24.05.2026 11:46

Unerklärbare Angst vor dem Ausstieg

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16Beiträge
07.07.2026
14:30 Uhr
Liebe Sophia, das vorbereiten , ohne Druck, fühlt sich sehr gut an! Viel besser als von heute auf morgen. Mein Partner und ich reden jeden Tag , wie der Stand ist. Zur Zeit suchen wir einen Arzt zur Unterstützung. Unser Hausarzt leider nicht. Schön Euch zu haben. Danke im voraus . Liebe Grüße Claudi
07.07.2026
09:41 Uhr
Liebe Claudia, herzlich willkommen hier im Forum. Schön, dass du da bist. Ich kann deine Angst vor dem Rauchstopp verstehen. Nach 44 Jahren ist die Zigarette lange ein Teil deines Alltags gewesen. Ich finde gut, dass ihr den Schritt zusammen durchziehen wollt. Gemeinsam ist es leichter. Versuch in schwierigen Momenten ganz bewusst tief durchzuatmen, kurz an die frische Luft zu gehen oder dich abzulenken. Der Moment geht wieder vorbei. :wink: Liebe Grüße von Sophia
06.07.2026
11:21 Uhr
Das hoffe ich!
06.07.2026
11:19 Uhr
Danke für Deine Offenheit ! Die mentale Vorbereitung ist für mich so immens wichtig und der Austausch mit Gleichgesinnten. Danke schonmal dafür! Es gibt keinen Zurück!, nur nach vorne gucken
06.07.2026
11:01 Uhr
Hallo Claudi(a) [i]Nur der Gedanke, an den Schlussstrich, lässt meinen Puls sonst wohin jagen. Gibt es hier jemanden, der ähnliche Erfahrung gemacht hat?[/i] Ich kann dir nur von meiner Geschichte erzählen. Mein erster Versuch/Stopp war Anfang 20 nach 4-5 Jahren Rauchen. 9 Monate - Grund war das ich meine Freundin nicht verlieren wollte (also die Beziehung) daher fiel es mir damals wahrscheinlich so leicht. Als es zu Bruch ging ist das 9 Monaten die Fluppe wieder da gewesen, unbewusst, langsam aber weitere 17 Jahre. November letzten Jahres habe ich nach etlichen Problemen im Halsbereich gesagt nach 17 Jahren ich probier es mal. Abend letzte geraucht --> Pflaster am nächsten Tag drauf --> 7 Tage keine Probleme. Dann Schmacht ohne Ende, immer wieder On-Off über 16 Tage. Kompletter Rückfall für 41 Tage. Zwischendrin aber mit dem Rauchthema mehr beschäftig. 15.01.2026 wieder gestartet, aber frag nicht was davor los war. Ich bin nach dem ersten Kurstermin am 8.1 rausgegangen (wir durften ja noch 1 Woche rauchen) und hab "gejubelt", aber je näher der 15.01 kam umso nervöser wurde ich, umso mehr Zigaretten wurden es, umso mehr war im Kopf los "Brauch ich noch mehr Zeit". Am 14.1 habe ich mir eine Schachtel mit 40 Zigaretten gekauft nur in dem GEdanken - Sie dürfen am 15.01 ja nicht ausgehen bis 20 Uhr. Ja die 40 Zigaretten waren weg bis 20 Uhr. Aber ruhig war ich nicht. 22 Stunden später wollte ich alles in die Tonne treten, wollte aber auch nicht die Blöße geben der einzige im Kurs zu sein der nach 7 Tagen aufgegeben hat. So habe ich mich wahrlich von Tag zu Tag gehangelt. Nicht mehr wegen dem Kurs der war nach 3 Wochen rum. Aber dieses Forum gab und gibt nachwievor einen guten Halt. Hier wollte ich im Zug auch nicht der erste sein der "stolpert". Was hier wahrlich keine Schande ist. So geht das gerade gut bei mir und ist bald schon ein halbes Jahr. Aber ja die Angst war da, weil ich für mich einiges aufgegeben habe, auch wenn es mir schadet, wahrlich eine toxxische Beziehung ist. Aber es wird besser. Viel Besser und wenn du meine BErichte liest dann weisst du das ich eher der "Jammerlappen" bin ;) Für immer kann ich (noch) nicht sagen, sage dir einfach HEUTE! rauche ich nicht! GLG Bartman
06.07.2026
10:00 Uhr
Hallo Claudi, Sei herzlich willkommen hier im Forum. Angst soll uns warnen vor einer Gefahr, soll unsere Achtsamkeit fokussieren. Die Reaktion kann Flucht sein (manchmal auch Erstarren) beides würde dazu führen, dass wir nichts ändern oder wir stellen uns der Angst und dem was sie auslöst. Meistens wird die Angst dadurch kleiner, weil wir nur dann bemerken können, dass sie unbegründet war. Ich habe sicher gut reden, aber ich weiss auch noch, dass ich es sehr ähnlich erlebt habe. Es brauchte viele Annäherungen an den letzten Rauchstopp, der bis heute anhält. Wenn Du Lust hast, kannst du auch gerne schon im Juli Zug mit einsteigen https://www.rauchfrei-info.de/forum/gemeinsam-aussteigen-die-monatszuege-23/-12101/ Und dich mit anderen austauschen, die auch ganz am Anfang stehen. Auch wenn es vermutlich nicht viel bringt, dass zu sagen aber deine Angst ist unbegründet. Rauchfrei zu sein ist ein wirklich schönes Gefühl. Auch wenn es am Anfang nicht einfach ist. LG von Paul
05.07.2026
15:20 Uhr
Hallo in die Runde, Mein Name ist Claudia, und bei mir wird es jetzt ernst. Ich werde in den nächsten Tagen, mit meinem Partner zusammen, nach 44 Jahren aufhören zu rauchen! Die Unerklärbare Angst vor dem Ausstieg ist unerträglich! Es fühlt sich jetzt schon so an, als wenn man mir ein Teil meiner selbst wegnehmen will. Nur der Gedanke, an den Schlussstrich, lässt meinen Puls sonst wohin jagen. Gibt es hier jemanden, der ähnliche Erfahrung gemacht hat?
06.06.2026
20:49 Uhr
Liebes Rosenrötchen, ich kann Dich so gut verstehen. Ich habe auch mehrere Versuche hinter mir. Die Tage vor dem Stopp habe ich auch noch mehr geraucht als sonst. Ich rauche seit 33 Jahren und inzwischen bin ich bei 30 Zigaretten. Ausreden, warum es gerade nicht passt habenbwir Raucher viele. Es wird nie passen. Ich für mich habe gemerkt, im Lauf des Tages aufzuhören, fällt mir leichter. Ist doch egal, hauptsache ich fange an. Dieses mal will ich es schaffen, obwohl es gerade eine "ungünstige" Zeit ist. Wir schaffen es diesmal. Denn wenn die Sucht kommt sage ich mir: Ich würde jetzt zwar gerne eine Rauchen, aber ich rauche ja nicht mehr.
29.05.2026
09:29 Uhr
Hallo Rosenrötchen, zunächst mal herzlich willkommen hier im Forum. Ich habe dir einen 💐 für dein Wohnzimmer mitgebracht. Ich bin nun seit gut 3 Monaten rauchfrei. Und es geht mir gut, ich empfimde jeden Tag Freude und Dankbarkeit mir gegenüber. Schau doch mal im Faden "Nikotinfrei ab morgen!" von @Danischsfftdas rein. Der ist auch hier unter der Rubrik "Ich beteite mich vor", Dort habe ich beschrieben, wie mir nach über 45 Jahren mit Schwangerschaftsunter-brechungen der Rauchstopp bisher gelungen ist. Wichtig ist für mich die innere Einstellung zum Rauchen und zum Aufhören. Du verzichtest nicht auf etwas, du wirst etwas los und gewinnst etwas Neues hinzu, nämlich Freiheit, Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit. Kennst du die Werbung dieses Schokoriegels mit den Erdnüssen? Stelle dir vor, wenn du Angst hast, wenn du den Wunsch nach einer Zigarette hast, dass das nicht du bist, sondern deine Sucht. Sie will wieder rauchen. Du bist diejenige, die Rauchen abartig findet, die aufhören möchte. Und genau wie in der Werbung kannst du dieses "Du bist nicht du, das ist dein Hunger" mit Alternativen verscheuchen. Neue schöne Rituale für frühere Rauchsituationen. Denke jetzt bitte aber nicht ständig an den Riegel 😂 (oder doch, wenn es helfen sollte). Weißt du, warum es uns in der Schwangerschaft so leicht fiel, nicht zu rauchen? Die Sucht wusste, dass sie versuchen könnte, uns mit allem Möglichen zu verführen, aber keinen Erfolg gehabt hätte, da für uns die Gesundheit des heranreifenden Kindes ohne ohne Wenn und Aber wichtiger war. Daher war die Suchtstimme still. Zeige der Sucht, dass dir deine eigene Gesundheit auch undiskutierbar wichtiger ist als sie. Sei dein eigenes Kind in dir, das es gilt zu beschützen. Vielleicht nimmt dir diese ganze Sichtweise die Angst. Denn im Grunde kannst du dich darüber freuen, dass du nicht mehr rauchen willst. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und ganz viele Momente der Freude darüber, die Suchtstimne wieder in ihre hinterste Ecke in deinem Gehirn verjagt zu haben. Ganz liebe rauchfreie Grüße Kyra
29.05.2026
08:32 Uhr
Hallo Sophia, vielen Dank! Das sind gute Tipps mit den Ablenkungen wenn das Verlangen kommt, da werde ich mir ein paar Sachen überlegen. Damals fiel mir das Aufhören leicht, weil ich schwanger war. Und ich weiß, wie es sich angefühlt hat. Seit ich wieder angefangen habe, ärgere ich mich darüber - außer ich verdränge den Gedanken. Vielleicht klappt es diesmal wirklich endgültig. Liebe Grüße Rosenrötchen
29.05.2026
08:25 Uhr
Vielen Dank, lieber Klaus! Ja, das kann tatsächlich sein, so habe ich es noch gar nicht gesehen. Bei den letzten Versuchen aufzuhören war es auch so, dass ich an den Tagen vor Tag X deutlich mehr geraucht habe, statt zu reduzieren, weil die Angst so groß war. Diesmal soll es anders sein. Ich werde das Forum durchstöbern und mich von euren Geschichten und euren erreichten Zielen mitreißen lassen - das motiviert ungemein. Liebe Grüße Rosenrötchen
29.05.2026
08:18 Uhr
Hallo Bolando, ganz herzlichen Dank für die nette Begrüßung im Forum! Du hast ja so recht, so habe ich es bisher noch gar nicht betrachtet. Ich mache mir selbst tatsächlich jede Menge Druck, alles muss perfekt passen und ich muss es schaffen, ... Vielleicht sollte ich das MUSS einfach streichen und es versuchen. Danke für den Denkanstoß und viele Grüße Rosenrötchen (PS: Schneeweißchen habe ich noch nicht entdeckt ;-))
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