Hallo,
ich bin jetzt 43 und rauche seitem ich 16 bin. Seit 4 Jahren führe ich ein Rauchtagebuch und kann beobachten, dass die Tage an denen ich Rauche immer weniger werden und dass die Nichtrauchertage immer selbstverständlicher werden. Aktuell rauche ich ca 20Tage im Monat nicht, also ich rauche ca. jeden dritten tag, dann aber richtig. Das bedeutet, ich fange meistens Nachmittags an, wenn ich gestresst von Arbeit komme und pushe mich mit einem Kaffee nochmal (morgens trinke ich keinen mehr - erster Hack um weniger zu rauchen) und rauche dann kette (ca. 20Zigaretten) und arbeite nochmal ein paar Stunden.
Ich kann es oft gut kontrollieren und kann auch neben Freunden sitzen, die rauchen, ohne, dass es mir besonders schwerfällt (zumindest an 2 von 3 Tagen).
Auf der einen Seite merke ich ganz konkret die ganzen Nachteile: Schwere Lunge, Müdigkeit, schlecht für Sport etc. auf der anderen Seite fällt es mir voll schwer, vorallem den Arbeits-Flow anders zu gestalten.
Ich möchte gern mit dem Rauchen aufhören, aber die letzten Meter fallen mir gerade sehr schwer. Ich merke auch dass ich mich ca. 2 mal die Woche über mich selber ärger, dass ich doch wieder geraucht habe, aber in den Momenten fühlt es sich wie die Beste Idee der Welt an. Ich bleibe weiter dabei, aber das zieht ziemlich am Selbstwertgefühl.
Habt ihr eine Idee, wie ich die letzten Zigaretten auch noch überwinden kann?