Hallo liebe Kyra,
ich habe eigentlich schon Respekt bzw. Angst vor einem Rückfall, wenn die erste Euphorie vorbei ist.
Allerdings weiß ich jetzt, dass weder die Zigaretten/ ein Rückfall noch die anfängliche Umstellung auf den Nikotinersatz meinem eh schon angeknacksten Schlaf (insbesondere dem Durchschlafen, der Schlafqualität und den Alpträumen/Träumen) gut tun
bzw. ich habe gemerkt, dass das den Schlaf ruiniert.
Ich kann mir quasi keinen Zigaretten Rückfall erlauben.
Ich bin froh, dass die meisten Menschen, die ich zufällig im Alltag sehe eher Fertigzigaretten rauchen und keine Selbstgedrehten.
Das ist dann etwas weniger verführerisch für mich.
Naja, also zu den neuen Gewohnheiten:
Ich habe jetzt nicht so etwas wie statt einer Zigarette einen Schluck Kaffee trinken,
aber ich bewege mich wieder etwas mehr an der frischen Luft,
ich achte wieder auf meine Ernährung (etwas weniger und etwas gesünder)
und überlege ob ich wieder mit sehr leichtem Krafttraining (erstmal ohne Hanteln) anfange.
Da ich das mit dem Krafttraining schon etwas kenne (,dass es dir ersten 2 bis 3 Wochen den Schlaf zusätzlich belasten könnte),
habe ich damit noch nicht angefangen.
Außerdem versuche ich etwas auf meine Finanzen zu achten,
auch damit der mögliche Kauf von Tabak ferner erscheint
bzw. man sich das lieber 3x vorher überlegt.
Ich habe mir vorgenommen,
falls es wirklich nicht mehr zu vermeiden ist auf das Rauchritual zu verzichten,
würde ich Tabakersatzmischungen (so Blätter, Pflanzen, etc.) max. 1x Kräuterzigarette pro Woche auf dem Balkon rauchen.
Ja das ist schädlich für die Lunge!
Aber sobald ich eine Tabak Zigarette rauchen würde, würden meine Rezeptoren wieder vom Nikotin überflutet
und das ist nicht nur in der Anfangszeit "Stress" im Gehirn,
sondern ich würde wahrscheinlich wieder bis zu einem passenden Zeitpunkt zum Aufhören weiterrauchen.
P.S.: Ich hatte deine Nachricht vor einiger Zeit schon gelesen,
aber ich weiß nicht genau ob ich mich z.B. mit den neuen Gewohnheiten noch nicht beschäftigen wollte oder ob ich das noch gar nicht realisiert habe, dass ich tatsächlich schon kleinere Sachen im Alltag ändere.
Du hast mich also mit den 2 Fragen etwas überumpelt,
aber ich bin froh,
dass du mir so einen ausgiebigen Text verfasst hast,
der mich zum Nachdenken (auch gestern und heute unterbewusst) angeregt hat!