Hallo liebe Community,
ich bin vor Kurzem 30 geworden und rauche nun seit ungefähr 16 Jahren.
Es gibt für mich eigentlich viele Gründe mit dem Rauchen aufzuhören, darunter der ständige Husten, der ständige Suchtdruck in den Vorlesungen der Universität, der Drang in jeder Pause rausgehen zu müssen und quasi als Einziger seine Sucht befriedigen zu müssen. Nicht nur in der Uni, auch beim Essen im Restaurant, bei Freunden am Abend oder gemütlich auf der Couch mit meiner Freundin.
Ständig und überall ist der Suchtdruck da, ich habe das Gefühl ich kann das Leben überhaupt nicht wirklich genießen!
Es sind bei mir auch nicht nur die Zigaretten, sondern auch mit dem Cannabis habe ich ein Suchtproblem. Allerdings mit Pausen und bei Weitem über eine nicht so lange Zeit. Beide Süchte haben jedoch meiner Meinung nach weniger eine psychische Ursache, sondern hat sich aufgrund von Geschmack, Gewohnheit und Gemütlichkeit eingeschlichen.
Deshalb bin ich der Überzeugung, dass es möglich ist, mit beidem gleichzeitig aufzuhören. Trotzdem habe ich ein mulmiges Gefühl bei der Sache...
Um mir den Ausstieg etwas sanfter zu gestalten, habe ich mir Nikotin Spray geholt und nikotinfreie Dampfer. So, denke ich, kann ich das in den ersten Tagen/ Wochen aufkommende Leere-Gefühl etwas abdämpfen.
Parallel möchte ich meditieren und mehr zu meiner inneren Mitte finden. Ich möchte wieder lernen, die kleinen Momente im Leben zu genießen, ohne eine nie endende, latente Unruhe zu spüren.
Es ist quasi mein erster Versuch von den Zigaretten loszukommen, abgesehen von einem unambitionierten Versuch mit 16. Es soll im Optimalfall natürlich mein letzter Sein.
Danke für die Möglichkeit, sich hier mitteilen zu können. Vielleicht gibt es ja Anregungen oder Einschätzungen dazu.
Ganz liebe Grüße!