12.07.2024
06:22 Uhrbearbeitet:
12.07.2024
06:26 Uhr
Guten Morgen Toralf,
schönes Wohnzimmer hast du dir eingerichtet, ein rauchfreies, das ist gut.
Ist das ein Teil deiner Strategie, z.B. nicht am pc zu rauchen? Hast du dir Orte oder Zeiten eingerichtet in denen du nicht rauchst?
Ich kenne selber Depressionen aus eigener Erfahrung und hatte meinen Rauchstopp in einer psychisch stabilen Phase begonnen. Der Entzug war eine Herausforderung für mich, das muss ich zugeben, ich hatte mir therapeutische Hilfe genommen und auch zwischenzeitlich ein Antidepressivum wieder angesetzt. Rückblickend kann ich sagen, der Rauchstopp hat mich stabiler gemacht.
Ich trinke auch keinen Alkohol mehr und merke, dass die Schwankungen der Droge, also der abfallende Pegel des Alkohols und des Nikotin negative Emotionen verursacht hatten und diese habe ich heute nicht mehr.
Ich möchte dich darin bestärken wenn du sagst, es müsse auch mit Depression möglich sein mit dem Rauchen aufzuhören.
Deinen Weg die Zigaretten zu reduzieren hatte ich auch mal versucht und empfand ihn für mich als zu schwierig. Leider neigte ich dazu mir nach ein paar Tagen immer wieder mehr und mehr Ausnahmen von meinen eigenen Regeln zu gestatten, das klappte bei mir nicht. Es ging nur mit einem Rauchverbot über das ich auch nicht mehr diskutiert habe (mit mir selbst).
Was stört dich an Nikotinpflastern oder Kaugummis?
Hast du denn einen Plan, eine Strategie wann und wie du die Reduzierung bis zum letztlichen kompletten Rauchstopp weiterführen willst?
Ich bewundere deine Entscheidung und wünsche dir, dass du damit Erfolg haben wirst.
LG von Paul