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Und ja, das mit dem Rauchen war ja in diesem Jahr sehr sehr holperig... und ich schon ziemlich verzweifelt und in dem Glauben, es nie zu schaffen und ein hoffnungsloser Fall zu sein!, aber als Kämpferin geb ich natürlich nicht auf! Und der Urlaub hat mich mental echt gut vorangebracht!
Aber es ist so, wie viele hier auch schon geäußert haben - die meisten von uns werden wohl mehr oder weniger immer auf der Hut bleiben müssen und auch wenn das mit den Jahren nachlassen sollte, die Gefahr lauert wirklich hinter fast jeder Ecke. Und für mich gilt besonders - kein einziger Zug! [/color]
Liebe Silvia,
danke für deine Ermunterung auf meine Worte (bei Banya), das trifft es gut!
Ich habe in der langen Zeit des Rauchstopps und durch manchen Ausrutscher soviel über mich gelernt, dass ich völlig dankbar über diesen Weg bin. Vor allem habe ich jetzt endlich gelernt, mir nicht länger dafür Vorwürfe zu machen, sondern einfach "nur" Verständnis zu haben für den langen Weg, den ich eben brauchte.
Und dafür, die Zeit des Rauchens als Zeit der Unbewußtheit zu verstehen.
Jemand hier im Forum schrieb mal von "Sucht kommt von Suchen". Ich kann das jetzt nur bestätigen. Aus meiner Erfahrung klappt der Rauchstopp (für mich) "nur" mit dem völligen Verstehen und Verinnerlichen von Selbstfürsorge in jeder Hinsicht. Jede/r auf ihre/seine eigene Art und Weise.
Aber für mich ist das jetzt, nach mehr als einem Jahr intensivem Auseinandersetzen mit meinem Suchtverhalten (und Rückfällen, daher der verminderte Zähler :roll:), sehr klar vor Augen. Es hat sich viel verändert in diesem Jahr, vieles (scheinbar unterschiedliches) hat ineinandergegriffen, aber am Ende ergibt sich ein rundes Ganzes.
Hoffen wir, dass die Steine auf dem Weg weiterhin immer kleiner werden, zumindest auch in unserer Wahrnehmung!.:wink:
Liebe Grüße
Mabelle