[i]Am Tag 258[/i]
bin ich noch wie vor müde und unfassbar lust- und antriebslos. Und weiß gerade nicht, was es ist: Eine "Phase", die jeder mal hat (wobei ich mich latent immer in einer solchen befinde), wieder aufflammende Depressivität, Schilddrüsenunterfunktion oder einfach der Frust über die Situation, diese Unsicherheit auch meinem Körper und dessen Launen/Symptomen gegenüber.
Ich bekomme gerade nur die Arbeit einigermaßen hin, Teilzeit - und das auch nicht immer.
Was das Rauchen bzw. NichtMehrRauchen betrifft fühle ich mich gerade wie eine Seiltänzerin, die das eigentlich gar nicht kann. Und die unweigerlich bald fallen wird...
Auf die eine Seite: Da wartet das Überlegen / die Planung einer Belohnung, wie ich sie mir anlässlich der 250 RauchfreiTagen mal wieder gönnen wollte. Das Nachholen der Poolparty. Das überzeugte Dranbleiben wollen.
Dieses Wollen blitzt auch immer wieder auf.
Oder auf die andere Seite, wo die Sehnsucht nach einem bewährten Halt wartet. Der auch noch sehr stark mit der Erinnerung verbunden ist, dass mir das Rauchen immer zu Energie verholfen hat.
Und jetzt noch zusätzlich mit der wahrscheinlich unsinnigen Hoffnung, dass dieses Hashimoto dann wieder verschwindet, indem mein Immunsystem ausgebremst wird.
Das Schräge an der Sache ist ja, dass es bei mir definitiv nicht der eine Zug wäre, der alles ins Wanken bringen würde. Den hatte ich, den fand ich furchtbar. Ich müsste es üben... :|
Immer wieder lese ich hier, dass sich für viele der zweite Versuch von Beginn an endgültiger anfühlt. Vielleicht muss ja auch ich ggf. diese Erfahrung machen?
Um eine Überzeugung zu spüren, die ich eigentlich noch nie über einen längeren Zeitraum hatte?
Bislang balanciere ich noch.
Liebe Grüße an alle, die´s lesen ;)
P.S.: Ich hab heute viel im Forum gestöbert...
Es ist wirklich erstaunlich, was für Perlen es zu finden gibt. So viele tolle, reflektierte, kluge, weise, humorvolle Menschen, die hier schreiben oder mal geschrieben haben.
:rose: