07.01.2026 21:29

Für meinen Körper... Ihm endlich was Gutes tun

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70Beiträge
01.02.2026
15:39 Uhr
Kopie vom 1.2.2026 @Klaus Okay. Also Fehler in meiner Denkweise. Naja, nicht Fehler, eher Sucht-konditioniert. Also .... gedankengang UMDREHEN Ich dachte: es war eine Belohnung. Realität: es war nur Verhindern der Entzugserscheinungen. Absolute Suchtbefriedigung. Aufgabe: neue Denkweise verinnerlichen, verstehen, immer wieder abrufen. Ich danke dir. :heart: :sun-2:
01.02.2026
15:37 Uhr
bearbeitet:
01.02.2026
15:40 Uhr
Tag 31 -1.2.2026 Kopie aus dem Januarzug, aber für mich wichtig. Deshalb setze ich es nochmal hier rein. @Railex, ich glaube deine Nachricht und Frage hat mich auf die richtige Spur gebracht, weshalb das Verlangen seid gestern bis heute wieder stärker ist. Auf der Skala eine 6. Also nicht riskant, aber schon so stark, dass ich gegen halten muss. Diskussionen im allgemeinen halte ich auch gedanklich gut von mir fern. Und Hintertüren im allgemeinen treten nur, Gott sei dank, ab und zu auf. Ich glaube bei mir hat es JETZT was mit meinem jahrelangen konditionierten Belohnungsverhalten zu tun. Gestern war das erste Mal seid langer Zeit, dass ich 1. Wieder in der Stadt war (vorher IMMER mit Zigarette, IMMER stadt UND Zigarette) 2. Mich mit Shoppen belohnt habe (sonst belohnung IMMER und NUR durch Zigarette) 3. Essen gehen war (sonst in der stadt beim essen gehen AUCH IMMER nur mit Zigarette) 4. Stadt mit Party und Ausgelassenheit für mich verbunden ist. Dieses neu rangehen, OHNE Zigaretten, mich belohnen und mich ausschließlich auf das schöne (me time, essen gehen und genießen, shoppen und mir so etwas gutes tun) konzentrieren ist NEU für mich. Absolut neu. :oops: Also gibt es hier 4 Triggerpunkte die ALLE gestern zusammen gekommen sind. Da brauch ich mich nicht zu wundern, warum es gestern und heute noch stärker ist... Man man man. Versteht mich nicht falsch. Habe nicht andauernd party gemacht. Aber einmal im monat habe ich mir schon einen Tag gesucht mit freunden und ausgelassen in der stadt verbracht. Wusste tochter ist in guten Händen, also kann ich mich mal „fallen lassen“ und danach wieder in den alltag rein mit allen verpflichtungen usw.
30.01.2026
21:09 Uhr
Tag 29 - in 30 Wow! Fast 30 Tage [b]rauchfrei[/b] Ich freuuuuuuuuu mich. Ich freu mich einfach! Trotz der Suchtstimme, die auch flüstert, als ich jetzt gerade hier schreibe. Ein kleines Resumee der letzten 30 Tage [b]GEWINN körperlich[/b] 1. Ich rieche und schmecke wieder super gut! Ich liebe es zu essen, da alles wieder gut schmeckt. Danke lieber Körper :heart: 2. Meine Atmung ist besser. Danke lieber Körper :island: 3. Meine Haare sind kräftiger. Danke lieber Körper. :heart: 4. Meine Augen sind besser. Danke lieber Körper. :heart: 5. Meine Verstopfung wird stück für stück besser. Danke lieber Körper. :heart: [b]Woche 1[/b] Anfangseuphorie hat vieles erleichtert + Rest Nikotin im Körper. Habe hemmungslos jedes Verlangen weggefuttert. Verstopfung hat begonnen. Satz: heute rauche ich nicht, hat viel geholfen. Total euphorisch. [b]Woche 2[/b] Verlangen immer noch grenzenlos weggefuttert. Langsam Unruhe über dieses Verhalten. Beginn Überlegung Strategien im Umgang mit Verlangensattacken. 4711 Begonnen, stressball aktiv genutzt. Immer noch euphorisch. Fast wahnsinnig geworden wegen der verstopfung. [b]Woche 3-4[/b] Bewusster und mehr Gemüse eingebaut. Trotzdem noch viel genascht, anstelle vom rauchen. (Langsam) tritt Müdigkeit und Erschöpfung ein. Unkonzentriertheit auf Arbeit tritt ein. Arbeite nicht so effektiv wie zu Raucherzeiten. Schlapp, demotiviert, lustlos. Komme mir vor, wie ein Schatten meiner selbst. Etwas mehr Bewegung eingebaut. Erkenntnis: ich brauche guten Ausgleich zum stressigen gefüllten Alltag. Ein Hobby oder so was. Etwas, was mich füllt. Erkenntnis 2: verliere mich selbst schnell. Weiß nicht, wann ich Mal eine Pause brauche. (Nicht jeden Tag, aber sehr oft). Werde dann gereizt und unausstehlich. Ziel: Tanzen und Spaziergänge. [b]Ende Woche 4[/b] Wirkliche Bereitschaft mir aktiv einen Ausgleich zu suchen + wirkliches Interesse daran. Leistungsfähigkeit immer noch sehr stark eingeschränkt. Verstopfung wird immer weniger. Aber noch da und geht nur langsam zurück. Strategien gut in den alltag integriert. Überwältigt von den intensiven Gefühlen. Nehme alles "intensiver" bzw klarer wahr, da ich nicht mehr rauche. Kann noch nicht gut mit der Heftigkeit der Gefühle umgehen, wie alles auf mich einwirkt. Die "Klarheit" [b]Strategien[/b] Stressball Atemübung 4711 Forum Futtern - muss unbedingt abgelegt werden Fokussierung auf den aktuellen Tag legen - nicht weiter schauen ( Heute rauche ich nicht) Mein Humor- den oft nur ich selbst witzig finde, aber .... Egal! Hauptsache er hilft mir. [b]Ziele[/b] Mehr bewegung Hobby/Ausgleich Jeden Tag sagen und machen "Heute rauche ich nicht" [b]Schlusssatz[/b] Mein lieber Körper, Ich danke dir für deine großartige Arbeit in den letzten 30 Tagen. Was du schon alles wieder repariert hast - unglaublich faszinierend und wertvoll. Das will ich dir nicht nehmen und deshalb [b]heute rauche ich nicht [/b]
27.01.2026
22:16 Uhr
Jaaaa. Tanzen ist so genial, weil es gute Laune macht und den Kopf frei. Die Rauchgedanken werden so durchgeschüttelt, dass sie freiwillig gehen, zumindest eine Zeit lang. ? Und es werden „ich bin gut drauf Glückshormone“ ausgeschüttet. Es reichen schon 5-10 Minuten. Du brauchst ja keine Orgien abtanzen wie Nova. ? War schön, dich im Chat zu treffen. Hab einen schönen Abend und eine gute Nacht
27.01.2026
22:03 Uhr
Tanzen und Spaziergänge machen!
27.01.2026
14:53 Uhr
Tag 26 Aufgabe an mich: [b]eine Alternative zur Zigarette fur den täglichen AUSGLEICH finden[/b] [b]2-3 feste Termine in der Woche festlegen, die nur für mich sind[/b] [b]etwas neues finden, bei dem ich mich echt wohlfühle und entspannen kann[/b] Die Zigarette war mein Ausgleich für alles. Jeden Tag, kurz raus aus allen Verpflichtungen und mir etwas Gutes tun. Zeit für mich. Jetzt weiß ich natürlich, dass es NICHT gut ist. Wusste ich auch zu Raucherzeiten. Aber da wusste ich immer: so, jetzt tue ich etwas für mich. (Abgesehen davon, dass es nur das Verhindern von Entzugserscheinungen war und meinem nikotinpegel wieder auf den normalen Pegel gebracht hat) Aber ich merke echt, wie ich das Gefühl für mich verloren habe. Wann brauche ich jetzt eine Auszeit? Was tut mir gut? Zu Raucherzeiten wusste ich es. Wusste in Anführungszeichen. Ich weiß, ich habe schon mehrfach davon geschrieben. Aber gelöst habe ich es immer noch nicht. Gerade gestern war "unheimlich". War so entfernt von mir, dass ich nur noch funktioniert habe. Habe alles gemacht, was von mir erwartet wird und was es zu tun gab. Dabei habe ich überhaupt nicht hemerkt, dass ich schon am "Limit" war. Schon über meine Grenzen gegangen bin. Klingt komisch, war aber so. Also: [b]einen neuen Ausgleich finden[/b] [b]etwas was mir gut tut und was ich bewusst tue.[/b] Atmen wehrt die Attacken ab, lenkt davon ab. Beruhigt mich kurfristig. Das ist auch gut so. [b]zu mir selbst finden[/b] [b]mich selbst bewusst wahrnehmen[/b]
24.01.2026
23:27 Uhr
[quote=Nova2 | 24.01.2026 19:03] Liebe Honigelfe, genau, du hast heute einfach einen dieser doofen Tage. Hättest du auch mit Zigarette im Mund. Weißt du, es ist [b]magisch[/b]: wenn diese Quältage überwunden sind, fühlen wir uns sogar stabiler ohne den Rauch. Manchmal hab ich mir das Blödeste für mich rausgesucht, das war: ich stinke bäh nach Rauch. Und wenn die Sucht kam fragte ich mich, echt, willst du wieder so stinken? Oder: Manchmal hab ich mir vorgestellt, ich hätte nie geraucht. ? Vielleicht findest du auch was, was diese Gedanken ans Rauchen austrickst. Und wenn es nur eine Viertelstunde ist, schon sind wir wieder weiter. Du bist mitten im Umstellungsprozess, da wackelts noch bisschen. Hast du dir mal überlegt, wie sich das „ich will rauchen“ von Tag 1 zu Tag jetzt verändert hat? Ich hab dran gesehen, dass die Attacken weniger wurden - dafür manchmal heftiger, gleichzeitig subtiler, gemeiner irgendwie. Aber weniger. Also hab ich mir gesagt, gut, immerhin weniger. Du bist so gut unterwegs! Wird schon. [/quote] Liiiiiebe Nova Ich antworte dir jetzt mal hier. Vielleicht liest du es ja :riesengrinser: Ja ich merke schon, wie sich die Verlangensattacken verändern. Zum einen zum positiven, da etwas weniger. Wie du sagtest. Was mich gerade heute beutelt ist diese fiese antriebslosigkeit/hoffnungsschwäche. Hoffnungslos nicht, Hoffnung ist noch da, nur heute geschwächt. Ich kann nicht ganz einschätzen ob es vom rauchstopp kommt - wenn ja, ist das ECHT so eine fiesere Masche der Sucht, anders wie am anfang. Wie du geschrieben hast. Das ergibt irgendwie Sinn und fühlt sich, jetzt da ich es schreibe, richtig an. Eine subtile fiese Art der Sucht. Das find ich schon fast krasser als die direkten verlangensattacken. Werde es mir merken. Die subtile gemeinere Art der Sucht, sich zu zeigen. Danke schön. Wow. Ich bewundere deinen Umgang mit dem ganzen. Echt jetzt. :heart: :D das zeigt auch viel Stärke. :-) Naja, ich kann ja nicht von mir erwarten, dass ich jeden Tag gleich gut gelaunt bin und jeden tag gleich motiviert bin. Im Rauchstopp Heilungsprozess. Ich darf auch mal frustriert und erschöpft sein.
24.01.2026
23:17 Uhr
[quote=simplyme | 24.01.2026 17:59] Hey, es wird besser! Nicht jetzt, aber jeden Tag ein ganz kleines bisschen ... wir glauben den anderen und rauchen heute nicht. Fühl dich mal gedrückt. Liebe Grüße Jutta [/quote] Liebe simplymeJutta Danke schön für deinen Besuch :heart: nein, heute rauchen wir nicht. Auch wenn es ein schlechter Tag war. Ok. Wir glauben den anderen. Es wird besser! Und heyyyyy du hast heute auch schon 2 Wochen rauchfrei geschafft!!!!!! Den allerherzlichsten [b][SIZE=2]Glückwunsch an dich[/b][/SIZE] ich freu mich sehr für dich. Fühl du dich auch bitte gedrückt. Den heutigen Tag haben wir geschafft. Und ich freu mich, wenn wir morgen gemeinsam den nächsten angehen. Herzliche Grüße Deine Honigelfe
24.01.2026
19:01 Uhr
bearbeitet:
24.01.2026
19:03 Uhr
Liebe Honigelfe, genau, du hast heute einfach einen dieser doofen Tage. Hättest du auch mit Zigarette im Mund. Weißt du, es ist [b]magisch[/b]: wenn diese Quältage überwunden sind, fühlen wir uns sogar stabiler ohne den Rauch. Manchmal hab ich mir das Blödeste für mich rausgesucht, das war: ich stinke bäh nach Rauch. Und wenn die Sucht kam fragte ich mich, echt, willst du wieder so stinken? Oder: Manchmal hab ich mir vorgestellt, ich hätte nie geraucht. ? Vielleicht findest du auch was, was diese Gedanken ans Rauchen austrickst. Und wenn es nur eine Viertelstunde ist, schon sind wir wieder weiter. Du bist mitten im Umstellungsprozess, da wackelts noch bisschen. Hast du dir mal überlegt, wie sich das „ich will rauchen“ von Tag 1 zu Tag jetzt verändert hat? Ich hab dran gesehen, dass die Attacken weniger wurden - dafür manchmal heftiger, gleichzeitig subtiler, gemeiner irgendwie. Aber weniger. Also hab ich mir gesagt, gut, immerhin weniger. Du bist so gut unterwegs! Wird schon.
24.01.2026
17:59 Uhr
Hey, es wird besser! Nicht jetzt, aber jeden Tag ein ganz kleines bisschen ... wir glauben den anderen und rauchen heute nicht. Fühl dich mal gedrückt. Liebe Grüße Jutta
24.01.2026
17:44 Uhr
Tag 23 Lieber Körper... Die tue ich heute was gutes. Das ist gut. Aber mein Geist ist heute sehr unruhig. Demotiviert, schlecht drauf, frustriert, voller Zweifel ob ich es langfristig schaffe rauchfrei zu bleiben. Woher kommt denn auf einmal dieses Stimmungstief? Ich weiß es (noch) nicht. Hmm. Ich denke zu oft an die Zukunft. Nicht gut. Zumindest was das Nichtmehrrauchen betrifft. Honigelfe. Mach es wie die Hunde! Bleib im Hier und Jetzt und heute. Lebe für heute. Auch Hunde haben manchmal einen schlechten Tag. Alle haben manchmal einen schlechten Tag. Auch ohne Zigaretten. Dann ist halt heute nicht mein Tag. Suchtanteil, sei leise! Verdammt noch mal! Hach man. Ich komme noch nicht so gut mit mir selbst klar ohne Zigarette. Gedanken, Emotionen, Umgang mit gewissen Situationen. Das wird bestimmt noch. Werde ich wieder so kraftvoll und motiviert durch die Gegend laufen, wenn noch mehr Zeit vergangen ist? Oder bleibe ich für immer so laaaaangsam, demotiviert und lustlos? Oder ist es jetzt erst richtig bei mir eingetreten? Durch den Rauchstopp? Ich weiß nicht. Mal beobachten. Wird schon wieder besser. Hoffe ich. Denke ich. Stempel ich den heutigen Tag doch einfach mal als schlechten Tag ab. Mehr nicht. Wird schon.
22.01.2026
09:39 Uhr
bearbeitet:
22.01.2026
10:17 Uhr
Hallihallo Honigelfe, gerne antworte ich dir. ? Ich hatte diese Situation tatsächlich schon. Als ich im Club war am Samstag. Dort bin ich immer mit meinem Bekannten - wir kennen uns seit 50 Jahren - in den Raucherraum zum Quatschen gegangen. Zum Teil saßen wir dort stundenlang. Das habe ich mich diesmal nicht getraut. Ich glaube er hat es gemerkt und mich auch nicht aufgefordert mitzugehen. Die Söhne meiner Freundin haben mich diesbezüglich auch ohne Worte „in Ruhe“ gelassen. Ich danke Ihnen dafür. Vielleicht gelingt es mir zu einem späteren Zeitpunkt mich dazu zu setzen. Ansonsten hoffe ich auf wärmere Temperaturen, um dann draußen mit ihnen zu reden. Allgemein habe ich den Eindruck, daß die ersten Tage einfacher?euphorischer? waren. Meine schlimmste Zeit ist der Nachmittag, früher Abend. Ich habe keine blasse Ahnung warum. Aber egal. Heute zumindest rauche ich nicht ?? Wie ist es bei dir? Liebe Grüße Jutta
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