06.03.2023 16:28

Alles neu macht der Mai - hoffentlich.

71
71Beiträge
02.05.2022
15:25 Uhr
bearbeitet:
02.05.2022
16:12 Uhr
Hallihallo zusammen, mein Fazit nach drei Tagen ohne Nervengift: Ist (natürlich?) lange nicht so schlimm, wie ich dachte. Ob das nun daran liegt, dass ich den eigentlichen Rauchstopp ja schon hinter mir habe oder daran, dass ich mir immer das Schlimmste vorstelle, was passieren könnte (das gilt z.B. für Zahnarztbesuche), weiss ich nicht. Ist aber ja auch egal, Hauptsache es funktioniert. Die Schmachter kommen wie Geistesblitze. Von einem Augenblick auf den Anderen denke ich "Jetzt ne Zigarette bzw. ein Hub aus der Sprayflasche...". Dann muss ich mich kurz erinnern, dass ich das nicht mehr mache und mich ablenken - und dann folgt ein unglaubliches Hoch - bis zum nächsten Mal. Allerdings fühle ich mich seit Samstag auch kränklich. Hab einen kratzigen Hals, bin unglaublich müde, leichtes Kopfweh....alle Corona Tests sind bisher negativ. Kann es denn sein, dass dies vom Entzug kommt? Hat das schon jemand so erlebt? Ich habe das letzte mal am 28.04. tatsächlich geraucht und davor überwiegend Nikotinspray genutzt *grübel* Ansonsten geht es mir gut und ich staune, wie leicht es mir fällt. Ich benütze mal bewusst nicht die Worte "verzichten", "aufgeben" oder ähnliches - denn das wird der Situation nicht gerecht, finde ich. Also es fällt mir leichter, meinen Alltag ohne Nikotin zu leben, als gedacht. LG Ella
30.04.2022
07:44 Uhr
Guten Morgen. Danke für Deine ausführliche Antwort, liebe Andrea. Ich mag Zuversicht tatsächlich sehr gern. :heart: Nun bricht also der zweite Tag "ohne Alles" an. Ich habe ja in der Vergangenheit schon das rauchen reduziert und überwiegend auf Nikotinersatz zurück gegriffen. Vielleicht fällt es mir deswegen etwas leichter. Viele Situationen bin ich schon ohne Zigaretten gewöhnt. Allerdings kommen immer wieder so Gedankenblitze an das Nikotin und das irritiert ganz schön. Es dauert dann immer einen Moment mich daran zu erinnern, dass ich ja nichts mehr nehmen will. Das zeigt mir, wie sehr ich mich mit dem Zeug selbst konditioniert habe. Ist schon krass. Und auf der anderen Seite freue ich mich auf die Freiheit. Nun muss ich mich sputen, weil heute Handwerker ins Haus kommen. LG Ella
29.04.2022
16:32 Uhr
bearbeitet:
29.04.2022
16:35 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
29.04.2022
13:16 Uhr
Hallo Andrea, und lieben Dank für den Maizug. Ich habe mir ein Fensterplätzchen ausgesucht und mein Gepäck schonmal verstaut. So langsam macht sich der Abbau des restlichen Nikotins von gestern bemerkbar. Es ist doch faszinierend, wie man dann auf Autopilot umstellt. Gerade kam mir dann spontan der Gedanke: so, Feierabend für heute. Jetzt eben zur Apotheke und Nachschub für's Wochenende besorgen, weil ich will ja nicht rauchen. Das fühlt sich echt paranoid an. Ich hab das Zeugs genutzt, ohne darüber nachzudenken. Als würde ich ein Glas Wasser trinken. Aber diesmal nicht mit mir. Der :nikotinteufelch kann bleiben, wo der Tabak wächst.
29.04.2022
11:49 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
29.04.2022
11:07 Uhr
Auch Dir ganz lieben Dank für die Begrüßung, Bolando (was bedeutet das?) Zuversicht ist ein absolut tolles Wort, das man viel öfter benutzen sollte. :heart:
29.04.2022
10:30 Uhr
Hallo Ella, herzlich willkommen im Forum. Ja mit dem Datum hast du das richtig gemacht. Und es ist auch richtig was du geschrieben hast: so halbherzig kann ein Raucher*in das Rauchen nicht sein lassen. Nun bist du aber fest entschlossen - das ist die Hauptsache. Wegen den Nikotinersatzprodukten scheitert man üblicherweise nicht - ohne geht es auch. So wünsche ich dir viel Erfolg und für die ersten oft harten Tage einen festen Willen und Zuversicht. Viele Grüße :)
29.04.2022
10:22 Uhr
PS: Was mir ein bisschen Angst macht ist, dass ich es nun ohne Nikotinersatz mache. Das war ja bisher immer meine Hintertür, mit der ich mir aber keinen großen Gefallen getan habe. Aber offenbar habe ich den Absprung dann nicht gefunden und nach jedem Ausrutscher/Rückfall erneut zu diesem Hilfsmittel gegriffen. Das kann's aber ja nicht sein auf Dauer.:bang:
29.04.2022
10:12 Uhr
Ganz lieben Dank für die Blümchen, Ulrike. Ich liebe Blumen und bald kann ich hoffentlich den Flieder riechen. Nach dem Mai - Zug hatte ich auch schon gesucht - ich habe ja schon eine kleine Weile anonym hier mitgelesen.:oops: Als Datum habe ich (nachdem ich das endlich gefunden hatte *lach*) den heutigen Tag eingetragen. Denn gestern habe ich ja noch geraucht und davor zumindest Nikotinprodukte konsumiert. Ich denke, dann ist das richtig so. Ich merke natürlich schon, dass mein Körper sich fragt wann Nachschub kommt. Aber ich versuche das mal so hinzunehmen. Das geht ja auch wieder weg und kann nicht schlimmer sein, als ihm immer ein paar Krümelchen zu geben und dann wieder auf Entzug zu gehen.
29.04.2022
09:29 Uhr
Guten Morgen Ella, herzlich willkommen im Forum der Frischluftfanatiker :lol: Zum Einzug ein Blümchen :flowerorange::flower::flowerorange: Dein Entschluss ist goldrichtig! Die Raucherei an den Nagel zu hängen hat nur Vorteile. Die ersten Tage gilt es "einfach" nur durchzuhalten und sich immer wieder etwas Gutes zu tun, dann wird es immer leichter mit jedem Tag. Wenn du dich mit Gleichgesinnten, die sich in der gleichen Phase wie du selbst befinden, austauschen möchtest ist es gut, wenn du dich im Monatszug anmeldest. Ich glaube der Maizug ist noch nicht auf den Schienen, aber er wird sicher demnächst zusammengestellt. Ich wünsche dir Geduld, Durchhaltekraft und immer einen Blick aufs Positive. Es ist machbar und fühlt sich sehr gut an. Ab jetzt bist du auf der Gewinnerseite :gefsmilie: Es grüßt dich herzlich - Ulrike
29.04.2022
08:32 Uhr
Hallo zusammen, ich bin die Ella. Ich bin 55 Jahre alt und habe so mit 16 angefangen zu rauchen. In den 80igern hat man ja noch gar nicht darüber nachgedacht, wie schädlich die Qualmerei wirklich ist. Es hat irgendwie dazu gehört. Und da meine Eltern und meine Schwester geraucht haben, war es eigentlich nur immer eine Frage von "wann darf ich denn endlich anfangen". Verrückt, aber so war das halt. Seitdem rauche ich ca. eine bis 1,5 Schachteln am Tag. Und bis vor Kurzem habe ich auch nie einen richtig ernst gemeinten Rauchstopp durchgezogen. Mit dem Thema beschäftigt habe ich mich seit 2,5 Jahren ungefähr. Aber eben immer so halbherzig. Und dann habe ich auch noch Pest mit Cholera vertauscht und mit Nikotinersatz angefangen. Es hat mir zwar am Anfang geholfen einige Situationen umzustellen, aber letztlich hat es mich immer wieder zur Zigarette greifen lassen. Und damit soll nun Schluss sein. Ich will die 40 Jahre nicht voll machen und ich will nicht nur von der Zigarette sondern auch vom Nikotin weg. Und ich will das auch nicht mehr allein schaffen müssen. Darum bin ich hier. Gestern Abend habe ich um halb neun die letzte Zigarette geraucht. Ich hoffe so sehr, dass es nun tatsächlich die letzte Zigarette gewesen ist. Ich hab nichts mehr im Haus und auch kein Nikotinersatz. Keine halben Sachen mehr. Ich freue mich darauf und vielleicht komme ich hier ja dem Geheimnis auf die Spur, das mich bisher immer davon abgehalten hat, mich meiner Sucht zu stellen. LG an die Community Ella
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