27.04.2026 22:28

Rauchfrei mit Figur

36
36Beiträge
29.04.2026
15:45 Uhr
Liebe Kyra, mir gefällt sehr gut "die Vorstellung stolz darauf sein, nicht über Knabbersachen her gefallen zu sein". Die Gemüseschnitten sind leider gar nicht meins, aber ich habe wieder Äpfel im Haus. Trinken tu ich generell nur Kaffee, Tee und Wasser. Liebe Grüße und danke für die guten Tipps Lea
29.04.2026
11:43 Uhr
Lieber Rolf, super, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Zur zweiten Liste (Gewicht halten) kommt neben Schritte zahlen hinzu: 2. Keinen Alkohol trinken Alkohol hat mehr Kalorien als mancher denkt. Und so nebenbei, er triggert auch bei vielen, da Alkohol und Nikotin oft wie zwei dicke Busenfreunde aufgetreten sind. Und wer nicht abkoholabhängig ist, für den ist es ein Leichtes, auf Alkohol zu verzichten und stattdessen den Durst durch möglichst ungesüßte Getränke zu löschen. Weiterhin gabst du Zucker- und Weizenverzicht als Maßnahme an. Wenn du uns nun noch verrätst, wie genau du es geschafft hast, darauf zu verzichten, dann füge ich deine Methode gerne zur Liste 1 hinzu. Und jetzt schreibe bitte bitte nicht, dass du einfach nichts Süßes mehr gegessen hättest. 😂. Wir möchten hier ja ganz konkrete funktionsfähige Methoden sammeln, wie man es schafft, dem Knabberhunger eins auszuwischen, ohne als nervliches Wrack durch die Gegend zu laufen bzw. auf dem Sofa zu sitzen. Vielleicht findest du in unserer Liste ja auch Tipps für dich, wie du deinen Chips-Verzehr in Grenzen halten kannst. @Alle Habt ihr schon versucht, was von den Tipps umzusetzen? Wie ist euch damit ergangen? Ich wäre gestern eindeutig schwach geworden, wenn mein Mann Knabbersachen auf den Tisch gestellt hätte. So gab es Kohlrabi, Radieschen und 7 Lutschbonbons Zitrone-Melisse. Und heute bin ich stolz darauf. Liebe knabberfreie Grüße Kyra
29.04.2026
08:41 Uhr
Guten Morgen Zusammen, ich habe nachdem Rauchstopp mein Gewicht in Angriff genommen und einige Kilos verloren - nachdem der jojo-Effekt schon häufiger vorher zugeschlagen hatte. Meine Formel lautete tatsächlich einen Monat kein Zucker, kein Weizen und kein Alkohol. Danach bin ich auf 16:8 Fasten geschwenkt und habe mir ein Sport als mehrmalige wöchentliche Aufgabe gestellt, ich laufe und fahre gerne Rennrad. Aber das Geheimnis überhaupt sind wohl die Muskeln - und ein wenig Krafttraining fördert die Verbrennung und den Kalorienverbrauch. Jetzt verscuhe ich es zu halten und meine Chips-Leidenschaft seltener nachzugeben. Euch einen sonnigen Tag Rolf
28.04.2026
19:41 Uhr
bearbeitet:
28.04.2026
19:42 Uhr
Ich ergänze die Liste mal um Punkt 5, 6 und 7: 5. Karottenschnitze essen 6. leicht gesüßten Tee trinken (Beides befriedet etwas den Heißhunger auf Süßes, ohne auf der Waage so zuzuschlagen,) 7. Sich den Stolz am nächsten Morgen (eigentlich schon beim Zubettgehen) vorstellen, nicht über Knabbersachen hergefallen zu sein. Und jetzt verrate mir bitte jemand, wie ich mich dazu überwinde, Möhren zu schnibbeln 😂. Diese bisherige Liste betrifft die Frage, wie ich den Knabberhunger austricksen kann. Eine zweite Liste wird sich mit der Frage beschäftigen, wie ich konkret mein Gewicht durch Bewegung zumindest halten kann. Hier steht natürlich „Bewegung/Sport“ als Überschrift. Ein Punkt wäre 1. jeden Tag Schritte zählen und ein machbares Schritteziel definieren. Fortsetzung folgt . Ach ja, gerade bin ich gsnz unruhig. Wenn mein Mann sich Chips holt, kann ich nicht versprechen, nicht schwach zu werden. Liebe knabberfreie Grüße Kyra
28.04.2026
19:00 Uhr
Hey liebe Kyra, das ist natürlich gemein, voll motiviert dabei und dann macht einem der Körper einen Strich durch die Rechnung. Völlig unabhängig vom Rauchen ist mir das auch vor drei/vier Jahren passiert, seit einem Knieschaden konnte ich nicht mehr so richtig laufen, ergo weniger Bewegung, bisschen mehr Frust, Hormone (not nice!!!) und schwupps, beim nächsten Gang auf die Wage waren es ganze 15 kg mehr. Also natürlich nicht von heute auf Morgen, das war schon so ungefähr ein Jahr. Wie ihr seht, es geht auch ohne Rauchstopp .. versuche gerade, das richtige emoji zu finden, aber es ist nicht da, schade ... Ich glaube, das mit dem Zucker ist Gewöhnungssache, da gibt es schon einiges an Möglichkeiten bzw. Ersatzprogramm. Nichtsdestotrotz wird man natürlich von Gesellschaft und Umgebung immer wieder in Versuchung geführt und ganz so leicht ist es nicht, zugegebenermaßen ich vermisse es vereinzelt manchmal, einfach mal alles in mich reinzustopfen, aber da sind wir wieder beim Thema - das würde mir und meinem mittlerweilen sehr empfindlichen Magen definitiv nicht gut tun und schlimmer - würde ich mich danach wirklich besser fühlen? Ich denke, das ist eine Illusion, Zucker macht ja, wenn überhaupt, nur kurzfristig glücklich. Spiralkreis für Hände und Finger ist ja super, in vielerlei Hinsicht, Häkeln oder Stricken soll auch helfen, leicht gesüßte Tees können auch dazu beitragen, gewisse "Momente" zu überstehen und ja, wenn nichts da ist, gibt's auch nichts zu Futtern. Ich muss gerade lachen, kennt ihr das, ihr habt extra nichts Süßes oder Fettiges eingekauft und durchsucht trotzdem Kühl- und Küchenschränke - mehrfach? :kaputtlachsmile Was mich immer ein bisschen bei der Stange gehalten hat, war der Gedanke an den nächsten Morgen, aufzuwachen und stolz auf mich zu sein, durchgehalten zu haben. Und ja, man kann sein Essverhalten anpassen/trainieren, ohne ein ständiges Verlustgefühl. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und der Körper ist darauf eingestellt, sich den Gegebenheiten anzupassen. Übrigens, bei meinem ersten Rauchstopp hat meine damalige liebe Kollegin und Freundin gleich mitgemacht und das mit einer Diät verbunden. Wie das so ist, ist ja jeder anders - mir ist der Rauchstopp sehr viel schwerer gefallen als der Verzicht auf Essen - bei ihr war es genau umgekehrt, sie hatte problemlos einfach so aufgehört zu rauchen, aber Diäten haben ihr den Tag vermiest. Das war eine Stimmung im Büro, mein Chef hat sich tagelang nicht blicken lassen :kaputtlachsmile Humor ist, wenn man trotzdem lacht und ich freue mich, dass sich hier schon so viele Beiträge gefunden haben, da ist sicher noch der eine oder andere tolle Tipp oder Erfahrungsbericht dabei! Ganz lieben Gruß an alle, xxx Lix
28.04.2026
18:27 Uhr
Eine sehr gute Idee 👍 Bauchfrei ist auch nicht so meins da ich immer schon Übergewicht habe und auch kein Interesse, dass mit fast 60 zu ändern. Ich hatte während meiner unzähligen Versuche aufzuhören allerdings schon mehrmals abends (Fr)ess-Attacken und das sollte nicht sein. Problem - Weder mein Partner nich ich haben je auf gesundes Essen oder Gewicht geachtet und da ist halt oft ungesundes im Haus... Ich versuche - mich zu bewegen, was ich früher nie gemacht habe - auch gesundes zu essen Und will nicht extrem, möglichst gar nicht zunehmen. Werde hier dabei bleiben 👍 LG Lea
28.04.2026
15:45 Uhr
Liebe Kyra, während ich noch über einen Titel für diesen Faden nachgedacht habe hast du Nägel mit Köpfen gemacht und gehandelt, SUPER! -Ins Machen kommen und nicht zu lange im Denken bleiben! - Ich hatte auch so etwas mit Figur im Sinn. Ich finde die Wohlfühl-Figur wichtig, mit der man im Reinen sein, die sich im Laufe des Lebens ändern und die ja ganz individuell sein kann. Ich hoffe, es werden sich viele an diesem Thread beteiligen, Tips, Anregungen und Hilfe geben und erhalten! Später werde ich auch über meine Erfahrungen und Umgang mit dem Thema erzählen; jetzt will ich erstmal raus und das herrliche Wetter genießen. :sun-2: Liebe Grüße Uta
28.04.2026
12:06 Uhr
Hallo ihr Lieben, wann überkommt euch die Lust auf Knabbersachen? Bei mir ist es vor allem abends. Folgende Tipps, um dem Verlangen nach Süßem etc. nicht nachzugeben, haben wir nun: 1. Keine Knabbersachen kaufen bzw. zu Hause vorrätig haben 2. Als Ersatz notfalls zuckerfreie Bonbons lutschen 3. Die Hände beschäftigen (z.B. handarbeiten, Haarband), damit man nicht nach Knabbersachen greifen kann und abgelenkt ist. Mir kam gerade der Gedanke, dass es gar keine Suchtverlagerung ist. Das Suchthirn, dass ja einfach nur wieder rauchen will und alles dafür anstrengt, steckt hinter der Nasch"sucht". Es redet uns nämlich ein, dass wir das bräuchten. Und wenn wir uns ausreichende Kilos angefuttert haben, umschmeichelt es uns mit dem Versprechen, wieder abzunehmen, wenn wir mit dem Rauchen wieder anfangen. Und schwupps, hat die Nikotinsucht, wenn auch nicht sofort, aber mittelfristig ihr Ziel erreicht. Also werde ich nun noch versuchen: 4. Die Stimme in mir, die nach Knabbersachen verlangt, sofort zum Verschwinden auffordern ohne zu diskutieren. Ich wünsche euch allen einen sonnigen rauch-, stress- und knabberfreien Dienstag. Liebe Grüße Kyra
28.04.2026
07:34 Uhr
Hallo Kyra ☀️ mir ging es genauso wie dir. Nach dem Rauchstopp hatte ich plötzlich total Lust auf Süßes. Die Folge: 4–5 kg mehr auf der Waage. Irgendwann habe ich dann die Reißleine gezogen und alles aus dem Haus verbannt – Schokolade, Chips, einfach alles. Ich kaufe sowas auch gar nicht mehr. Wenn überhaupt, dann nehme ich zuckerfreie Bonbons. Aber meine klare Priorität ist erstmal: die 100 Tage rauchfrei knacken. Um das Thema Bauchfrei kümmere ich mich intensiv nach den ersten 100 Tagen 💪 Lg Thomas :balloons2:
28.04.2026
01:00 Uhr
Ach Lix du Glückliche, dass Zucker für dich nie ein großes Thema war. Ich dachte auch erst, dass ich beim Rauchstopp kein Gewichtsproblem bekommen würde, als ich nach 1 Monat Rauchfreiheit sogar ein halbes Kilo abgenommen hatte. Nun, ich trank ja keinen Alkohol mehr, machte viel Sport und beschäftigte meine Hände abends u.a. mit Handarbeiten. Dann bekam ich aber Schmerzen in den Händen und einen Schnappdaumen mit einer Sehnenentzündung. Ich machte keinen Sport mehr, hatte abends nichts in den Händen und fing an, Schokoladiges und Chips zu naschen. Ich habe mittlerweile meine Nikotinsucht auf eine Knabbersucht verlagert. Jeden Abend eine Tüte Chips und/oder 1 Schokolade ist definitiv zu viel, selbst wenn die Inhalte in den Verpackungen immer weniger werden. Nun, es blieb nicht aus, ich konnte regelrecht täglich zusehen, wie die Zahl auf der Waage wuchs. Seit gestern steuere ich nun gegen. 1. Ich habe einen spiralförmigen Plastikkreis (wie ein Haarband, nur wesentlich fester), das ich abends über meinen einzelnen Fingern auf- und abrolle. Das beschäftigt meine Hände, massiert meine Finger und stimuliert auch noch arthritische Fingergelenke. 2. Ich habe mir zuckerfreie Bonbons besorgt (Zitronenmelisse, Salbei, Wildkirsche, Waldbeere), die ich abends lutsche, wenn ich unbedingt was Süßes essen will. Und 5 oder 6 Bonbons sind definitiv besser als Chips und Schokolade. Wasser trinke ich eh, auch zur Schokolade 😂, das wäre für mich also keine Alternative. Ich habe nun bereits 2 Abende weder Chips noch Schokolade gegessen. Mal schauen, wie sich das entwickelt. Ach ja, ich werde mich jetzt nicht täglich wiegen. Ich möchte mich ja nicht von normalen Gewichtsschwankungen herunterziehen. Sollte allerdings mein Süßigkeitenverzicht zu regelmäßigem Craving hinsichtlich Zigaretten führen, wird Aldi wieder an mir mit seinem Verkauf von "Nussbeißer" verdienen. Welche Probleme habt ihr? Und habt ihr schon Schritte unternommen? Oder habt ihr konkrete Ideen? Nun werde ich mich meinem Schönheitsschlaf widmen. Liebe rauchfreie Grüße Kyra
27.04.2026
22:47 Uhr
[quote=Kyra63 | 27.04.2026 22:28] Hallo ihr Lieben, ich mache mal einen neuen Faden auf, da sich viele wohl nicht unbedingt mit „bauchfrei“ identifizieren können. Wir alle kennen wohl die Verlagerung der Suchtgedanken von Nikotin auf Süßes. Ist auch verständlich, da ja auch der Verzehr von Zucker Dopamin ausschüttet. Leider macht sich der erhöhte Konsum mit dem zusätzlichen geringeren Kalorienbedarf durchs Nichtrauchen auf der Waage bemerkbar. In diesem Faden können wir alles loswerden, was unsere Figur betrifft: - sich auskotzen über Gewichtszunahmen, - sich darüber freuen, das Gewicht zu halten oder vielleicht sogar zu senken - Tipps geben, was geholfen hat, das Gewicht zu halten. Bei den Tipps wäre es super, wenn sie so konkret wie möglich beschrieben werden, damit andere möglichst gut für sich fetststellen können, ob das auch was für sie ist. Da ist natürlich ein „ich esse weniger“, „ich bewege mich mehr“ nicht soooo hilfreich. Also, los gehts! Ich freue mich auf einen regen Austausch. Liebe rauchfreie Grüße Kyra [/quote] Hallo liebe Kyra, super Idee, das Ganze mal neu und konkreter aufzugreifen. So ist für jeden etwas dabei. Bei meinem ersten Rauchstopp habe ich mir mit Gummibärchen beholfen. Da ich damals noch relativ jung war, hatte sich die Zunahme auf 4 kg begrenzt, was in dem Alter auch kein großes Problem war, wieder loszuwerden. Allerdings habe ich damals auch schon relativ kontrolliert "normal" gegessen und bis auf die Gummibärchen mein Essverhalten nicht verändert. Beim zweiten Rauchstopp habe ich tatsächlich auf Zucker verzichtet. Da ich sowieso - relativ - zuckerfrei lebe, war das jetzt allerdings nicht die große Herausforderung in dem Sinne. Bei Suchtmomenten habe ich mir mit Schlückchen Wasser aus einer Gym-Flasche beholfen, die immer dabei war. Da das "mehr Bewegen" für mich auch etwas zu diffus war, habe ich mir einen Schrittzähler geschnappt (heute sowieso an jeder Watch oder am Telefon) und bin sehr viel gegangen. Dadurch kannte ich mein Bewegungspensum dann ziemlich genau und konnte das besser einordnen. Gesnackt habe ich im Prinzip nicht. Das ist natürlich auch nicht etwas für jeden - aber vielleicht hilft es dem einen oder anderen. Zugenommen habe ich dann gar nicht und war im Gegenteil etwas fitter. Unser lieber damaliger Rauchfrei-Kollege Andreas hat es sogar geschafft, während des Rauchstopps eine Riesenmenge Gewicht zu verlieren - leider ist er nicht mehr dabei, aber gut zu wissen, dass es möglich ist ;). Abschließend wäre meine Erfahrung, Suchtmomente mit einem anderen "Gegenritual" zu bewältigen und Zucker zu vermeiden oder nur in Maßen zu sich zu nehmen. Das Ersatzprogramm kann natürlich bei jedem anderes aussehen, mittlerweile gibt es ja leckerere süße Tees, Karottenschnitze machen erstmal satt und man hat etwas in der Hand, sind außerdem auch irgendwie süß. Ich freue mich auch schon auf regen Austausch und bin gespannt, was ihr so zu erzählen habt. Lieben Gruß xxx Lix
27.04.2026
22:28 Uhr
Hallo ihr Lieben, ich mache mal einen neuen Faden auf, da sich viele wohl nicht unbedingt mit "bauchfrei" identifizieren können. Wir alle kennen wohl die Verlagerung der Suchtgedanken von Nikotin auf Süßes. Ist auch verständlich, da ja auch der Verzehr von Zucker Dopamin ausschüttet. Leider macht sich der erhöhte Konsum mit dem zusätzlichen geringeren Kalorienbedarf durchs Nichtrauchen auf der Waage bemerkbar. In diesem Faden können wir alles loswerden, was unsere Figur betrifft: - sich auskotzen über Gewichtszunahmen, - sich darüber freuen, das Gewicht zu halten oder vielleicht sogar zu senken - Tipps geben, was geholfen hat, das Gewicht zu halten. Bei den Tipps wäre es super, wenn sie so konkret wie möglich beschrieben werden, damit andere möglichst gut für sich fetststellen können, ob das auch was für sie ist. Da ist natürlich ein "ich esse weniger", "ich bewege mich mehr" nicht soooo hilfreich. Also, los gehts! Ich freue mich auf einen regen Austausch. Liebe rauchfreie Grüße Kyra
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