Hallo Silvia,
danke für die Glückwünsche, Du hast jetzt auch begriffen, dass es immer nur die eine ist, die uns wieder aus der Bahn wirft. Mir war das auch immer in früheren Ausstiegsversuchen zum Verhängnis geworden, aber diesmal ist schluss damit, es gibt sie nicht mehr, die berühmte "eine", wir fühlen uns doch ganz gut ohne.
Nun muß ich noch etwas persönliches los werden. Meine Frau verstarb 2003 nur wenige Tage vor dem folgenschweren Unfall Deines Sohnes an Lungenkrebs. Während ihrer Therapie hatten mir Ihre Ärzte empfohlen, ihr einen Herzschrittmacher einzupflanzen. Ich bat daraufhin eine Cousine die Ärztin in diesem Fachgebiet ist um Rat. Sie gab mir damals folgende Antwort: Wenn es jetzt auch knallahrt für dich klingt, wenn Du dem zustimmt, dann hat Deine Frau ein elendes verrecken, ihre Krankheit ist nicht mehr heilbar, was anderes wäre, wenn sie einen schweren Unfall gehabt hätte und man hätte sie wieder zusammengeflickt, selbst im Rollstuhl kann man wieder ein Leben organisieren.
Als ich die Geschichte über Deinen Sohn mir ansah, mußte ich sofort wieder an diese Worte meiner Cousine denken, wie Recht sie damals doch hatte.
LG
Piet