Hallo Thomas,
könnt ja jetzt Witze reissen von wegen Rauchen und Intelligenz.
Aber mir geht es eher wie Jutta, die tiefe Trauer, die man empfindet,
wenn das Rauchen seine Opfer einfordert - in meinem Fall der Vater.
Sein Leidensweg dauerte aber achtzehn Monate, das letzte Vierteljahr
war ich hauptsächlich samstags vor den Apotheken rumgestanden, kurz
vor Schluss, dass mir noch das Morphium ausgehändigt wird für Sonntag.
Die Menge war begrenzt und Kontrolldienst der Krankenkassen war der Schrecken der
Apotheken - hauptsächlich samstags. Es durfte nur eine bestimmte Menge ausge-
geben werden. Ein Jahr lang ist mein Vater jede Nacht gegen 4.30 Uhr aufge-
standen und vor Schmerzen herumgewandert. 20 Jahre habe ich gebraucht, um
nicht mehr um 4.30 Uhr aufzuwachen.
Ich glaube. diesen Artikel hat ein Raucher geschrieben, einer der zu schwach war,
auszusteigen und nur sich selbst gutgeredet hat.
Bin noch lange nicht Nichtraucher, aber Exraucher. Und ganz ehrlich, ich freue
mich über jeden Namen, der schon länger dabei ist. Das macht mich genauso froh
wie mein eigener Erfolg.
Gruss - Angela