Lieber Donauschiffer,
da du kein eigenes Wohnzimmer hast, antworte ich dir heute in meinem. Ich glaube nicht, dass Menschen sich programmieren lassen. Sie bestehen nämlich im Vergleich zu Maschinen und Computern nicht allein aus Denkzellen, sondern haben vor allem überwiegend Gefühle. Und damit beginnt vor allem die Crux des Rauchentzuges.
Trotzdem halte ich die Lektüre über den Rauchentzug für gut. Sie lässt sich auf dieser Internetseite herunterladen oder man bestellt sie unter der Rubrik "Informieren" mit dem Starterpaket. Ich empfehle letzteres, weil das Starterpaket auch noch ein paar nette andere Sachen wie Pfefferminzbonbons und Knautscheball enthällt.
Sinnvoll ist auf jeden Fall den Ausstieg vorzubereiten, sich einen Ausstiegstermin zu setzen, bis zu dem man sich ein bisschen klug machen kann. Und dann geht es los. Die letzte Zigarette rauchen und Schluss. Alles wegwerfen: Aschenbecher, Tabak, Feuerzeuge, Zigaretten, Tabaksbeutel und was es sonst noch an Liebesdingen gibt. In die Aschtonne damit und abwarten, bis der erste Schmachter kommt. Ich persönlich habe Bonbon gelutscht und literweise Kräutertee getrunken. Der Kräutertee hat den Vorteil, den Körper zu entgiften. Die Bonbon befriedigen wie gewohnt das orale Bedürfnis.
Das Wichtigste ist aber sich selbst und den Ausstieg aus der Nicotinabhängigkeit ernst zu nehmen. Ein Ausstiegsprotokoll hat vielen geholfen. Eine eigene Seite hier im Forum, das sogenannte Wohnzimmer, eignet sich dafür sehr gut. Außerdem gibst du anderen damit die Möglichkeit dir beizustehen, dich zu motivieren und mit Tips zu unterstützen. Ich glaube, es reicht nicht, gelegentlich mal vorbeizuschauen und bei anderen etwas im Wohnzimmer zu hinterlassen. Ich bin mir sicher, nur eine ernsthafte Auseinandersetzung mit sich und der Sucht führt zu Erfolg.
Den, lieber Donauschiffer, wünsche ich dir von ganzem Herzen.
Lesirma:sun: