Lieber Klaus,
herzlichen Glückwunsch zu den 3 kg weniger Gewicht. Was du einmal geschafft hast, kannst du sicherlich wieder schaffen.
Bei mir hat es auch "Klick" gemacht. Dabei ging es nicht nur um mein Gewicht. Ich habe seit 3 Jahren oder länger einen erhöhten BZN-Wert ("Nüchternblutzucker") und bin damit im Prädiabetes-Bereich. Einige Beschwerden, die ich habe, z. B. Muskelschmerzen in den Oberschenkeln, haben vielleicht bereits damit zu tun.
Ich habe mich deshalb entschieden, meine Ernährung so umzustellen, dass mein Blutzucker möglichst stabil bleibt. Mein großes Problem waren ja die Heißhungerattacken, die ich vor allem abends hatte.
Im Moment versuche ich, auf Zucker zu verzichten, das klappt ganz gut, aber nicht immer. Ansonsten esse ich sehr eiweißreich. Im Moment mache ich oft einen Salat, der Quinoa, Wassermelone, Gurke und Feta enthält. Oder ich backe "Proteinbrötchen", die kein Mehl, aber Magerquark und gemahlene Mandeln enthalten.
Im Juni wog ich mich im Schwimmbad, da hatte ich 82 kg. Letzte Woche waren es 78,8 kg. Nach jeder Mahlzeit mache ich ein kleines Workout in meiner Wohnung, das soll gut für die Muskeln sein:
"[i]Muskeln helfen bei der Fettverbrennung, indem sie deinen Grundumsatz erhöhen, sodass dein Körper auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbraucht. Für einen dauerhaften Fettabbau sind Krafttraining, ein leichtes Kaloriendefizit und eine eiweißreiche Ernährung am effektivsten.[/i]"
Kürzlich las ich von einer Studie mit über 5.000 Frauen zwischen 63 und 99. Dabei fand man heraus, dass Krafttraining für die Muskeln das Sterberisiko mehr senkt als Ausdauertraining:
"[b]Kraft als Lebensversicherung[/b]
[i]Die Ergebnisse der neuen Studie waren eindeutig. Frauen, die im stärksten Viertel der Griffkraft lagen, hatten ein um 33 Prozent geringeres Sterberisiko als jene im schwächsten Viertel. Beim Aufsteh-Test war der Unterschied sogar noch etwas deutlicher: Die besten "Aufsteherinnen" hatten ein um 37 Prozent geringeres Risiko zu sterben als die schlechtesten. Diese Zusammenhänge blieben auch bestehen, als die Wissenschaftler Faktoren wie Alter, Bildung, Rauchen, Alkohol, Übergewicht und bestehende Krankheiten aus der Rechnung herausnahmen."[/i]
Quelle: mdr wissen.online: Frauen über 60: Länger leben durch Muskelkraft
Für mich wichtig ist aber auch, dass ich mich nicht quälen muss, sondern dass es mir Spaß macht, neue Rezepte zu probieren oder meine Übungen zu machen. Und wenn ich mal "rückfälig" werde? Gestern z. B. habe ich sehr spät noch etwas gegessen, normalerweise versuche ich vor 18:00 Uhr zu essen und dann eine länger Pause bis zum Frühstück einzulegen. Nun, dann ist es eben so und ich lasse mich davon nicht entmutigen.
Dir alles Gute und liebe Grüße von Jutta