette - es kann aber auch Motivation sein. Drücke dir die Daumen und hoffe, Du kannst ein rauchfreies Wochenende genießen. VG Rolf
31.07.2025
17:47 Uhr
und wieder kopiere ich meine Tageszusammenfassung aus dem Julizug hier rein........ ---------------------------------------------- 96 Stunden - Tag 4 Zigaretten seither exakt [b] 0[/b] es ist immer noch heftig - auch heute wieder musste ich feststellen, daß das heutige heftig anders war. Heute war der Morgen ziemlich krass - entgegen meiner Annahme von gestern pendelt sich also eher nichts ein. Der Tag heute fühlt sich irgendwie kräftezehrender an als gestern - der Schmacht ist ziemlich mächtig; speziell Mittags bzw. früher Nachmittag. In der Gesamtbetrachtung allerdings ist der Stolz auf das bisher durchgestandene Leid enorm motivierend! Jedenfalls fühlt sich das Ziel "Freiheit" nicht mehr soooo schwer erreichbar an sondern eher wie eine realistisches Szenario. Es mag vermutlich befremdlich klingen, aber der Umstand, daß hier immer "rauchbares" greifbar ist, sowie meine weiterhin rauchende Gefährtin hilft mir sogar! Dieser Versuchung zu wiederstehen ist ein Kraftakt aber auch gleichzeitig eine gute Mahnung. Nur den Aschenbecher muss ich immer weg räumen, das ist mir dann tatsächlich zu viel. In den letzten 24h habe ich sogar zwei Kaugummis weniger verbraucht - Es scheint also so zu sein, daß mein Nikotinbedarf sinkt. Von einem Verzicht auf diese Helferleins bin ich noch weit entfernt; meiner persönlichen Einschätzung nach, werden die mich noch ein paar Wochen begleiten - im Idealfall in immer schwächeren Dosen. Was ich ganz enorm genieße - wenn ich aus der Tür gehe, dann sind zwei Positionen weniger zu checken - Zigaretten und Feuerzeug :-) Mir ist auch aufgefallen, dass das Thema Beschaffung und die Sicherstellung der permanenten Zigarettenversorgung weggefallen ist und das enorm befreiend wirkt. Über den berühmten Berg bin ich noch lange nicht und es bleibt weiterhin spannend...............
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