Liebe Marina,
es tut mir sehr leid, dass du deinen Mann verloren hast. Ich kann gut verstehen, dass die Zigarette danach vielleicht auch ein Stück weit zu einem Ritual und Begleiter geworden ist. Aber du hast 2020 schon einmal bewiesen, dass du es schaffen kannst! Sei nicht zu streng mit dir. Rückfälle bedeuten nicht, dass du versagt hast. Du kannst immer neu anfangen und musst diesen Weg nicht allein gehen. Bald startet der Novemberzug. Vielleicht magst du ja dort mitfahren und dich mit den anderen austauschen.
:flowerorange::flowers:
Liebe Grüße von Sophia
Liebe Marina,
ich habe sehr lange und auch sehr viel geraucht. Als ich aufhörte, war ich 64 und hatte zu diesem Zeitpunkt mehr Angst vor den Folgen des Rauchens als vor dem Aufhören.
Aufgehört habe ich mithilfe von Nikotinersatzprodukten (Kaugummi, Lustschpastillen und Mundspray), die ich bei Bedarf über einen Zeitraum von 4 Monaten nahm.
Ein Rückfall ist auch nach längerer Zeit möglich. Das sagt ein Suchtforscher dazu:
[i]"Das Risiko eines Rückfalls sinkt aber mit jedem Tag. Ganz weg ist es allerdings nie: Das sogenannte Suchtgedächtnis, das sind Veränderungen des Gehirns, bleibt. In manchen Situationen fällt man in alte Verhaltensmuster zurück, vor allem bei Stress."[/i]
Ich bin jetzt fast vier Jahre rauchfrei und immer noch gibt es Situationen, in denen ich denke: "Jetzt eine rauchen, das wäre schön." Ich steuere dem entgegen, indem ich mir immer wieder bewusst mache, warum ich nicht mehr rauche und was ich dadurch gewonnen habe.
Ich habe im Wohnzimmer einen Aroma-Diffuser, den ich in der kalten Jahreszeit fast täglich benutze. Ich rieche auch gerne an den Aroma-Ölen. Da ich einmal im Wohnzimmer geraucht habe, genieße ich den guten Duft bewusst.
Es lohnt sich, mit dem Rauchen aufzuhören, auch dann, wenn man schon älter ist.
Liebe Grüße und alles Gute!
[b]:sun:[/b]
Liebe MarinaLaitinen
Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Ich glaube, das viele hier deine Gedanken nachvollziehen können.
Du warst traurig, alleine und alles war zuviel auf einmal.
Da kommt der Trost in Form einer Zigarette daher. Wir wissen es ja besser, und trotzdem greifen wir zu der vermeintlichen Erlösung.
Was uns als Trost erscheint ist in Wirklichkeit eine kalte, mitleidlose und narzisstische Sucht.
Super, das du einen dicken Riegel davorschiebst. Hier kannst du viele Menschen kennenzulernen, die auch diesen Ausstieg wollen.
Du bist hier nicht allein.
Liebe Grüße Klaus
Liebe Marina, willkommen im Forum! Schön. Dass Du die Entscheidung getroffen hast rauchfrei zu werden.
Mein herzliches Beileid für Deinen Verlust.
Die starke Abhängigkeit die Du beschreibst, kennen hier im Forum sicher viele. Ich selbst hab auch 40 Jahre lang geraucht. Egal wie krank, rauchen musste immer sein. Mit 14 begonnen. Nur für die zwei Schwangerschaften und Stillzeiten unterbrochen. Und dann wieder angefangen! Da hatte ich schon massiv Probleme mit der Lunge- Asthma, evtl. Beginnende COPD und musste trotzdem rauchen.
Ich hatte über die Jahre alles mögliche versucht: Hypnose, Lasern lassen, Akupunktur, kalter Entzug. Hat immerhin eine Zeitlang gehalten. Ein dreiviertel Jahr, 3 Monate, 33 Tage. Dann wieder Rückfällig geworden.
Diesesmal soll das letzte mal sein.
Ich benutze Pflaster und habe ein ganz anderes Gefühl für den Rauchstop und kann mir Rauchen für mich garnicht mehr vorstellen.
Vielleicht gelingt es nun endgültig.
Geholfen hat mir hier sehr viel der Austausch im Forum. Ich bin im Augustzug zu finden. Die Monatszüge sind deswegen toll, weil dort alle ähnliche Probleme und Hürden zu bewältigen haben. Hier werden Tips, Erfolge und ganz fürchterliche Stimmungen geteilt. So ist niemand allein. Es darf nach Herzenslust gejammert werden. Die Erfahrenen Lotsen und alte Hasen, die schon lange Rauchfrei sind, unterstützen und ermutigen. Sie helfen mit wichtigen Infos.
Wenn Du magst, steig doch in den Oktoberzug ein.
Ich wünsche Dir viel Kraft, Mut und Freude auf Deinem Weg.
Jede nicht gerauchte Zigarette ist eine gute Zigarette.
Und immer nur für einen Tag vornehmen. Heute rauche ich nicht.
Das hat mir am meisten geholfen.
Wenn ich früher auch nur über 3 Tage ohne nachgedacht hätte, hätte das Panikattacken ausgelöst.
LG Karola
Ich habe immer wieder aufgehört zu rauchen: in der Schwangerschaft mit meinen Kindern - erfolgreich 1r Jahre lang. Dann habe uch meinen späteren Mann - einen Raucher kennengelernt. Und wieder angefangen. Wir hatten beschlissen, gemeinsam aufzuhören. Aber ihm gelang das nicht, was mich auch dazu brachte, wieder anzufangen. Dann, 2020 , hattw ich es wirkluch so satt, dass ich den Ausstieg tatsächlich geschafft hatte. Es war prima und nach ner Weile vermisste ich es nicht mehr. Ende 2022 ist mein Mann verstorben. Ich hatte das Gefühl, etwas in meinen Fingern zu brauchen. Die erste Zigarette schmeckte fürchterlich. Die 2. schon besser. Eigentlich will ich nicht rauchen, tue es aber, obwohl mir längst nicht jede Zigarette schmeckt. Ich weiß, ich bin süchtig. Und es gibt die Rituale, die Gewohnheiten. Ich möchte raus aus def Spirale und lenke mich ab - aber dann fahre ich abends doch zur Tanke und besorge mir das nächste Schächtelchen.
Wer hat ähnliche Erfahrungen?
Anmeldung erforderlich
Sie müssen angemeldet sein, um ein neues Thema erstellen zu können
Anmeldung erforderlich
Sie müssen angemeldet sein, um ein neues Thema erstellen zu können
Anmeldung erforderlich
Diese Aktion steht nur angemeldeten Nutzern zur Verfügung.
Anmeldung erforderlich
Diese Aktion steht nur angemeldeten Nutzern zur Verfügung.
Anmeldung erforderlich
Sie müssen angemeldet sein, um auf Beiträge antworten zu können
Anmeldung erforderlich
Sie müssen angemeldet sein, um Beiträge bearbeiten zu können
Anmeldung erforderlich
Diese Aktion steht nur angemeldeten Nutzern zur Verfügung.
Anmeldung erforderlich
Das Melden von Beiträgen ist nur angemeldeten Nutzern möglich.
Wir möchten wissen, was auf unserer Website gut funktioniert - und was wir noch verbessern können. Dafür bitten wir Sie um Erlaubnis, anonyme
Nutzungsdaten zu erfassen. Diese Entscheidung ist natürlich freiwillig.
Welcher Dienst wird eingesetzt?
Matomo
Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?
Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.
Welche Daten werden erfasst?
IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)
Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell
Betriebssystem-Version
Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins
aufgerufene URLs
die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)
Verweildauer
heruntergeladene PDFs
eingegebene Suchbegriffe.
Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).
Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.
Wie lange werden die Daten gespeichert?
Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.
Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?
Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.
Wo werden die Daten verarbeitet?
Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.