Liebe Marcia,
du bist sicher in einer verzwickten Lage. Aber momentan scheint mir dein größtes Problem deine Angst zu sein, Angst es nicht zu schaffen, Angst vor Entzugserscheinungen. Hinzu kommt, dass sich wohl auch dein Partner/dein Umfeld nicht vorstellen kann, dass du es schaffst.
Deiner Angst kannst du nur begegnen, indem du dich umfassend informierst. Hier im Ausstiegsprogramm findest du Informationen zu möglichen Entzugserscheinungen und wie man sie abmildern kann. Und für eine individuelle Beratung steht dir die Hotline zur Verfügung.
Du solltest dir aber immer vor Augen halten, das Rauchen macht krank, nicht der Rauchstopp. Der Rauchstopp löst definitiv keine Depression aus, allerdings sind depressiver Verstimmungen durchaus möglich. Und egal wie heftig und langwierig Entzugserscheinungen sind, sie werden schwächer und vergehen ganz. Du solltest dich zumindest über Nikotinersatz, dessen Anwendung, Wirkung und Dauer der Anwendung informieren. Mir haben Pflaster geholfen, ich habe jetzt keine mehr geklebt, weil ich ohne genauso gut zurecht komme.
Ich sehe keinen Grund, warum du es nicht angehen solltest. Das Einzige was passieren kann ist, dass du doch weiter rauchst. Aber das machst du ja jetzt auch noch, also kann NICHTS passieren. Und wenn du mehrere Versuche brauchst, dann wirst du hier alle Unterstützung, aber niemals einen Vorwurf bekommen.
„Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren."
Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du den Sprung in die Rauchfreiheit wagst!
Liebe Grüße Ela