22.12.2025 00:56

aufgehört, ja... aber...

176
176Beiträge
19.04.2026
20:00 Uhr
[b]Liebe Nada[/b] Mach einfach weiter Tag für Tag Der Wieder-Eintritt in die aktive Raucherwelt wird kein einziges deiner Probleme lösen. Es wird keine Erlösung möglich sein und dir zusätzlich jede Menge alt bekannte Probleme wieder auf die Schultern packen. Mach einfach weiter. Du darfst voller Vertrauen in die Zukunft schauen. Nichtraucher drehen nicht dauernd am Rad und werden nicht wahnsinnig weil sie nicht rauchen. Dein Suchtgedächtnis wird immer bleiben, aber es wird ganz still werden. Und du ..... du bist bald eine NichtMehrRaucherin. Das wird passieren. Nicht mehr und nicht weniger. Denk noch mal nach....warum wolltest du mit dem Rauchen aufhören? Liebe Grüße Klaus
19.04.2026
16:26 Uhr
Liebe Nada, ich gratuliere dir ganz :heart:-lich zur Ankunft auf deiner Trauminsel :island: wobei du es leider gar nicht chillig genießen kannst, wie ich lese. Nach einem halben Jahr, das du dir hart und bewundernswert erkämpft hast, bist du sogar nah dran, die Rauchfreiheit wieder aufzugeben. Deine Suchtstimme versucht dir einzureden, daß es dir dann besser gehen würde, deine Niedergeschlagenheit und Antriebsarmut weg wären, wenn du nur wieder rauchen würdest und sie versucht, dich damit wieder an den Kanthaken zu bekommen. Aber könntest du wirklich wieder zur zufriedenen Raucherin werden? Wäre es nicht besser, für deine Stimmungslage nicht das Nicht-mehr-Rauchen als Grund zu sehen sondern davon zu entkoppeln? Vielleicht sind da ja ganz andere Gründe? Ich fände es ganz großartig, wenn du wirklich erstmal die Doppelkeksdose ins Visier nimmst, dann vielleicht doch die Poolparty usw. und vielleicht, vielleicht wird es ja doch langsam besser? Das würde ich dir sehr wünschen. Also doch weiter Schritt für Schritt Tag für Tag? Alles Gute :sun-2: Liebe Grüße Uta
19.04.2026
14:25 Uhr
bearbeitet:
19.04.2026
14:29 Uhr
Auch dir, Klaus, ganz lieben Dank und @ Lea: Na klar :D Ich versuche mal einige wenige Antworten/Gedanken, vielleicht auch nicht auf einmal. @ Paola: 2 Jahre schaffe ich das nicht, falls es so bleiben sollte... Allerdings hast du [i]zwischen meinen Zeilen[/i] etwas entdeckt, was mir in letzter Zeit leider immer wieder abhanden kommt: Diese Überzeugung, die irgendwo in mir ja vorhanden sein muss und von der ich neulich auch schon mal schrieb. Was soll sonst auch dieses Rumgehampel? Ich habe aber vor, dem Experiment noch knapp 3 Wochen Zeit zu geben, bis zur 200. Nada hieß ich auch mal in einem anderen Forum, in dem ich lange geschrieben habe. Damals drückte es v.a. meine nicht vorhandene Wertschätzung mir selbst gegenüber aus... Dann kamen andere Konotationen dazu, ich mochte den Klang des Namens - immer schon - , habe festgestellt, dass Nada auch eine Abkürzung für Nadeshda ist, was Hoffnung bedeutet, und kenne entfernt einen Musiker, der Nader heißt. [i]Erst gerade eben habe ich die islamische Bedeutung des Wortes gegoogelt: kostbar, einzigartig. Wow.[/i] So ausführlich sollte es gar nicht werden - aber der Name bedeutet mir schon was :wink: Liebe Grüße, Nada
19.04.2026
08:57 Uhr
Liebe Nada, ich habe gerade bei den 3 guten Dingen gelesen und das hier in mein Tagebuch kopiert [i]Es ist völlig in Ordnung, dass ich heute nichts auf die Reihe gekriegt habe - denn es ist Wochenende. Ich musste heute gar nichts auf die Reihe kriegen (!) und es gab nicht einmal eine Verpflichtung, das gute Wetter zu genießen.[/i] Vielen Dank dafür! Irgendwie habe ich nur noch Menschen um mich rum, die mit "Man muss. .." und man darf nicht kommen. Heute muss ich einfach zufrieden sein. Deinen Leitsatz habe ich in mein Tagebuch geschrieben, du hast doch nichts dagegen. Danke dir! LG Lea
19.04.2026
08:13 Uhr
bearbeitet:
19.04.2026
09:21 Uhr
Guten Morgen Nada Du hast es geschafft bis heute rauchfrei zu bleiben. Das ist eine unglaublich starke Leistung. Was du da hinbekommen hast ist überhaupt nicht selbstverständlich. Die überwiegende Mehrheit der Raucher kann von einem solchen Erfolg nur träumen. Kyra und Paola haben schon beschrieben was da gerade passiert. Psychische Belastungen haben selten mit dem Rauchstopp zu tun, werden aber von deinem Suchtgedächtnis sofort als Chance genutzt dich in das alte Suchtverhalten zurück zu drängen. Sei Jetzt sehr lieb zu dir. Mach Dinge die dir gut tun. Vermeide nach Möglichkeit alles was du nicht mehr tun möchtest. Dein Sucht Gedächtnis wird dir bleiben. Dein neues Leben wartet auf dich. Du musst es nur betreten. Ganz liebe Grüße Klaus Und nicht vergessen Heute wird nicht geraucht!
19.04.2026
00:30 Uhr
Ich danke euch!!! :butterflyflower
18.04.2026
23:28 Uhr
Hallo Nada, das bist nicht du, das ist deine Suchtstimme, die dir einredet, wieder zu rauchen. Dein körperlicher Entzug ist schon lange vorbei. Nun gilt es, alte durchs jahrelange Rauchen eingefahrene Wege - mittlerweile gut ausgebaute Autobahnen - im Gehirn durch neue Wege - neue Hirnverknüpfungen - zu ersetzen. Deine Sucht sagt dir immer wieder, die Autobahn zu nehmen. Nur je mehr neue Wege du findest und je öfter und länger du diese neuen Wege gehst, umso mehr wird die Autobahn zurückgebaut, bis da nur noch ein kleiner Suchtpfad verbleibt. Natürlich ist es anfangs schwierig, alternative Wege zu finden und zu pflegen. Deshalb müssen diese Alternativen etwas sein, das dir Freude macht, das dir Zufriedenheit beschert. Hast du vor dem Rauchstopp eine Vorbereitung gemacht (Liste über Nachteile des Rauchens, Vorteile des Nichtrauchens, Analyse der Rauchsituationen, alternative Verhaltensweisen dazu überlegen, Notfallkoffer packen, also Notfallmaßnahmen bei Suchtverlangen parat haben und vorher schon einüben wie z.B. Atemtechniken)? Meine Vorbereitung dauerte mehrere Wochen, bis mein Plan fertig war und ich das Datumm aufzuhören festlegte Auch sah und sehe ich das Rauchen nicht als etwas Positives. Ich verzichte auf nichts, wenn ich nicht rauche. Ich gewinne vielmehr nur. Alles, was mir einreden will, dass Rauchen entspannt, dass der Rauchstopp doch nur ein Experiment ist, dass ich aufgeben will, ist nur meine Sucht. Wenn es dir so schlecht geht, dass du die Suchtstime nicht in ihre Schranken weisen kannst, dann ist das kein Versagen! Nikotinsucht ist eine unheilbare Krankheit, bei der auch Ausrutscher oder Rückfälle möglich sind. Ich verurteile dich also keinesfalls! Ich wollte dir nur beschreiben, dass die geschilderte Voegehensweise und Grundeinstellung mir sehr geholfen hat, bisher gut durch meine rauchfreie Zeit zu gehen. Ganz liebe Grüße und lass dich drücken, egal ob du wieder rauchst. Natürlich wünsche ich dir, dass du weiterhin nicht rauchst und deiner Sucht gelassener begegnen zu können. Kyra
18.04.2026
23:02 Uhr
bearbeitet:
18.04.2026
23:16 Uhr
Liebe Nada, Herzliche Glückwünsche [SIZE=2]:birday:zu:birday:[/SIZE] [b][SIZE=2]:balloonmix:181:balloonmix:[/SIZE][/b] Mir hats geholfen das ein freund mir ehrlich sagte das es bei ihm erst nach 2 jahren so richtig gut wurde... Hat druck rausgenommen. Erwartungsdruck. Und mir zeit gegeben. Gut ding brauch weile. Ich hoffe du gibst deinem experiment noch ein bischen weile. Warum hast du dich Nada genannt? Vielleicht sagst du weiterhin Nada mas. Irgendwie hördt du dich nämlich irgendwie zwischen den ganzen zweifeln auch sehr stark und überzeugt an. Vielleicht ist es die ersten jahre mehr theater aber irgendwann wird es echt. Bestimmt :-?:riesengrinser::wink::smileumarmung: Alles liebe Paola
18.04.2026
21:36 Uhr
Ganz lieben Dank, Kyra! Leider komme ich in den letzten beiden Tagen immer mehr zu dem Schluss, dass es mir die Sache nicht wert ist... Während andere evtl. rauchfrei in den Mai starten, denke ich darüber nach, das "Experiment" Rauchstopp als gescheitert anzusehen und wieder rauchend in den Mai zu starten. Das Gefühl des Verlustes ist nach wie vor vorhanden, und psychisch geht es mir so schlecht wie schon länger nicht mehr. Eine Zeit lang hat mich immerhin der Stolz auf meine "Leistung" getragen, davon ist nicht mehr viel übrig. Es ist schon armselig, dass ich gestern wie eine Verdurstende nach Gratulationen gelechzt habe :oops:, weil ich selbst mir keine Anerkennung zollen kann. Mir fehlt gerade die Kraft, Alternativen zum Rauchen auszuprobieren oder gar zu etablieren. Das ist irgendwie schon schade... Ich weiß ja, wie schwierig es sein würde, das Ganze nochmal in Angriff zu nehmen. :cry:
18.04.2026
01:27 Uhr
Hallo Nada, auch wenn dir im Moment der Alltag schwer fällt, möchte ich dir dennoch zu [SIZE=2][b]180[/b][/SIZE] rauchfreien Tagen gratulieren. [SIZE=3]:heart: :balloonmix: :heart:[/SIZE] Das ist nun schon fast ein halbes Jahr. Du kannst stolz auf dich sein und aus all den Momenten, in denen du die Suchtstimme erfolgreich zurückdrängen konntest, Kraft für künftige Momente schöpfen. LG Kyra
17.04.2026
22:17 Uhr
Am Tag 180 fühle ich mich nicht so ganz angekommen auf meiner persönlichen Insel, trotz der Belohnung: Rucksack und Fahrradtasche... (beides nicht übermäßig teuer, hätte ich mir aber sonst trotzdem nicht gegönnt). Letztens schrieb ich von meiner minimalistischen To-do-Liste bzw. To-want-Liste - momentan klappt die nicht. Es fällt mir schwer stolz zu sein. Vielleicht auch, weil ich gerade so mit dem Alltag kämpfe. Mehrfach las ich hier wieder über die Strategie, die ich selbst zeitweise angewendet habe und die bei mir gut funktionierte: Die Rauchfreiheit bis Tag X oder Zeitpunkt XY nicht infrage zu stellen. Wahrscheinlich muss ich das gerade wieder so machen. Also bis 200 erst einmal weiter! Und bis dahin vielleicht auch etwas weniger Bananenchips... 🫤 Die Nada
11.04.2026
19:23 Uhr
Tag 174, und heute steht auf meiner Tages-"to-want"-Liste, dass ich hier schreiben möchte. Da steht immer eine Sache, die ich aufschiebe oder gar nicht mache. Ganz unterschiedliche Dinge stehen da, z. T. sind das Aktionen, die nur wenige Minuten dauern, mir aber schwer fallen. Hier zu schreiben, schiebe ich auch auf. Seitdem ich mir vorgenommen hatte, mal zu reflektieren über meine Gründe für oder gegen das Rauchen. Weil das noch ein viel zu großes Thema ist, als sei meine Entscheidung immer noch nicht endgültig. Heute steht es also auf der Liste. Wegen einiger Beiträge hier, die mich dazu motivieren. Wegen der Ansprache hier in meinem Wohnzimmer - auch dir, Klaus, noch ein Dankeschön für deine Zeilen an mich! Gerade... ... sagt mir eher der Kopf, dass wirklich gar nichts dagegen sprechen würde, wieder zu rauchen. Wahrscheinlich der schlechte Ratgeber, von dem Paul sprach. Und es scheint, als sei der Wunsch dauerhaft aufzuhören, fester verankert als ich bislang dachte. Denn ich wundere mich, dass ich trotzdem immer noch rauchfrei bin. Der Kopf, den viele zwischenschalten müssen um nicht rückfällig zu werden, scheint gerade weniger Macht zu haben, als das Gefühl. Verkehrte Welt irgendwie - aber gut. Als Kind / Jugendliche fand ich Rauchen eklig. Vielleicht gibt es diesen Teil immer noch. Muss ich also erst mal andere Dinge ausprobieren. Und um meinen Antrieb zu steigern, der mir fehlt um genau das hinzukriegen, versuche ich es erstmal mit den Medis... Macht Angst, da es dauert und ich erst (schon wieder!!!) was weglassen muss, sprich das jetzige AD ausschleichen. Darum: Zugleich mit gaaaaaanz viel Konsequenz einen minimalistischen Aktivitätenplan befolgen. Kenn ich aus der letzten Tagesklinik, fand ich furchtbar, aber hat gegen Ende ein wenig funktioniert, als ich ihn mir auf meine Bedürfnisse runtergeschraubt und zurecht gemodelt habe. Jetzt ist es die To-want-Liste. Heute hat es geklappt.
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