14.02.2015
21:32 Uhrbearbeitet:
14.02.2015
23:38 Uhr
Liebe Andrea,
sei ruhig deftig und sag was du zu sagen hast. So bist du mir erst recht sympathisch :heart:
Ich kanns schon verstehen, es war irgendwie eine unnötige Aktion und ich will hier auch nichts aufs Spiel setzen, weil ich merke es jeden Tag, das Rauchfrei sein hat oberste Priorität und ist die Voraussetzung für alles andere, was an Veränderung ansteht... und für das LEBEN überhaupt.
So wie ich das sehe, kommt ein Ausrutscher dann, wenn es um einen neuen Schritt geht oder um eine Verhaltensänderung oder irgendwas nicht mehr passt oder um ein unerfülltes Bedürfnis.
So gesehen, unterstützt die Zigarette den "alten" Weg, der dann jeweils nicht mehr funktioniert. Und das macht mir dann ein Ausrutscher in aller Deutlichkeit klar. D.h aber auch, bei mir zumindest funktioniert das Prinzip der "Sturheit" - auf Dauer - nicht, sondern nur als Initialzündung. Auch leistungsorientiert straight on gehen funktioniert nicht. Nein, ich muss links und rechts schauen und immer aufmerksamer werden weil was heute so ist kann morgen anders sein.
Die Zigarette kann in so einem unwägsamen Gelände dann schon SCHEINBAR Sicherheit geben..
Die Veränderung die jetzt gerade ansteht, also das auf der Couch sitzen und Tee trinken tut mir - jetzt - nicht mehr gut, was ich JETZT brauche ist frisches kaltes Wasser trinken und an die frische Luft gehen. Ein neuer Schritt, der Überwindung kostet. Gestern nach meinem schönen Spaziergang bin ich heimgekommen und in meiner Wohnung war, obwohl ich hier ja länger nicht geraucht habe und es eigentlich auch nicht mehr nach Rauch gestunken hat, ein unerträglicher Mief und so richtig "dicke" Luft. Ich denke in meiner Wohnung haben sich auch so gewisse "Energieformen" (durch die Gewohnheiten und GrübelGedankenkreisläufe usw.) gebildet, und ich freu mich schon darauf das zu verändern (Putzen, Räuchern, intuitiv umgestalten). Ist glaube ich wichtig...
Ganz liebe Grüße und einen schönen Samstag Abend,
Sherly