Guten Morgen!
Ich war gerade bei der Apotheke und habe Nikotinpflaster und auch für den Notfall eine Packung Nikotinkaugummis bestellt. Mein Mann ist so lieb und bringt die auf dem Heimweg mit.
Auch wenn es mir unangenehm ist, ich muss es mal aussprechen. Hier kennt mich ja keiner. :wink:
Mir sitzt so ein bissel die Zeit im Nacken, weil ich eigentlich für den nächsten Intervall ab Mai in einer Klinik eingeplant bin. Ich mache dort seit letztem Jahr Traumatherapie. Mir wird es also nicht innerhalb von ein paar Monaten so gut gehen, dass die Psyche so stabil ist... Im Moment geht es mir allerdings recht schlecht, so dass ich wahrscheinlich bis Mai eh nicht stabil genug bin, um dort weiterzumachen und den Intervall verschieben muss. Das beschäftigt mich zusätzlich jeden Tag mehrfach, aber so, wie es mir geht und wie ich mit mir umgehe, werden die keine Traumaexpositionen mit mir durchführen. Das ist leider Fakt!
Ich möchte einfach einmal etwas unter Kontrolle bekommen und das Nicht-rauchen-wollen beschäftigt mich seit so vielen Jahren und der Ausstieg würde mich so entlasten und beruhigen, da ich damit eine ganze Reihe von Ängsten in den Griff bekommen könnte und mir etwas beweisen kann.
Weil mir alles sehr unangenehm ist und ich nicht ständig schreiben möchte, dass ich "versagt" habe, werde ich mich hier also erst wieder mit meinem Rauchstopp outen, wenn er ein paar Tage länger angehalten hat. Ich denke, dass das verständlich ist und für andere, die gerade selbst am Kämpfen sind, angenehmer ist.
Mit meiner Ärztin brauche ich da auch nicht weiter sprechen, da sie es nicht gut findet, dass ich mich in "meiner Situation" noch mehr belaste, aber ich weiß, dass nie der richtige Zeitpunkt kommen wird. Meine Therapeutin hat gerade Urlaub, deshalb brauche ich mich vor ihr nicht zu rechtfertigen. :)
Ich bin einfach schon zu lange mit diesen blöden Auswirkungen von Früher auf Kriegsfuß. Meine erste Therapie hatte ich bereits mit 7 Jahren, dann mit 18/19 eine abgebrochene und jetzt wurschtel ich mich seit der Rückkehr der Probleme und dem erneuten Aufreißen der Posttraumatischen Belastungsstörungen auch schon einige Jahre durchs Leben. Ich will einfach nicht, dass sich mein Leben nur um die Psyche dreht. Ich will einfach auch an etwas anderem arbeiten oder etwas anderes erreichen dürfen/können...
So, das musste heute mal raus. Sorry!
Ich werde also in den nächsten Tagen - unterstützt von Hilfsmitteln - weiter an meinem Rauchstopp arbeiten!!!
:penguin::penguin:
Liebe Grüße
Sonja