Hallo zusammen :-)
Ich wollte mich hier auch mal häuslich einrichten und erstmal vorstellen. Mein Name ist Ariane und ich bin 29 Jahre jung. Mit dem Rauchen habe ich schon als Jugendliche angefangen, mein Lebensgefährte noch eher als ich und wir liegen beide bei je ca. 30 Zigaretten am Tag. Morgen ist unser gemeinsamer Termin zum Rauchstopp und auch wenn langsam ein wenig Angst vor der eigenen Courage aufkommt, bin ich noch guter Dinge. Ich bin froh, dass wir die Sucht gemeinsam bekämpfen, vermutlich sind wir dann schon deshalb sturer gegen den Nikotinteufel, weil keiner zuerst einknicken möchte. Gut, manchmal kommt die Sorge auf, dass wir uns im Lauf des Wochenendes vor Frust mit Geschirr bewerfen, aber dann wissen wir zumindest, was wir vom gesparten Geld zuerst neu kaufen. ;-)
Jeder von uns hat eigene Gründe und Motivationen, mit dem Rauchen aufzuhören. Bei mir ist es in erster Linie, wie die Zigarette mein Leben dominiert. Ich plane meinen kompletten Alltag um die Rauchzeiten und es nervt mich selbst total. Vor eineinhalb Wochen hatte ich einen längeren Termin und wollte vorher noch eine rauchen, nur leider hatte ich die Zigaretten zu Hause vergessen. Es ist schon peinlich, welche Weltuntergangsstimmung deswegen geherrscht hat und an dem Vormittag, konnte ich mich selbst nicht ausstehen. Es wäre auch toll, die Sucht in den Griff zu bekommen, bevor ich gesundheitliche Probleme bekomme und noch Lebensqualität einbüße und lange Krankenhausaufenthalte durchstehen muss, ich möchte es jetzt schaffen, bevor es überhaupt in die Richtung geht.
Bei meinem Lebensgefährten ist es sehr das Geld, das er nicht mehr verschwenden möchte und der Beschaffungszwang, meistens ist er es, der darauf achten muss, dass immer genug Glimmstängel da sind.
Er hat schon oft vom Aufhören gesprochen, aber ich hatte Angst davor und habe abgeblockt. Aber jetzt ging mir die ganze Raucherei selbst so auf den Geist und das kann es doch auch nicht sein. Eine hilfsbereite Zigarettenschachtel brachte mich dann auf diese Seite und das Lesen hier gab nochmal einen riesigen Motivationsschub, dafür schon mal ein großes Danke :-)
Mein Lebensgefährte war auch sofort dabei, als ich fragte, ob Freitag der Tag X sein soll, er will es so schaffen, ich hoffe, das Ausstiegsprogramm kann mich unterstützen. Das Startpaket habe ich schon und der Kalender hängt in der Wohnung, ebenso wie ein paar Zettel mit Motivationssprüchen. Meine Zumba-DVDs liegen bereit, meine "Stricken für Dummies" Anleitungen und ein Mandalabuch zum ausmalen. Nachher gehe ich noch einkaufen und decke mich mit Kaugummies, Bonbons und Obst ein. Das gibt mir das Gefühl, im Kampf gegen die Sucht auch einige Waffen im Arsenal zu haben und damit kann ich dem Nikotinteufel hoffentlich ordentlich eins überbraten.