02.05.2015
15:22 Uhrbearbeitet:
02.05.2015
15:28 Uhr
Liebe Andrea,
oh wie schön ist Panama von Janosch hab ich nie gelesen, das war aber das Einschlafbuch für meinen Neffen und meine Nichte eine Zeitlang - vielleicht besorge ich es mir mal...
Ja das kann sein, dass mir mein Leben im Moment abwechslungsreich genug ist. Ich hab halt immer die komische Vorstellung, ich müsse "den großen Sprung nach vorne" machen, den ultimativen "Durchbruch" oder die große Verwandlung hinkriegen, dabei lerne ich momentan, dass es eigentlich am schnellsten mit Geduld, Akzeptanz und halt in kleinen Schritten geht... und mich alles andere nur überfordert und dann zurückwirft (ich habs halt so gelernt, dass man sich überwinden und zwingen muss).
Auch habe ich oft den Gedanken, ich hätte zu wenig Freunde, zu wenig Unterstützung usw., aber es ist bei mir auch so, eigentlich brauche ich auch viel Zeit mit mir alleine und das genieße ich auch.
Mit "mir was gutes tun" habe ich noch etwas Schwierigkeiten, hört sich vielleicht seltsam an, aber ich habe ständig ein schlechtes Gewissen deswegen und bin permanent verwirrt, ungefähr so: ich kann doch nicht nur immer schaun, dass es mir gut geht, wie machen das andere, die haben eine anstrengende Karriere oder komplizierte Ehen oder Kinder oder müssen sich um ihre alten Eltern kümmern .. darf ich das überhaupt? Nur ich selbst sein und meine Interessen verfolgen? So egoistisch sein? Da bin ich grad im Gespräch mit mir selbst und habe gestern herausgefunden, dass ich dass nicht nur darf, sondern es sogar mein Recht und meine Aufgabe ist, auch was mit Entwicklung zu tun hat. Das muss jetzt aber erstmal richtig bei mir ankommen. Es ist fast so, als bräuchte ich dafür erst die Absolution von jemanden ..
Mit dem Rauchfrei-Sein geht es mir bis heute ganz gut. Eben hatte ich mal den Gedanken .. Meine Träume werden recht lebendig, wild, ausdrucksstark, so dass es mir fast schon ein bisschen Angst macht.
Werde jetzt mal einkaufen gehen..
Liebe Grüße,
Sherly