16.08.2017
22:31 Uhrbearbeitet:
16.08.2017
22:33 Uhr
Liebe Helgasp,
glaub mir, ich weiß in etwa, wovon Du redest. Ich hab 19 Jahre heimlich geraucht, also die letzten Jahre ließ sich das nur noch vor Mann und Kindern durchhalten. Genau wie Du hab ich ihn mal getroffen, ähnliche Ausrede. Einige Male war es superknapp - mein Mann riecht zwar gut, hat aber nicht so den Überblick draußen.
Jedenfalls habe ich viel Hirnschmalz darauf verwendet, mir zu überlegen, mit welcher Ausflucht ich raus kann. Und die Kippen immer gut verräumen, z.B. im Mülleimer, in einem Parkbaum - da hab ich die halbe Dorfgang mit Kippen versorgt, fürchte ich. Es war Stress pur.
Und nach zwei jeweils zwei bis drei Wochen dauernden Versuchen habe ich jetzt aufgehört. Wie Du sagst, ohne Nikotinersatz. Kaffee war mein Ersatz, den gab es zuvor immer to go mit Kippe. Ohne ging auch ganz gut, jetzt hol ich mir nur noch selten einen, die Becher im Müll sind ja auch nicht so der Hit.
Habe den Mut die letzte zu rauchen. Es wird Dir nichts fehlen, Du wirst gewinnen. Du brauchst nur den längeren Atem und das ist das schöne, Deiner wird immer länger werden und die Sucht wird immer schnappiger.
Gut, die ersten Tage sind anstrengend, aber eh, wer war noch gleich der Chef? Immer die nächste nicht rauchen und nur bis zum Ende des Tages sehen - geh halt früh ins Bett :D
Und freuen!
Bäck wünscht alles Gute und viel Zuversicht