Hallo zusamen
15 Jahre lang rauchte ich täglich um die 20 Zigaretten. Nun bin ich 33 Jahre alt und vor Kurzem wurden mir die gesundheitlichen Schäden erst richtig bewusst, denn sie treten nun leibhaftig an meinem Körper auf (Zähne, Haut, Husten, schwacher Geruchs- und Geschmacksinn).
Seit drei Tagen bin ich rauchfrei und ziemlich stolz auf mich. Momentan sitzt das kleine, schwarze und ach sooooo charmante Teufelchen noch sehr oft auf meiner linken Schulter und will mich verführen. (Seit dem Rauchstop leide ich an Verstopfung und das Teufelchen lockt mich und wirbt mit Abhilfe.... puh). Mit jedem Mal, an dem ich das Teufelchen vertreibe, werde ich stärker. Und so geht es immer weiter. Ich denke nur bis zur nächsten "Attacke" und die muss ich überstehen.
Zusätzlich denke ich auch oft an Situationen, die es nun nicht mehr gibt, z. Bsp. wenn ich bei Nichtrauchern zu Besuch war und alleine auf den Balkon rauchen ging, ich in der Kinopause alleine in die Kälte raus gehen musste, meine Mitmenschen vollqualmte, die stinkenden Haare und Hände, den Stress, nicht mehr genügend Zigis dabei zu haben, nach sportlichen Aktivitäten zu rauchen (voll doofes Gefühl) usw. Diese Vorstellungen stärken meinen Willen zusätzlich. Und ich lese viele Beiträge in diesem Forum, es tut so gut, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und zu spüren, dass man mit seinem Vorhaben nicht alleine ist, danke!