Hallo liebe Gemeinschaft,
also wo fange ich an:
Ich war 15 Monate Nichtraucher mit Hilfe eher kleiner Mengen Nikotinspray.
Sogar mein Schlaf hatte sich nach 12, eher 13 Monaten zum Positiven entwickelt womit ich gar nicht mehr richtig gerechnet habe.
Dann habe ich nach 15 Monate wieder zum Tabak (zusatzfrei) gegeriffen:
Zugegeben die erste Zigarette war gut bzw. deren Wirkung.
Die zweite Zigarette war absolut widerlich (Lungenbläschen sind gar nicht drauf klar gekommen.)
Dann hatte ich durch die Zigaretten (ca. 9 bis 10 am Tag) Kopfschmerzen ohne Ende.
Danach hatte ich Reflux also sauren Aufstoß.
Trotzdessen konnte ich nicht in den Momenten aufhören zu rauchen.
Ich dachte mir irgendwann gewöhnt sich der Körper wieder ans rauchen.
Der Körper hat sich zwar ans rauchen gewöhnt, aber der Schlaf war so schlecht, dass ich mir vorgenommen habe, zügig wieder weniger zu rauchen.
Vor 10 Tagen ca. habe ich mich von mittlerweile 16 Zigaretten pro Tag auf 9 Zigaretten pro Tag plus etwas Niktotinspray runterdosiert.
Der Schlaf war die ersten Nächte noch schlechter als mit 16 Zigaretten.
Die Nacht von gestern auf heute war ziemlich gut - auch laut meiner Smartwatch + App.
Ich habe mich daher heute entschieden die verbliebenen 9 Zigaretten,
die mir mittlerweile beim Rauchen wie normale Luft vorkamen,
durch weiteres Nikotinspray zu ersetzen.
Ich habe vllt. bis 9/ 9:30 Uhr geschlafen und seit 13:30/14 Uhr (also kurz nach dem Mittagessen) habe ich gemerkt, dass ich antriebsloser wurde, Lust auf die erste Zigarette habe und ich nicht ganz so fit bin - ähnlich wie damals als hätte ich einen Tag keinen Kaffee getrunken
(Ich trinke seit Jahren keinen Kaffee mehr).
Was ich damit sagen möchte:
1. Es lohnt sich nicht mehr nach mehr als einrm Jahr wieder zur Zigarette zu greifen - die Nebenwirkungen überwiegen.
2. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man bereits 2 Monate geraucht hat, das Rauchen zu reduzieren und es danach versuchen abzusetzen.
Ich glaube 2 Monate rauchen sind ein Witz gegenüber den Absetzsymptomen nach 10 Jahren rauchen.
3. Es ist bei weitem suchttechnisch nicht so schlimm nach 2 Monaten rauchen aufzuhören wie nach 10 Jahren,
d.h. ich habe am Anfabg nach 10 Jahren rauchen mehrmals pro Minute den Rauchimpuls körperlich wie psychisch verspürt.
Nach 2 Monaten habe ich dies bisher so gut wie gar nicht.
Das Problem ist eher, dass ich eine Zigarette rauchen möchte um "fit" zu sein, d.h. mehr Antrieb Sachen zu erledigen haben möchte.
4. Haltet die Ohren steif, es wird mit der Zeit besser!
P.S.: Es hat mich etwas Überwindung gekostet das so zu schreiben,
da heute mein erster rauchfreier Tag wäre, ich schon öfter versucht habe bis ca. 15:30 Uhr keine Zigarette zu rauchen und daran gescheitert bin.