30.05.2025 16:15

2. Versuch

79
79Beiträge
12.09.2026
14:16 Uhr
weiterhin Nichtraucher
06.09.2026
23:34 Uhr
weiterhin Nichtraucher
31.08.2026
09:03 Uhr
weiterhin Nichtraucher
25.08.2026
21:08 Uhr
Hallo liebe Kyra, ich habe eigentlich schon Respekt bzw. Angst vor einem Rückfall, wenn die erste Euphorie vorbei ist. Allerdings weiß ich jetzt, dass weder die Zigaretten/ ein Rückfall noch die anfängliche Umstellung auf den Nikotinersatz meinem eh schon angeknacksten Schlaf (insbesondere dem Durchschlafen, der Schlafqualität und den Alpträumen/Träumen) gut tun bzw. ich habe gemerkt, dass das den Schlaf ruiniert. Ich kann mir quasi keinen Zigaretten Rückfall erlauben. Ich bin froh, dass die meisten Menschen, die ich zufällig im Alltag sehe eher Fertigzigaretten rauchen und keine Selbstgedrehten. Das ist dann etwas weniger verführerisch für mich. Naja, also zu den neuen Gewohnheiten: Ich habe jetzt nicht so etwas wie statt einer Zigarette einen Schluck Kaffee trinken, aber ich bewege mich wieder etwas mehr an der frischen Luft, ich achte wieder auf meine Ernährung (etwas weniger und etwas gesünder) und überlege ob ich wieder mit sehr leichtem Krafttraining (erstmal ohne Hanteln) anfange. Da ich das mit dem Krafttraining schon etwas kenne (,dass es dir ersten 2 bis 3 Wochen den Schlaf zusätzlich belasten könnte), habe ich damit noch nicht angefangen. Außerdem versuche ich etwas auf meine Finanzen zu achten, auch damit der mögliche Kauf von Tabak ferner erscheint bzw. man sich das lieber 3x vorher überlegt. Ich habe mir vorgenommen, falls es wirklich nicht mehr zu vermeiden ist auf das Rauchritual zu verzichten, würde ich Tabakersatzmischungen (so Blätter, Pflanzen, etc.) max. 1x Kräuterzigarette pro Woche auf dem Balkon rauchen. Ja das ist schädlich für die Lunge! Aber sobald ich eine Tabak Zigarette rauchen würde, würden meine Rezeptoren wieder vom Nikotin überflutet und das ist nicht nur in der Anfangszeit "Stress" im Gehirn, sondern ich würde wahrscheinlich wieder bis zu einem passenden Zeitpunkt zum Aufhören weiterrauchen. P.S.: Ich hatte deine Nachricht vor einiger Zeit schon gelesen, aber ich weiß nicht genau ob ich mich z.B. mit den neuen Gewohnheiten noch nicht beschäftigen wollte oder ob ich das noch gar nicht realisiert habe, dass ich tatsächlich schon kleinere Sachen im Alltag ändere. Du hast mich also mit den 2 Fragen etwas überumpelt, aber ich bin froh, dass du mir so einen ausgiebigen Text verfasst hast, der mich zum Nachdenken (auch gestern und heute unterbewusst) angeregt hat!
24.08.2026
21:18 Uhr
Hallo Felix, das hört sich ja toll an, dass dir dein zweiter Anlauf so gut gelingt 👍. Hast du denn noch Befürchtungen in Hinblick auf den Alltag, wenn die erste Euphorie vorbei ist? Hast du während deiner 15monatigen zigarettenfreien Zeit und während deines jetzigen Rauchstopps deine alten Rauchgewohnheiten durch neue zufrieden machende Rituale ersetzt? Denn: Nur nicht mehr rauchen reicht leider nicht. Stelle dir deine Nikotinsucht als eine gut ausgebaute Autobahn in deinem Gehirn vor. Du kennst nur die Nutzung dieser Autobahn in vielen Situationen, da andere Straßen nicht existieren. Es ist daher wichtig, neue Straßen zu bauen, d.h. neue Verknüpfungen in deinem Gehirn herzustellen und durch regelmäßigen Gebrauch zu festigen. Dadurch baust du im Laufe der Zeit deine Autobahn zurück zu einer Bundes-, einer Landes-, einer Gemeindestraße bis hin zum Trampelpfad, der allerdings für immer bestehen bleibt und jederzeit von dir wieder ausgebaut werden kann. Wenn du während deiner Zigarettenabstinenz in den 15 Monaten neue Rituale einstudiert hast, dann bestehen nach ein paar Wochen erneutem Rauchen diese neuen Straßen noch. Daher fällt dir dein jetziger Rauchstopp leichter als der vor 1 1/2 Jahren. Baue diese neuen Straßen weiter aus, baue noch zusätzliche Straßen, damit du im Kopf auch notfalls Umleitungen benutzen kannst und nicht auf die alte Autobahn angewiesen sein wirst. Ich drücke dir die Daumen, dass dein Gehirn ein gut ausgebautes Straßennetz wird und bleibt und deine Autobahn ein kleiner kaum auffindbarer Pfad wird. Mit anderen Worten: Ich drücke dir die Daumen, dass du weiterhin zufrieden rauchfrei bleibst. Liebe sehr zufriedene rauchfreie Grüße
24.08.2026
20:33 Uhr
Hallo zusammen, ich kann es immer gerade nicht glauben, dass seit meinem letzten Post hier im Forum schon wieder 11 Tage vergangen sind. Bin weiterhin seit dem 7.8.2026 rauchfrei. Körperlich gehts mir besser, psychisch glaube ich auch (im Vergleich zu den 40 Tagen an denen ich geraucht habe) und das Wichtigste der Schlaf bessert sich stellenweise wieder. :bang: Ich halte ruch in unregelmäßigen Abständen auf dem Laufenden.
13.08.2026
21:21 Uhr
Hallo Nikotinknecht, deine Nachricht ist angekommen! Bleib auch du standhaft!
13.08.2026
17:06 Uhr
Sehr gut - egal ob es der zweite, dritte, irgendwasige ist, das Ziel ist entscheidend! So wie Du schreibst, hast Du ja einiges an Erkenntnis mitgenommen. Bleib standhaft, bleib stur....................
13.08.2026
14:39 Uhr
Hallo ihr Lieben, ich konnte tatsächlich am letzten Freitag, also am 7.8.2026 aufhören zu rauchen (mit Nikotinspray). Am Samstag und Sonntag habe ich die Anzahl Nikotinsprüher kurzfristig stark erhöht und ich glaube ab Montag deutlich gesenkt. Die Stimmungsschwankungen sind zwar nicht weg, aber ich schätze es sehr nicht mehr rauchen zu müssen. Körperlich geht es mir außer den Schlafstörungen und öfter Alpträumen ganz gut. Suchtdruck nach Zigaretten kann ich nicht stark wahrnehmen, d.h. aber nicht, dass ich keinen habe. Ich schätze mal die circa 40+10 Tage, die ich geraucht habe und die Tatsache, dass ich wirklich jeden Tag maximal 16 Zigaretten (gezählt per App und Zeitstempel) geraucht habe, habrn mir geholfen nicht so psychisch abhängig zu werden wie vor meinem 2. (rauchfreien) Versuch. Ich fühle mich auf der einen Seite etwas befreiter - als hätte ich eine Last weniger. Auf der anderen Seite habe ich aber auch Angst davor ob ich wieder starke Antriebsprobleme oder Müdigkeit am Nachmittag bekomme, wenn der Schlaf sich einigermaßen normalisiert hat. Außerdem habe ich Angst davor - obwohl ich Rauchen mittlerweile wieder scheiße finde - wieder rückfällig zu werden, wenn die negativen Erinnerungen ans Rauchen verblassen, wenn der Alltag wieder richtig da ist und wenn die ersten Monate wo die Abstinenzwünsche noch sehr groß sind vorbei gehen. Liebe Grüße euch allen und auf weitere rauchfreie Monate.
07.08.2026
16:27 Uhr
Hallo liebe Gemeinschaft, also wo fange ich an: Ich war 15 Monate Nichtraucher mit Hilfe eher kleiner Mengen Nikotinspray. Sogar mein Schlaf hatte sich nach 12, eher 13 Monaten zum Positiven entwickelt womit ich gar nicht mehr richtig gerechnet habe. Dann habe ich nach 15 Monate wieder zum Tabak (zusatzfrei) gegeriffen: Zugegeben die erste Zigarette war gut bzw. deren Wirkung. Die zweite Zigarette war absolut widerlich (Lungenbläschen sind gar nicht drauf klar gekommen.) Dann hatte ich durch die Zigaretten (ca. 9 bis 10 am Tag) Kopfschmerzen ohne Ende. Danach hatte ich Reflux also sauren Aufstoß. Trotzdessen konnte ich nicht in den Momenten aufhören zu rauchen. Ich dachte mir irgendwann gewöhnt sich der Körper wieder ans rauchen. Der Körper hat sich zwar ans rauchen gewöhnt, aber der Schlaf war so schlecht, dass ich mir vorgenommen habe, zügig wieder weniger zu rauchen. Vor 10 Tagen ca. habe ich mich von mittlerweile 16 Zigaretten pro Tag auf 9 Zigaretten pro Tag plus etwas Niktotinspray runterdosiert. Der Schlaf war die ersten Nächte noch schlechter als mit 16 Zigaretten. Die Nacht von gestern auf heute war ziemlich gut - auch laut meiner Smartwatch + App. Ich habe mich daher heute entschieden die verbliebenen 9 Zigaretten, die mir mittlerweile beim Rauchen wie normale Luft vorkamen, durch weiteres Nikotinspray zu ersetzen. Ich habe vllt. bis 9/ 9:30 Uhr geschlafen und seit 13:30/14 Uhr (also kurz nach dem Mittagessen) habe ich gemerkt, dass ich antriebsloser wurde, Lust auf die erste Zigarette habe und ich nicht ganz so fit bin - ähnlich wie damals als hätte ich einen Tag keinen Kaffee getrunken (Ich trinke seit Jahren keinen Kaffee mehr). Was ich damit sagen möchte: 1. Es lohnt sich nicht mehr nach mehr als einrm Jahr wieder zur Zigarette zu greifen - die Nebenwirkungen überwiegen. 2. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn man bereits 2 Monate geraucht hat, das Rauchen zu reduzieren und es danach versuchen abzusetzen. Ich glaube 2 Monate rauchen sind ein Witz gegenüber den Absetzsymptomen nach 10 Jahren rauchen. 3. Es ist bei weitem suchttechnisch nicht so schlimm nach 2 Monaten rauchen aufzuhören wie nach 10 Jahren, d.h. ich habe am Anfabg nach 10 Jahren rauchen mehrmals pro Minute den Rauchimpuls körperlich wie psychisch verspürt. Nach 2 Monaten habe ich dies bisher so gut wie gar nicht. Das Problem ist eher, dass ich eine Zigarette rauchen möchte um "fit" zu sein, d.h. mehr Antrieb Sachen zu erledigen haben möchte. 4. Haltet die Ohren steif, es wird mit der Zeit besser! P.S.: Es hat mich etwas Überwindung gekostet das so zu schreiben, da heute mein erster rauchfreier Tag wäre, ich schon öfter versucht habe bis ca. 15:30 Uhr keine Zigarette zu rauchen und daran gescheitert bin.
01.07.2026
20:18 Uhr
Hallo ihr Lieben, ich habe eure Nachrichten bereits vor ein paar Tagen gelesen. Obwohl die Nebenwirkungen der Zigaretten überwiegten/überwiegen konnte ich bisher noch nicht aufhören. Ich konnte es jedoch (bisher?) einigermaßen eingrenzen. Es sind aktuell so circa knapp 10 zusatzfreie selbstgedrehte (dünn gedreht). Es war die ersten Tage eher knapp über 10. Jedoch waren es (bisher?) nicht mal ansatzweise so viele wie vor meinem 2. rauchfreien Versuch. Mal Gucken wie es sich entwickelt. Ich starte auf jeden Fall mittelfristig Abstinenzversuch 2.5 bzw. 3.0. Vielen Dank für eure Anteilnahme.
27.06.2026
12:59 Uhr
Hallo Felix, wir sind uns hier schon sehr oft über den Weg gelaufen. Jetzt habe ich beschlossen, dass ich mich auf einen Kaffee ☕️ ☕️ bei dir einlade. Ich frag mich grad, was würde Hans dazu sagen, wenn er deine Zeilen liest?....wie war nochmal sein Nikname? "besuchbeimklabauteraki" Ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie er dir nach deinem 1. Rückfall zur Seite gestanden hat. Hans, der sehr schwer krank geworden ist, vom vielen Zigarettenkonsum. Es war ihm eine wirkliche Herzensangelegenheit, dir bei deinem Entzug beizustehen. Sorry, es steht mir nicht zu, dich zu ermahnen oder der Zeigefinger zu heben. Ich wollte dich nur mal daran erinnern, wie hart auch dein Entzug gewesen ist. Wenn es irgendwie möglich ist, reiß das Ruder herum und gebe diesem Suchtmonster keine Macht über dich. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, wie dein Weg auch immer sein wird. [SIZE=4]:tanzendepinguin[/SIZE] Liebe Grüße sendet dir Herta
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