14.06.2015
20:37 Uhrbearbeitet:
14.06.2015
20:39 Uhr
Liebe Andrea,
danke für deine lieben Worte.
Die letzten Jahre war ich aus verschiedenen Gründen nicht soviel mit meiner Oma zusammen, sie hat sich da mehr auf ihre Kinder konzentriert. Vor ein paar Jahren aber hatten wir mal eine sehr intensive und nahe längere Zeit miteinander - und davon zehre ich jetzt.
Es nimmt mich ganz schon mit. Ich nehme mir die Zeit zum Trauern, und es überfällt mich auch einfach, aber es ist ok. Was mir hilft ist, dass ich das gewisse Gefühl habe, dass sie jetzt an einem guten Ort und jetzt frei ist. Tröstlich ist auch, dass sie nicht viel leiden musste...
Ich versuche jetzt so gut es geht nicht zu rauchen. Heute z.b. ging es ohne, mache mir aber auch keinen Druck, z.B. mich zwanghaft abzulenken, was unternehmen zu müssen oder so. Ich lass mich einfach in Ruhe so gut es geht, ich hab auch fast keine Energie.
Einfach ins Meeting gehen zu können hat mich schon sehr erleichtert.
Unterstützung von seiten der Familie ist in unserer Familie leider nicht viel drin. Meine Mutter hat auf Autopilot geschalten und ist jetzt am organisieren, meine Schwester zieht sich zurück.
Es geht halt jeder anders damit um, wie du schon gesagt hast...
Ganz viele Grüße,
Sherly