[i]In einem kleinen Dorf am Rand eines verwunschenen Waldes lebte Liora, ein Mädchen, das immer glaubte, zu klein und zu gewöhnlich zu sein, um etwas Bedeutendes zu bewirken.
Eines Tages hörte sie, wie die alten Bäume flüsterten: Ein dunkler Schatten breitet sich aus, und nur jemand mit reinem Herzen könne ihn vertreiben.
Liora wagte sich tief in den Wald, obwohl ihre Knie zitterten. Auf ihrem Weg begegnete sie funkelnden Irrlichtern, die sie neckten: „Du? Eine Heldin?“ Doch Liora atmete tief ein, hob das Kinn und ging weiter.
Als sie den Ursprung der Dunkelheit fand — einen riesigen, brüllenden Schattenwolf — fühlte sie die Angst in sich brodeln. Doch dann erinnerte sie sich an jeden kleinen Moment, in dem sie sich überwunden hatte. An jeden Schritt, den sie trotzdem gegangen war.
„Ich bin stark genug,“ flüsterte sie. Und genau in diesem Moment begann ihr Herz golden zu leuchten. Das Licht breitete sich aus, wurde heller und heller, bis der Schattenwolf zischend zerfiel wie Nebel im Morgenlicht.
Der Wald erblühte. Die Irrlichter verneigten sich. Und Liora ging zurück ins Dorf — nicht größer, nicht anders, aber mit dem Wissen: Mut entsteht nicht daraus, keine Angst zu haben, sondern aus der Entscheidung, trotzdem weiterzugehen.
Und von diesem Tag an zweifelte sie nie wieder an sich selbst.
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Der Schattenwolf könnte auch das Verlangen nach Nikotin sein und das Mädchen jeder von uns :flower: Liebe Grüße Anna
PS. Die Idee stammt von mir, beim Text hatte ich Hilfe