Hey liebe Kyra,
das ist natürlich gemein, voll motiviert dabei und dann macht einem der Körper einen Strich durch die Rechnung. Völlig unabhängig vom Rauchen ist mir das auch vor drei/vier Jahren passiert, seit einem Knieschaden konnte ich nicht mehr so richtig laufen, ergo weniger Bewegung, bisschen mehr Frust, Hormone (not nice!!!) und schwupps, beim nächsten Gang auf die Wage waren es ganze 15 kg mehr. Also natürlich nicht von heute auf Morgen, das war schon so ungefähr ein Jahr.
Wie ihr seht, es geht auch ohne Rauchstopp .. versuche gerade, das richtige emoji zu finden, aber es ist nicht da, schade ...
Ich glaube, das mit dem Zucker ist Gewöhnungssache, da gibt es schon einiges an Möglichkeiten bzw. Ersatzprogramm. Nichtsdestotrotz wird man natürlich von Gesellschaft und Umgebung immer wieder in Versuchung geführt und ganz so leicht ist es nicht, zugegebenermaßen ich vermisse es vereinzelt manchmal, einfach mal alles in mich reinzustopfen, aber da sind wir wieder beim Thema - das würde mir und meinem mittlerweilen sehr empfindlichen Magen definitiv nicht gut tun und schlimmer - würde ich mich danach wirklich besser fühlen?
Ich denke, das ist eine Illusion, Zucker macht ja, wenn überhaupt, nur kurzfristig glücklich.
Spiralkreis für Hände und Finger ist ja super, in vielerlei Hinsicht, Häkeln oder Stricken soll auch helfen, leicht gesüßte Tees können auch dazu beitragen, gewisse "Momente" zu überstehen und ja, wenn nichts da ist, gibt's auch nichts zu Futtern.
Ich muss gerade lachen, kennt ihr das, ihr habt extra nichts Süßes oder Fettiges eingekauft und durchsucht trotzdem Kühl- und Küchenschränke - mehrfach? :kaputtlachsmile
Was mich immer ein bisschen bei der Stange gehalten hat, war der Gedanke an den nächsten Morgen, aufzuwachen und stolz auf mich zu sein, durchgehalten zu haben.
Und ja, man kann sein Essverhalten anpassen/trainieren, ohne ein ständiges Verlustgefühl. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und der Körper ist darauf eingestellt, sich den Gegebenheiten anzupassen.
Übrigens, bei meinem ersten Rauchstopp hat meine damalige liebe Kollegin und Freundin gleich mitgemacht und das mit einer Diät verbunden. Wie das so ist, ist ja jeder anders - mir ist der Rauchstopp sehr viel schwerer gefallen als der Verzicht auf Essen - bei ihr war es genau umgekehrt, sie hatte problemlos einfach so aufgehört zu rauchen, aber Diäten haben ihr den Tag vermiest. Das war eine Stimmung im Büro, mein Chef hat sich tagelang nicht blicken lassen :kaputtlachsmile
Humor ist, wenn man trotzdem lacht und ich freue mich, dass sich hier schon so viele Beiträge gefunden haben, da ist sicher noch der eine oder andere tolle Tipp oder Erfahrungsbericht dabei!
Ganz lieben Gruß an alle,
xxx
Lix