Hallo nameless,
ja ich gebe Dir durchaus in vielen Punkten recht, auch ich habe die letzten Jahre vierzig Stück am Tag geraucht.
Auch ich habe "nur" aufgehört, weil das Rauchen immer weniger spurlos an mir vorbeiging und ich immer mehr gesundheitliche Probleme durch das Rauchen bekam und ich irgendwann wußte, jede Kippe könnte diejenige sein, die eine unheilbare Krankheit auslöst und das Ende einleiten würde......
mit dem Riechen hatte ich während des Rauchens auch keine Probleme, jetzt aber umso mehr, weil ich viele Gerüche kaum mehr aushalte.
Passivrauch habe ich auch während meiner Rauchzeit nicht gemocht, jetzt noch weniger...
und kalten Rauch fand ich auch schon immer eklig....
bei mir ist es jetzt sehr tagesformabhängig, manchmal stinken Zigaretten für mich und manchmal fühle ich mich noch fast zu ihnen hingezogen ......
Oft denke ich aus, es wäre besser schon mit 25 Jahren aufzuhören und nicht erst so lange weiterzurauchen bis es schon fast zu spät ist....
Ach, ich war eigentlich auf der Suche nach einem Spruch, den find ich aber nicht, jedenfalls ging es darum, dass der Mensch sich erst verändert, wenn er die Folgen seines Tuns bitterlich zu spüren bekommt und vorher lieber verdrängt und zu bequem für Veränderungen ist... ich meinte, der war auch von Marcuse, aber von Herbert????...
gefunden habe ich nur den, der ist es nicht ganz, aber wenn er hilft, die Bindungen zum Nikotin und den Teufelsrollen zu lösen und manch einem vor dem Verdorren bewahrt, dann seis drum....
"Bequemlichkeit hindert uns oft genug, Bindungen zu lösen
- mancher verdorrt, dessen Wurzeln nicht nähren, nur festhalten."
Ludwig Marcuse
So erstmal ganz liebe Grüße...
Banya
P:S. Nameless, was hat Dich denn heute zu Deinen tiefschürfenden Gedankengängen bewegt????