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24.05.2026 11:46

Unerklärbare Angst vor dem Ausstieg

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21Beiträge
13.08.2026
13:11 Uhr
Liebe Simone, ich darf doch Simone schreiben? SimoneBoro72 klingt etwas sperrig in der Ansprache :wink:. Ich habe es damals genau so gemacht. Ich habe erst einmal reduziert, mich dabei beobachtet und mir ein Überblick über meine Rauchmotivation geschaffen. Als ich dann meinen Start plante, ging mir gehörig der Stift. Gleichzeitig allerdings war da so dieses tiefe Empfinden, dass ich Verantwortung für mich übernehme. Alleine für mich! Nicht wie sonst: Für die Familie, nicht für die Arbeit oder irgendetwas anderem. Ich tat das für mich allein!!! Das hat mir so viel Energie gegeben. In den brenzligsten Situationen habe ich Anfangs noch Nikokaugummis genommen. Ich brauchte eine Zeit, um zu akzeptieren, dass eine dosierte Nikotinzufuhr mittels NEP ein probates Mittel sein kann um nicht zur Zigarette greifen zu müssen. Eigentlich wollte ich ohne NEP klar kommen, bin ich doch ein gestandener Mann, der jede Herausforderung ohne Hilfe mit voller Tatkraft annimmt :kaputtlachsmile. Ich spürte aber schnell, dass das nur Druck aufbaut. Druck beim Rauchaustieg ist allerdings weniger genial. Ich bin gespannt auf Dein Schaffen und Wirken, habe ein gutes Gefühl dass Du das schaffst. Bleib am :football:, mach Dir keinen Stress, schreibe nieder, was Du erlebst. Es haben schon viele geschafft! Alles Liebe, Klicker
13.08.2026
07:50 Uhr
Guten Morgen! Danke für Euren Support. Die Vorbereitungen laufen. Morgens hab ich schon mal mehr Zeit bis zur ersten Kippe geschafft. Gestern waren es schon ein paar weniger. Mein Partner raucht und wir haben über Unterstützung gesprochen. Gestern konnte ich schon mal ein paar weglassen die sonst ritualisiert in den Tsg eingebaut sind. Heute geht's weiter. Ich bin mir allerdings auch sicher dass ich es ohne Pflaster und spray nicht hinbekomme. Aktuell warte ich auf die Lieferung. Mein erstes Ziel wäre rauchfrei durch die Arbeitszeit zu kommen. Ich hab schon einige wertvolle Tipps hier gefunden. Danke auch dafür! Ich probiere mich einfach mal durch. Grüsse an alle und danke für die Antworten.
12.08.2026
17:03 Uhr
[quote=SimoneBoro72 | 10.08.2026 16:25] Hi! Ich bin Neu hier und die Überschrift passt gerade gut zu mir. Ich bereite mein Rauchsropp gerade vor. Die Pflaster und das Nikotinspray ist bestellt. Hat jemand von Euch Erfahrung mit diesen „ Simulationssticks“ an denen man zieht und die einen Zigarettenzug simulieren sollen? Meine größte Angst ist, dass ich durch Entzugss mptome so eingeschränkt bin, dass ich mich auf der Arbeit nicht richtig konzentrieren kann. Hat jemand Erfahrung damit? [/quote] Hallöchen SimoneBoro72, Ein ❤️liches Willkommen hier in diesem tollen Werkzeugkasten, in dem Du eigentlich alles findest was Deinem Rauchausstieg dienlich sein kann. Und wirst Du nicht fündig, dann basteln wir uns gemeinsam etwas Neues. Jeder Weg ist irgendwie anders. Deine Entscheidung einen Weg gemeinsam zu gehen macht es auf jeden Fall eine Spur einfacher. Deine Angst ist verständlich und wahrscheinlich wird der Nikoentzug auch nicht ganz spurlos an Dir vorüberziehen. Nur muss sich dies gar nicht zwingend negativ auswirken (wie Klaus es bereits beschrieben hat). Was hilfreich sein kann ist, wenn Du Deinen Ausstieg Deinem Arbeitsumfeld in einem vertraulichen Gespräch mitteilen und um Unterstützing und/oder Rücksichtnahme bitten würdest. Mit den Simulationssticks kenne ich mich nicht aus, aber ich erinnere mich, dass ich damals, in meinem ersten erolgreichen Rauchausstieg, Kugelschreiberspitzen "geraucht" habe. Vorne die Tülle abgeschraubt, Mine rausgenommen und an der breiten Seite daran gesogen. Fühlt sich beim Sog fast schon an wie an einer Kippe zu ziehen. Versuche es mal - es trickst ein wenig Deine gewohnte Habdlung aus. Ähnlich haben mir damals Karottensticks geholfen - einfach in der Länge von Ziggis zurechtgeschnitten und gemümmelt. Du hast Dir bereits einige Gedanken gemacht, bereitest Dich vor. Glaub an Dich, es ist zu schaffen und meistens ist der Ausstieg viel einfacher als Du es Dir jetzt vorstellst. Bleib einfach mutig. Alles Liebe und einen guten Start. Klicker
10.08.2026
17:54 Uhr
Hallo SimoneBoro72 Willkommen im Forum 😊 Du sprichst uber die Angst, das du deine Arbeit nicht mehr hinbekommen wirst.....wenn du einen Rauchstopp machst. Das kenne ich sehr gut. Ich habe das genau so gefühlt. Jahrzehnte habe ich dieses Bild gepflegt. Und dabei immer weiter und weiter geraucht. Ich kann dir eines ganz sicher verraten.....nach meinem Rauchstopp hat sich in meinem Leben soviel zum positiven geändert. Ganz viel ist soviel besser als vorher...meine Arbeit ist besser, viel besser geworden. Es hat mit einer Befreiung von der Sucht zu tun. Mental und physisch ändert sich sehr viel. Du brauchst Mut, Zuversicht und viel Gelassenheit....dann geht es ganz von alleine. Liebe Grüße Klaus Komm doch in die August Gruppe
10.08.2026
16:25 Uhr
Hi! Ich bin Neu hier und die Überschrift passt gerade gut zu mir. Ich bereite mein Rauchsropp gerade vor. Die Pflaster und das Nikotinspray ist bestellt. Hat jemand von Euch Erfahrung mit diesen " Simulationssticks" an denen man zieht und die einen Zigarettenzug simulieren sollen? Meine größte Angst ist, dass ich durch Entzugss mptome so eingeschränkt bin, dass ich mich auf der Arbeit nicht richtig konzentrieren kann. Hat jemand Erfahrung damit?
07.07.2026
14:30 Uhr
Liebe Sophia, das vorbereiten , ohne Druck, fühlt sich sehr gut an! Viel besser als von heute auf morgen. Mein Partner und ich reden jeden Tag , wie der Stand ist. Zur Zeit suchen wir einen Arzt zur Unterstützung. Unser Hausarzt leider nicht. Schön Euch zu haben. Danke im voraus . Liebe Grüße Claudi
07.07.2026
09:41 Uhr
Liebe Claudia, herzlich willkommen hier im Forum. Schön, dass du da bist. Ich kann deine Angst vor dem Rauchstopp verstehen. Nach 44 Jahren ist die Zigarette lange ein Teil deines Alltags gewesen. Ich finde gut, dass ihr den Schritt zusammen durchziehen wollt. Gemeinsam ist es leichter. Versuch in schwierigen Momenten ganz bewusst tief durchzuatmen, kurz an die frische Luft zu gehen oder dich abzulenken. Der Moment geht wieder vorbei. :wink: Liebe Grüße von Sophia
06.07.2026
11:21 Uhr
Das hoffe ich!
06.07.2026
11:19 Uhr
Danke für Deine Offenheit ! Die mentale Vorbereitung ist für mich so immens wichtig und der Austausch mit Gleichgesinnten. Danke schonmal dafür! Es gibt keinen Zurück!, nur nach vorne gucken
06.07.2026
11:01 Uhr
Hallo Claudi(a) [i]Nur der Gedanke, an den Schlussstrich, lässt meinen Puls sonst wohin jagen. Gibt es hier jemanden, der ähnliche Erfahrung gemacht hat?[/i] Ich kann dir nur von meiner Geschichte erzählen. Mein erster Versuch/Stopp war Anfang 20 nach 4-5 Jahren Rauchen. 9 Monate - Grund war das ich meine Freundin nicht verlieren wollte (also die Beziehung) daher fiel es mir damals wahrscheinlich so leicht. Als es zu Bruch ging ist das 9 Monaten die Fluppe wieder da gewesen, unbewusst, langsam aber weitere 17 Jahre. November letzten Jahres habe ich nach etlichen Problemen im Halsbereich gesagt nach 17 Jahren ich probier es mal. Abend letzte geraucht --> Pflaster am nächsten Tag drauf --> 7 Tage keine Probleme. Dann Schmacht ohne Ende, immer wieder On-Off über 16 Tage. Kompletter Rückfall für 41 Tage. Zwischendrin aber mit dem Rauchthema mehr beschäftig. 15.01.2026 wieder gestartet, aber frag nicht was davor los war. Ich bin nach dem ersten Kurstermin am 8.1 rausgegangen (wir durften ja noch 1 Woche rauchen) und hab "gejubelt", aber je näher der 15.01 kam umso nervöser wurde ich, umso mehr Zigaretten wurden es, umso mehr war im Kopf los "Brauch ich noch mehr Zeit". Am 14.1 habe ich mir eine Schachtel mit 40 Zigaretten gekauft nur in dem GEdanken - Sie dürfen am 15.01 ja nicht ausgehen bis 20 Uhr. Ja die 40 Zigaretten waren weg bis 20 Uhr. Aber ruhig war ich nicht. 22 Stunden später wollte ich alles in die Tonne treten, wollte aber auch nicht die Blöße geben der einzige im Kurs zu sein der nach 7 Tagen aufgegeben hat. So habe ich mich wahrlich von Tag zu Tag gehangelt. Nicht mehr wegen dem Kurs der war nach 3 Wochen rum. Aber dieses Forum gab und gibt nachwievor einen guten Halt. Hier wollte ich im Zug auch nicht der erste sein der "stolpert". Was hier wahrlich keine Schande ist. So geht das gerade gut bei mir und ist bald schon ein halbes Jahr. Aber ja die Angst war da, weil ich für mich einiges aufgegeben habe, auch wenn es mir schadet, wahrlich eine toxxische Beziehung ist. Aber es wird besser. Viel Besser und wenn du meine BErichte liest dann weisst du das ich eher der "Jammerlappen" bin ;) Für immer kann ich (noch) nicht sagen, sage dir einfach HEUTE! rauche ich nicht! GLG Bartman
06.07.2026
10:00 Uhr
Hallo Claudi, Sei herzlich willkommen hier im Forum. Angst soll uns warnen vor einer Gefahr, soll unsere Achtsamkeit fokussieren. Die Reaktion kann Flucht sein (manchmal auch Erstarren) beides würde dazu führen, dass wir nichts ändern oder wir stellen uns der Angst und dem was sie auslöst. Meistens wird die Angst dadurch kleiner, weil wir nur dann bemerken können, dass sie unbegründet war. Ich habe sicher gut reden, aber ich weiss auch noch, dass ich es sehr ähnlich erlebt habe. Es brauchte viele Annäherungen an den letzten Rauchstopp, der bis heute anhält. Wenn Du Lust hast, kannst du auch gerne schon im Juli Zug mit einsteigen https://www.rauchfrei-info.de/forum/gemeinsam-aussteigen-die-monatszuege-23/-12101/ Und dich mit anderen austauschen, die auch ganz am Anfang stehen. Auch wenn es vermutlich nicht viel bringt, dass zu sagen aber deine Angst ist unbegründet. Rauchfrei zu sein ist ein wirklich schönes Gefühl. Auch wenn es am Anfang nicht einfach ist. LG von Paul
05.07.2026
15:20 Uhr
Hallo in die Runde, Mein Name ist Claudia, und bei mir wird es jetzt ernst. Ich werde in den nächsten Tagen, mit meinem Partner zusammen, nach 44 Jahren aufhören zu rauchen! Die Unerklärbare Angst vor dem Ausstieg ist unerträglich! Es fühlt sich jetzt schon so an, als wenn man mir ein Teil meiner selbst wegnehmen will. Nur der Gedanke, an den Schlussstrich, lässt meinen Puls sonst wohin jagen. Gibt es hier jemanden, der ähnliche Erfahrung gemacht hat?
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