Hallo Everest,
ich wollte dir nur kurz sagen, dass ich auch ca. 1-2 Wochen nach dem "Absetzen" der Nikotinpflaster (also des Nikotins) eine leichte bis mittlere Depression hatte, die für ca. 1 Woche anhielt. Abgesehen von dem Nikotinentzug gab es sonst keinen erkennbaren Grund für die Depression. Wenn man aber liest, dass das Nikotin und andere Stoffe des Rauchs das chemische Gleichgewicht hin zum künstlichen Erzeugen von Glücksgefühlen stören, ist es eigentlich schon klar, dass zumindest entsprechend veranlagte Menschen evtl. eine kleine depressive Phase durchmachen.
Die gute Nachricht ist: So, wie die Depressionen aus dem Nichts kommen, verschwinden sie nach einigen Tagen auch wieder. Ich kann dir also nur empfehlen, die Depressionen auszuahlten, FALLS die wieder auftreten sollten.
Aber gehen wir erst einmal davon aus, dass die vielen schönen Eindrücke im Urlaub dazu führen, dass du erst gar nicht depressiv wirst. ;)
LG
Chris
Hallo Ihr Lieben!
Ich bin 37 Jahre alt und muss zugeben, dass diese Raucherei eine verdammte Sucht ist, welche uns immer wieder austricksen will, damit wir wieder zur Zigarette greifen.
Ich meinerseits - man stelle sich das mal vor - habe hunderten Menschen durch Hypnose geholfen aufzuhören. Wirklich. Langfristig. Vielleicht war es die Krux, dass ich bewusst wusste, welche unbewussten Mechanismen ablaufen, sodass mich mein Unterbewusstsein noch mehr austricksen konnte und ich immer wieder Gründe fand, doch wieder zur Zigarette zu greifen.
Mein längster Rauchstopp liegt so 9 Jahre zurück, - 3 Monate hatte ich es ausgehalten und es war FÜRCHTERLICH!! Psychisch komplett aus dem Ruder, - konnte mich nicht konzentrieren, nahm ca. 8 Kilo zu obwohl ich weniger ass und meine Haut wurde extrem schlecht.
Die letzten 3 Jahre habe ich ca. 50 Packungen weggeschmissen mit dem Vorsatz, keine mehr anzuzünden. Im Endeffekt jedoch waren es 2 wesentliche Dinge, welche mich doch relativ schnell wieder zur Zigarette greifen liessen:
1. Belohnung: Man gönnst sich ja sonst nix im Leben: Kaffee und doch wenigstens 1- 2 Zigaretten, aus dem dann wieder die ganze schachtel wurde.
2. Beruhigung: Um meinen Partner und Kinder nicht "zur Sau" zu machen, weil ich nervös, ungeduldig und ungehalten werde. - und noch ein wesentlicher
3. Punkt: Nach einer Woche des Nichtrauchens werde ich aus unerklärlichen Gründen depressiv.
Aaaaaber: Ich habe vor 3 Wochen angefangen, 6x pro Woche Sport zu treiben - abwechslungsweise Kraft & Ausdauer, 2x pro Woche zusätzlich Sauna und habe festgestellt, dass das meine Lust zu Rauchen immens senkt!!
Ich bin fröhlicher, ausgeglichener und mein Endorphinpegel steigt mehr, als durch die Zigaretten.
Ich habe dann aus Gewohnheit doch immer wieder eine angezündet, - oder insbesondere an Trainingsfreien Tagen.
Meine Überlegung ist jetzt die: Mit dem Sport die Sucht auszumärzen!!
Jetzt trinke ich gleich meinen letzten Kaffe und rauche mich "platt" bis 18 Uhr, - dann gehe ich ins Krafttraining - und packe für das Skiwochenende mit meiner Tochter. Das Geld schmeisse ich ja sonst für die Raucherei raus.
Ich habe mich für das Forum entschlossen da ich weiss, dass ich hier mit meinen Gedanken verstanden werde und erhoffe mir so manchen Zuspruch falls Zweifel aufkommen. ICH WILL ENDLICH KONSEQUENT SEIN. Anders: ICH BIN AB JETZT KONSEQUENT.
DANKE FUERS ZUHÖREN!!:heart:
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