24.08.2026 19:41

Neue Arbeit, schaffe ich noch den Rauchstopp

7
7Beiträge
27.08.2026
08:03 Uhr
Guten Morgen Rachel, wie geht es dir? Wenn du es gestern trotz Unruhe, Sehnsucht nach dem Rauchen geschafft hast, keine zu rauchen, dann sei stolz auf dich und beginne den 2. Tag mit einem Lächeln. Wenn nicht, beginne den Tag dennoch mit einem Lächeln und denke an ein "Jetzt erst recht. Ich bestimme über meine Zeit, mein Leben, nicht die Sucht." LG Kyra
26.08.2026
07:54 Uhr
bearbeitet:
26.08.2026
07:58 Uhr
Guten Morgen Rachel, ich wünsche dir viel Erfolg für deinen heutigen ersten Tag ohne Zigaretten. Zweifle nicht, ob du es schaffst, sage dir, dass du es schaffst. Das gibt zusätzliche Kraft. Versuche, verrückte, lustige Dinge zu machen, denn mit Humor ist das Aufhören leichter. Ich war die erste Zeit total unruhig. Da habe ich mir alle möglichen Alternativen zu „Hau ab“ überlegt, wenn der Gedanke ans Rauchen kam. Auch führte ich gedankliche Strichlisten und musste lachen, als ich mir vorstellte, wie die vollen Zettel überall in der ganzen Wohnung verteilt rum liegen. Und ich habe mich viel beschäftigt. Gefühlt jede viertel Stunde wechselte ich die Tätigkeit (lesen, Forum, häkeln, puzzeln, Sudoku, Haushalt), weil ich trotz der Tätigkeit wieder unruhiger wurde. So überstand ich die erste Zeit und schaffte aus meinen täglichen Erfolgen langsam immer mehr Kraft für den nächsten Tag zu ziehen. Heute nach einem halben Jahr fühle ich mich gefestigt und total glücklich. Da wirst du auch hinkommen. Glaube an dich. Und tu dir zwischendurch was Gutes. Ich drücke dir ganz fest die Daumen. ✊✊✊. Heute rauche ich nicht. Heute rauchen wir nicht. LG Kyra
26.08.2026
07:19 Uhr
Hallo Rachel, schön, dass du hier bist. Herzlich Willkommen im Forum! Das du Angst vor dem Aufhören hast, kann ich sehr gut verstehen. Mir ging es am Anfang auch so. Gerade nach so vielen Jahren. Deine Entscheidung rauchfrei zu werden ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht hilft dir gerade der Gedanke, dass du nicht alles auf einmal schaffen musst. Am Anfang wird es eine Herausforderung, weil dein Körper und deine Gewohnheiten die Zigaretten erwarten. Versuch in der ersten Zeit deinen Alltag bewusst anders zu gestalten und dich Abzulenken. Das hat mir sehr geholfen. Du könntest Kaffee vielleicht an einem anderen Ort trinken oder einen kleinen Spaziergang machen. Wenn das Verlangen kommt, denk daran, es geht wieder vorbei. Oft wird der Druck nach einiger Zeit wieder schwächer. Dein neuer Job ist ein schöner Zeitpunkt für einen Neustart. Hab keine Angst davor, dass es schwierig werden könnte. Du schaffst das. :flowerorange: Liebe Grüße von Sophia
25.08.2026
13:38 Uhr
bearbeitet:
25.08.2026
13:39 Uhr
Hallo Rachel, den aktuellen Zug findest du hier: https://www.rauchfrei-info.de/forum/gemeinsam-aussteigen-die-monatszuege-23/%EF%B8%8Faugustzug-2026--atmen-ist-leben%EF%B8%8F-12113/ Bei dem Pflaster bitte bedenken nur von in der früh bis vor dem schlafen gehen drauf lassen und immer wieder die Stellen wechseln. Du kannst dich auch gerne dem Chat anschließen der heute von 20-22 Uhr stattfindet. GLG Bartman
25.08.2026
12:38 Uhr
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich möchte morgen früh mit dem Stopp starten. Ich habe mir schon den Spray und das Nikotinpglaster in die Küche gelegt. Ich hab es schon mal 2 Wochen mit Pflaster geschafft, dann fuhr ich in Urlaub und das Pflaster hielt nicht mehr im Wasser und ich gab auf. Ich möchte es vor dem Jobbeginn nochmal probieren. Wie komme ich zu dem Zug? Ich finde mich nicht ganz zurecht hier im Forum. Ich bin nun 45 Jahre und möchte es wieder schaffen. Wir sind nur 6 Personen in der neuen Arbeit und ich habe Angst, dass ich die einzige sein werde, die noch raucht. Lg Rachel
24.08.2026
23:39 Uhr
Hallo Rachel, es ist toll, dass du dir Gedanken zu deiner Nikotinsucht machst und aufhören möchtest. Und dass du Angst davor hast, wie es dir gehen wird, wenn du keine mehr rauchen darfst, ist allzu verständlich. Zu lange ist die Zigarette bereits Bestandtteil deines Lebens, so dass du dir gar nicht vorstellen kannst, ohne sie auszukommen. Die Tatsache, dass du nächste Woche wieder zu arbeiten anfängst, kann natürlich eine sehr gute Motivation sein. Nur setze dich da bitte nicht unter Druck, weil dann das Grfühl von Versagen kommt, wenn es nicht im ersten Anlauf gelingt. Was wäre schlimm daran, wenn du dich in Ruhe auf deinen Rauchstopp vorbereitest, dann mit einem besseren zuversichtlichen Gefühl anfängst und die ersten Wochen im Beruf noch rauchst? Wichtig ist es, die Rauchgewohnheiten durch neue dir gut tuende Verhaltensweisen zu ersetzen, damit du das Nichtrauchen nicht als Verzicht empfindest. So habe ich zwei Wochen lang notiert, wann ich rauche, in welcher Situation in welcher Gefühlslage. Danach stellte ich aus dieser Aufzeichnung typische Rauchsituationen fest - die Morgenzigarette, die Wegezigarette, die Werbepausenzigarette, die Tagesabschlusszigarette usw. Im nächsten Schritt überlegte ich mir Alternativen - Finger und Fingernägel nach dem Frühstück mit einer Creme massieren, unterwegs auf Geräusche achten oder meine Schritte zählen oder bewusst atmen, in den Werbepsusen was lesen, handarbeiten, puzzeln, oder rumlaufen, vor dem Schlafengehen bewusste Gesichtspflege. Dir fallen bestimmt auch tolle Alternativen ein, die du anstelle des Rauchens machen könntest. Dann habe ich mir einen Termin gesetzt und am Abend vorher ganz bewusst meine letzte Zigarette geraucht. Dabei dachte ich bei jedem Zug daran, wovon ich alles ab dem nächsten Tag befreit sein werde. Nach der Zigarette habe ich die noch borhandenen Zigaretten in der Mülltonne langsam mit einem bewussten Lächeln zerbröselt. In der ersten Zeit habe ich auch mit Pflastern gearbeitet und Nikotinkaugummis für den Notfall parat gehabt. Gedanken ans Rauchen habe ich sofort verjagt "Hau ab" waren die erste Zeit wohl meine meist gedachten Wörter 😂. Ich dachte mir Alternstiven aus zu "Hau ab", je komischer, desto besser. Und ich diskutierte nicht mit der Suchtstimme. Denn die Sucht will nur eins, wieder rauchen, der sind Argumente gegens Rauchen völlig egal. Abends ging ich immer stolz und freudig ins Bett und machte autogenes Training oder Atemübungen, um zur Ruhe zu kommen. Morgens grinste ich erstmals so richtig nach dem Aufwachen, fühlte den Stolz des Vorabends nach und freute mich auf den Tag. (Ach ja, ich mache das alles immer noch.) Auch habe ich mir bereits vor meinem Rauchstopp überlegt, was ich mir nach einer rauchfreien Woche zur Belohnung vom ersparten Gekd kaufen möchte. Allein die Vorfreude darauf half mir auch des öfteren, die Suchtgedanken erfolgreich zu verscheuchen. Vielleicht ist das auch für dich ein Weg? Sinnvoll ist es auch, dass du in einem der Züge mitfährst. In jedem Monst startet ein neuer Zug, begleitet von 2 erfahrenen Lotsen, die beim Rauchstopp aktiv unterstützen. Jeder, der in dem Monat mit dem Rauchen aufhört, kann in den Zug einsteigen, also dort schreiben, und findet Menschen, die in der gleichen Phase sind. Dort kannst du alles schreiben, was dich bewegt, kannst dich auskotzen, dich loben, Tipps erhalten, aber auch selbst Tipps geben, jemand anderem Mut machen. Es tut einfach nur gut zu wissen, dass man nicht allein ist. Puh, es ist jetzt etwas viel Text geworden, aber ich wollte dir einen möglichen Weg zum Nichtmehrrauchen im Gesamtpaket vorstellen, da die einzelnen Elemente ineinandergreifen. Zuversicht, Vorfreude, Glaube an sich selbst sind schon Bausteine, die den Rauchstopp sehr erleichtern können. Daher wünsche ich dir diese Gefühle für einen erfolgreichen Beginn. Liebe zuversichtliche rauchfreie Grüße Kyra
24.08.2026
19:41 Uhr
Hallo zusammen. Ich bin neu hier und habe mit 14 Jahren angefangen zu rauchen. Es gab bevor meine Kinder auf die Welt kamen, einige rauchfreie Jahre. Ich habe damals ca 12 Zigaretten am Tag geraucht. Mittlerweile rauche ich 25 Zigaretten täglich. In der Früh ist es ganz schlimm, da rauche ich zum Kaffee einige Zigaretten. Ich weiß nicht wie das werden soll, wenn ich wieder arbeiten gehe, fange nächste Woche eine neue Stelle an und wsr jetzt 4 Monate zu Hause. Ich war schon mit dem Rauchfrei Telefon in Kontakt und bin lt denen sehr stark abhängig, in der Früh ist es am schlimmsten. Laut denen soll ich mit Nikotinpflaster und einen Zusatz wie Spray oder Kaugummi probieren. Ich habe Angst vorm aufhören, aber Angst, dass ich rauchend den neuen Job anfangen, was ich nicht mehr will. Danke fürs zuhören. Lg Rachel
Hilfe

Helfen Sie uns, besser zu werden

Wir möchten wissen, was auf unserer Website gut funktioniert - und was wir noch verbessern können. Dafür bitten wir Sie um Erlaubnis, anonyme Nutzungsdaten zu erfassen. Diese Entscheidung ist natürlich freiwillig.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.