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......Es gibt wohl einige wenige, die es auf Anhieb geschafft haben, wobei da auch noch zu definieren wäre, wann man überhaupt davon reden kann, es geschafft zu haben. Irgendwie ist uns ja allen klar, dass es eine lebenslange Aufgabe bleibt, nicht mehr zu rauchen.......
Und nun mein Fazit:
Seid mutig und springt. Lasst die Beziehung los oder aber raucht eben wieder eine zeitlang und wartet auf den Kairos. Aber tanzt nicht den On-/Off-Tanz.
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[b]Liebe Adriane, herzlichen Dank für deinen Post[/b]
....Ein paar Gedanken dazu
Es gibt alle möglichen Modelle der Suchtbewältigung
und damit natürlich auch viele Wege der Genesung.
So verschieden sie auch sind,
so haben sie doch einige Gemeinsamkeiten.
Da sind z.B. die Ausrutscher und Rückfälle.
Ich hatte hier keine Ausrutscher und Rückfälle.
Aber unzählige davor.
Allerdings hatte ich es immer alleine versucht
und hier zum ersten Mal in einer Gruppe.
Das war immens hilfreich.
Damals suchte ich eine Face to Face Gruppe,
konnte aber in Berlin keine finden.
Ich probierte eine online Gruppe,
fand dort aber nicht was ich suchte.
Das war schon eher hier zu finden.
Aber zurück zu dem tollen Beitrag von Adriane.
Die On Off Beziehungen sind die schwersten überhaupt.
Die gibt es gerne dann wenn Sucht im Spiel ist.
Das passiert zwischen zwei Menschen,
die in toxischer Zweisamkeit gefangen sind
und eben auch mit toxische Substanzen.
Der Rauch einer Zigarette ist sowas extrem toxisches.
Ich will es weil es geil ist
Ich will es nicht weil es mich tötet.
[b]Ein Teufelskreis.[/b]
Schlimm auch, das es keine Pille dagegen gibt.
Pille, Hypnosetherapie, NEP oder Vapes.
Jemand oder etwas macht etwas mit mir.
Ich warte einfach nur auf die Wirkung
Nein, das klappt selten.
Die Wunderheiler versagen hier oft.
Wer aufhören will:
Muss selbst aktiv werden.
Muss sich behaupten.
Muss den Mut aufbringen
zu kämpfen und zu leiden.
Empfohlen ist eine Selbsthilfe Gruppe
und oder eine Therapie.
Das Wichtigste ist aber der eigene Antrieb.
Ohne den geht es nicht.
Dazu kommt die Unterstützung
der Anderen in der Gruppe.
Das Gefühl nicht alleine zu sein.
Nicht Süchtige haben keine Ahnung
was wir hier durchmachen.
Da ist es gut verstanden zu werden.
Ein Allheilmittel gegen die Sucht gibt es nicht.
Zu viele Faktoren spielen da eine Rolle.
Versuch macht klug.
Alleine schaffen es die wenigsten.
Zurück zum On Off
Adriane empfiehlt einen pragmatischen Umgang damit.
Ich unterstütze das.
Wenn schon rauchen dann mit Überzeugung.
Wenn die Überzeugung bröckelt ist es wieder Zeit
einen erneuten Rauchstopp ins Auge zu fassen.
Das ist vielleicht ein guter Schluss Gedanke
Ein Stopp ist immer gut aber
manchmal klappt es eben nicht.
Und es gibt immer wieder einen Schubs
In diesem Sinne
Eine rauchfreies Osterfest für euch alle
Liebe Grüße
Klaus
PS
Heute war ich auf einem Konzert und in der Pause gabs kaum Raucher
Das hat mir gut gefallen.