Sommerpause Chat-Logo Sommerpause Chat-Logo

Sommerpause Chat

Liebe Community,
am 1. und 8. September findet kein Chat statt.
Ab dem 15. September sind wir wieder wie gewohnt dienstagabends für euch da.
Euer rauchfrei-Team
24.05.2026 11:46

Unerklärbare Angst vor dem Ausstieg

21
21Beiträge
06.06.2026
20:49 Uhr
Liebes Rosenrötchen, ich kann Dich so gut verstehen. Ich habe auch mehrere Versuche hinter mir. Die Tage vor dem Stopp habe ich auch noch mehr geraucht als sonst. Ich rauche seit 33 Jahren und inzwischen bin ich bei 30 Zigaretten. Ausreden, warum es gerade nicht passt habenbwir Raucher viele. Es wird nie passen. Ich für mich habe gemerkt, im Lauf des Tages aufzuhören, fällt mir leichter. Ist doch egal, hauptsache ich fange an. Dieses mal will ich es schaffen, obwohl es gerade eine "ungünstige" Zeit ist. Wir schaffen es diesmal. Denn wenn die Sucht kommt sage ich mir: Ich würde jetzt zwar gerne eine Rauchen, aber ich rauche ja nicht mehr.
29.05.2026
09:29 Uhr
Hallo Rosenrötchen, zunächst mal herzlich willkommen hier im Forum. Ich habe dir einen 💐 für dein Wohnzimmer mitgebracht. Ich bin nun seit gut 3 Monaten rauchfrei. Und es geht mir gut, ich empfimde jeden Tag Freude und Dankbarkeit mir gegenüber. Schau doch mal im Faden "Nikotinfrei ab morgen!" von @Danischsfftdas rein. Der ist auch hier unter der Rubrik "Ich beteite mich vor", Dort habe ich beschrieben, wie mir nach über 45 Jahren mit Schwangerschaftsunter-brechungen der Rauchstopp bisher gelungen ist. Wichtig ist für mich die innere Einstellung zum Rauchen und zum Aufhören. Du verzichtest nicht auf etwas, du wirst etwas los und gewinnst etwas Neues hinzu, nämlich Freiheit, Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit. Kennst du die Werbung dieses Schokoriegels mit den Erdnüssen? Stelle dir vor, wenn du Angst hast, wenn du den Wunsch nach einer Zigarette hast, dass das nicht du bist, sondern deine Sucht. Sie will wieder rauchen. Du bist diejenige, die Rauchen abartig findet, die aufhören möchte. Und genau wie in der Werbung kannst du dieses "Du bist nicht du, das ist dein Hunger" mit Alternativen verscheuchen. Neue schöne Rituale für frühere Rauchsituationen. Denke jetzt bitte aber nicht ständig an den Riegel 😂 (oder doch, wenn es helfen sollte). Weißt du, warum es uns in der Schwangerschaft so leicht fiel, nicht zu rauchen? Die Sucht wusste, dass sie versuchen könnte, uns mit allem Möglichen zu verführen, aber keinen Erfolg gehabt hätte, da für uns die Gesundheit des heranreifenden Kindes ohne ohne Wenn und Aber wichtiger war. Daher war die Suchtstimme still. Zeige der Sucht, dass dir deine eigene Gesundheit auch undiskutierbar wichtiger ist als sie. Sei dein eigenes Kind in dir, das es gilt zu beschützen. Vielleicht nimmt dir diese ganze Sichtweise die Angst. Denn im Grunde kannst du dich darüber freuen, dass du nicht mehr rauchen willst. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und ganz viele Momente der Freude darüber, die Suchtstimne wieder in ihre hinterste Ecke in deinem Gehirn verjagt zu haben. Ganz liebe rauchfreie Grüße Kyra
29.05.2026
08:32 Uhr
Hallo Sophia, vielen Dank! Das sind gute Tipps mit den Ablenkungen wenn das Verlangen kommt, da werde ich mir ein paar Sachen überlegen. Damals fiel mir das Aufhören leicht, weil ich schwanger war. Und ich weiß, wie es sich angefühlt hat. Seit ich wieder angefangen habe, ärgere ich mich darüber - außer ich verdränge den Gedanken. Vielleicht klappt es diesmal wirklich endgültig. Liebe Grüße Rosenrötchen
29.05.2026
08:25 Uhr
Vielen Dank, lieber Klaus! Ja, das kann tatsächlich sein, so habe ich es noch gar nicht gesehen. Bei den letzten Versuchen aufzuhören war es auch so, dass ich an den Tagen vor Tag X deutlich mehr geraucht habe, statt zu reduzieren, weil die Angst so groß war. Diesmal soll es anders sein. Ich werde das Forum durchstöbern und mich von euren Geschichten und euren erreichten Zielen mitreißen lassen - das motiviert ungemein. Liebe Grüße Rosenrötchen
29.05.2026
08:18 Uhr
Hallo Bolando, ganz herzlichen Dank für die nette Begrüßung im Forum! Du hast ja so recht, so habe ich es bisher noch gar nicht betrachtet. Ich mache mir selbst tatsächlich jede Menge Druck, alles muss perfekt passen und ich muss es schaffen, ... Vielleicht sollte ich das MUSS einfach streichen und es versuchen. Danke für den Denkanstoß und viele Grüße Rosenrötchen (PS: Schneeweißchen habe ich noch nicht entdeckt ;-))
25.05.2026
13:02 Uhr
Hallo Rosenrötchen, ich merke, dass du dich mit dem Thema lange beschäftigst und wirklich aufhören möchtest. Du warst bereits 5 Jahre rauchfrei und das zeigt, dass du es wieder schaffen Den perfekten Zeitpunkt gibt es meist nicht, weil immer etwas dazwischenkommt. Wichtig ist, dass die Entscheidung von dir selbst kommt. Versuche den Fokus auf kleine Schritte zu legen. Es kann auch helfen, typische Rauchsituationen vorher zu überlegen z. B. was du stattdessen machst, wenn der Drang kommt (spazieren, Kaugummi, Wasser trinken, kurz ablenken). Liebe Grüße von Sophia
25.05.2026
10:06 Uhr
bearbeitet:
25.05.2026
10:15 Uhr
Guten Morgen Rosenrötchen Der Titel deines Threads drückt vielleicht das ganze Problem der Sucht aus. Sucht hat viele Gesichter und viele Facetten. Aber sie arbeitet gerne mit Angst. Angst etwas ganz Wichtiges zu verlieren. Etwas Elementares, etwas ohne das wir nicht mehr leben können . Jeder Versuch damit aufzuhören erzeugt Angst in uns. Deshalb ist es gut hier zu sein. Alle hier stellen sich dieser Angst. Die Tatsache, das wir viele sind und alle ein ähnliches Problem haben macht uns stark. Gemeinsam steigen wir aus dieser endlos Schleife aus. Hier bist du nicht alleine. Hier findest du viele Informationen und kannst Kontakte knüpfen. Du fragst nach Tipps. Stöbere im Forum. Hier kannst du viele Tipps finden. Der wichtigste ist vielleicht,,... Alle Rauchutensilien rückstandslos vernichten. Alles wegwerfen. Das ist fur den Anfang das wichtigste. Tief durchatmen und fest daran glauben, das es ein Leben ohne Zigaretten gibt. Ich drücke dir die Daumen Liebe Grüße Klaus
24.05.2026
14:56 Uhr
Hallo Rosenrötchen. netter Nikname - gibt es auch ein Schneeweißchen :wink: herzlich willkommen im Forum. Du hast mit Allem was du schreibst ja so recht. Du willst - erträgst aber den Druck nicht. Nicht den Druck von Anderen und nicht den Druck den du dir selbst machst. Ob du morgens, mittags oder abends startest spielt keine Rolle. Nimm es leicht und mache dir selbst keinen Druck. Es ist egal wie oft du startest. Es wird nicht schlechter wenn es nicht gleich klappt. Nur wenn deine Erwartung an dich selbst zu hoch ist, drückt dich ein Rückfall runter. Und so betrachtet kann es doch nur besser werden oder eben bleiben wie es ist. Könnte eine solche Sichtweise dir vlt. helfen? Ich wünsche guten Erfolg.
24.05.2026
11:46 Uhr
Hallo, ich möchte unbedingt aufhören zu rauchen. Rund 30 Jahre hat mich die Sucht fest im Griff (mit einer 5-jährigen Pause) und ich habe wirklich die Nase voll! Es nervt mich, ständig rausgehen zu müssen bei Wind und Wetter. Es nervt mich, dass mein persönliches Umfeld - alles Nichtraucher - immer auf mich warten müssen und ich fühle mich unwohl weil ich weiß, dass man es riecht. Es nervt mich, dass ich so eine Menge an Kohle für diesen Blödsinn ausgebe. Es nervt mich, dass ich trotz diverser gesundheitlicher Beschwerden noch immer nicht von den Zigaretten lassen kann. Ja, ich bin genervt. Richtig genervt. Ich habe schon unzählige Bücher gelesen, Hörbücher gehört, Artikel gelesen. Im Prinzip weiß ich ja, was hinter der Sucht steckt, aber es fällt mir vom Kopf her so unheimlich schwer, endlich den Schlussstrich zu ziehen. Als ich damals schwanger war, war es überhaupt keine Frage, da habe ich umgehend aufgehört und es fiel mir nicht schwer. 5 Jahre war ich rauchfrei und habe dann nur mal eine probiert.... Heute, ca. 17 Jahre später, bin ich es einfach nur noch leid. Gezwungenermaßen musste ich vor nicht allzu langer Zeit aufs Rauchen verzichten, das hat 3 Tage lang geklappt, aber dann kam das kleine trotzige Ding in meinem Kopf und sagte: "Du wolltest das ja nicht von dir aus, deshalb musst du es zu einem anderen Zeitpunkt nochmal probieren." So stehe ich jetzt hier. Ich möchte unbedingt aufhören, wirklich wirklich. Aber dann gibt es immer wieder Situationen wo ich denke es ist nicht der richtige Zeitpunkt. Oder es muss um 0:00 Uhr sein, weil ich ja ansonsten keinen echten rauchfreien Tag habe wenn ich mittags erst aufhöre. Oder es kommt ein Termin der ohnehin schon nervenaufreibend ist und ich befürchte, es nicht ohne zu schaffen. Und natürlich die trotzige Stimme, dass ich mir nichts diktieren lassen will (wenn z.B. jemand sagt, ich solle aufhören). Habt ihr Tipps, wie ich diese blöde trotzige Stimme aus meinem Kopf vertreiben kann? Ob ich den anstehenden Termin erst noch verstreichen lassen soll und dann den Ausstieg starten? Wie ich diese Angst loswerden kann?
Hilfe

Helfen Sie uns, besser zu werden

Wir möchten wissen, was auf unserer Website gut funktioniert - und was wir noch verbessern können. Dafür bitten wir Sie um Erlaubnis, anonyme Nutzungsdaten zu erfassen. Diese Entscheidung ist natürlich freiwillig.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.