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Sommerpause Chat

Liebe Community,
am 1. und 8. September findet kein Chat statt.
Ab dem 15. September sind wir wieder wie gewohnt dienstagabends für euch da.
Euer rauchfrei-Team
16.07.2026 14:25

Ciao Krise

25
25Beiträge
29.08.2026
22:59 Uhr
Ja also, hallo Wohnzimmer und alle die hier noch so reinkommen...! Heute abend ist der Rauchschmacht wieder da, richtig schlimm. Das gute ist, dass Tag für tag meine Laune besser wird und ich immer mehr an mich glaube und selbstbewusster werde. ich glaube durch das Rauchen habe ich einfach lange zeit etwas versucht zu bewältigen, wo ich lange nicht hinschauen wollte. Stress bei der Arbeit, Partnerschaftsprobleme, Trennung etc. Jetzt merke ich immer deutlicher wie ich Schritt für Schrittchen bei mir ankomme. Das ist ein gutes Gefühl und mit dem Rauchen aufzuhöhren war verdammt nochmal eine super Entscheidung! Allen ein schönes Wochenende!
26.08.2026
22:05 Uhr
Danke für Eure Worte und Hilfestellungen! Gut, das es dieses Forum gibt. Ja tatsächlich, es ist wichtig für mich die Sache abzuhaken. Vergangenheit ist Vergangenheit, da kann man nichts machen. Ich bin dabei zu lernen und durch den rauchstopp habe ich schon einen großen Schritt rausgemacht an die "frische Luft" und ich muss ehrlicherweise sagen, im Vergleich zu vor 5 Monaten: wieviel besser geht es mir doch! Es ist eine riesige Positivitätsübung. Wir schaffen das auf jeden Fall. Danke Claudi, Danke Bolando
25.08.2026
14:12 Uhr
Hallo Marcus, eine intensive Beschreibung deines Problems hast du uns gegeben. Fehler machen wir alle in unserem Leben. Sie entstehen in der Situation und lassen sich bestimmt nicht alle vermeiden. Darüber zu grübeln ist kontraproduktiv. Geschehen ist geschehen. Wenn du eine Lehre daraus ziehen kannst: gut! - wenn nicht: hake es ab. Gestalte deine Zukunft. Vergangen ist vergangen. Ähnliches hast du ja selbst schon geschrieben. Ich wünsche dir Erfolg mit der Umsetzung. Viele Grüße
25.08.2026
06:42 Uhr
Moin Marcus, Du weißt schon, dass Deine Worte nicht nur nach Trennung von der Zigarettensucht klingen?🤔 Was ich bestätigen kann, ist dass der "Nebel" verzieht und man ganz schön " nackt" da steht und seeeehr bei sich ist. Ich hatte damit gerechnet, jedoch nicht mit soviel Bähm Pass weiter auf Dich auf! Wir schaffen das!!! Der Rotz nie wieder!!! Liebe Grüße Claudi
24.08.2026
22:10 Uhr
bearbeitet:
24.08.2026
22:13 Uhr
ich muss morgen um fünf aufstehen, und heute Abend ist wieder einer jener Abende, wo ich so schwer einschlafen kann. Das Gute daran ist ich werde nicht rausgehen und rauchen so wie ich es früher oft getan habe. an die Stelle des Rauchens ist jetzt mehr Reflexion getreten. Heute konnte ich mich schwer ausstehen. Und ich weiß nicht genau woran das liegt, dass ich mich in der letzten Zeit nicht so gut leiden kann. Aber ist schon mal gut das auszusprechen. Viele alte Sachen sind damit verbunden. Aber vielleicht auch, dass ich gerade jetzt in der Trennungsphase an Punkte stoße, wo ich merke, was hab ich eigentlich die letzten fünf Jahre alles falsch gemacht. Manchmal kommt dieses Gefühl ziemlich überwältigend und es fällt mir schwer stehen zu bleiben. und das ist dann auch der trigger, warum ich nicht schlafen kann. Selbstvorwürfe und Selbstzweifel sind da ziemliche Schlafshinderer. Ich muss mir dann sagen, dass es keinen Sinn hat, daran zu grübeln und zu grübeln. Die Sache ist gelaufen und fertig aus. Ich kann jetzt nichts mehr nachträglich besser machen und ich kann jetzt auch nicht mir so das Gehirn zermartern, dass es mir schlechter geht. es kommt darauf an, dass es mir gut geht, nur so kann ich in Zukunft die Dinge besser machen. Zum Glück gibt es dieses Forum, und es gibt auf jeden Fall Hoffnung und Zuversicht, dass es besser wird. Viele Grüße
10.08.2026
06:41 Uhr
ja, danke der nachfrage! habe dann doch noch schlafen können und auf das Rauchen komplett verzichtet. liebe grüsse
09.08.2026
22:28 Uhr
Hallo TheBigFag Du schreibst sehr eindringlich. Wie geht es dir heute? Hast du den Tag gut überstanden? Liebe Grüße Klaus
07.08.2026
23:20 Uhr
ich bin kurz davor, mich wieder auf den Weg zu machen, um mir irgendwo Rauchstoff zu besorgen. Und das, weil ich wieder, eine meiner Nacht Krisen habe und nicht schlafen kann. Es fühlt sich wie eine ausgewachsene Drogen Sucht an, mit welcher massiven Drohung der Nikotinteuffel in mir arbeitet. Da ich früher an ziemlich vielen Drogen vorbeigekommen bin, kann ich das auch relativ gut beurteilen. Die seelische Heftigkeit, mit der ich momentan meinen Zustand erlebe, steht einem kalten Drogenentzug nichts nach. in dieser Weise zu reflektieren, ist für mich etwas wie winziger Schritt in die richtige Richtung. Wie ein Strohhalm. Ich hoffe, dass da noch mehr kommen. Ich werde heute Nacht nicht rauchen. Ich werde die Zeit dich nicht schlafen kann mit Serien binging verbringen. liebe Grüsse
28.07.2026
21:02 Uhr
hallo Paul! Ja danke für deine Hilfe! In der Tat ich hab mich abgelenkt und hab nach meiner Arbeit wieder die Kamera geschnappt und bin raus mit dem Auto und ein bisschen durch die Landschaft gefahren fotografiert und später zu Hause ausgedruckt. Das hat mir schon extrem geholfen. nun geht's weiter. Auf jeden Fall ist meine Motivation hoch. Liebe Grüße, Marcus
28.07.2026
16:01 Uhr
Hallo Marcus, Trigger sind ja die Situationen bei denen wir nicht in Balance sind. und nun vermischt sich die Trennung von Deiner Ex mit der Trennung von der Zigarette. Ich kann mir vorstellen, dass das extrem schwierig ist. Es ist ja alles noch nicht so lange her aber dennoch liegt beides in der Vergangenheit und sollte auch dort bleiben. Nicht alles, was uns von außen beeinflußt oder triggert muss sofort bearbeitet werden. Wir haben ja meist keinen Einfluss darauf in welcher Trigger uns wann trifft. Kannst Du Dich ablenken? Eine Tasse Tee kochen, rausgehen? Du hast es selbst geschrieben, die Zigarette ist das Geländer auf einer Wendeltreppe in ein tiefes Loch - also keine Hilfe. LG PAul
28.07.2026
15:17 Uhr
bearbeitet:
28.07.2026
15:19 Uhr
hi Wohnzimmer! Heute Nachmittag ist es wieder schlimm. Naja, was soll ich sagen? in den letzten Tagen gab es eigentlich jeden Tag eine Art Dangerzone, die mehrere Stunden dauerte, wo es richtig schlimm ist. Also heute Nachmittag befinde ich mich wieder in jener Zone der inneren Aufgekratztheit, der inneren Unruhe die ich so gut kenne und vor der ich Angst habe. Für mich ist das Thema „Trigger“ und getriggert werden immer noch ziemlich aktiv. Gestern ist mir meine Ex über den Weg gelaufen, von der ich mich vor zehn Monaten getrennt habe. Und die Trennungsphase war auch der Grund, warum ich auch erneut heftig ins rauchen eingestiegen bin. Jeder, der schon mal eine Trennung durchgemacht hat, kann das bestimmt verstehen. Was man da erlebt, das wünscht man seinem ärgsten Feind. Obwohl ich jetzt gerade Downsizing betreibe, wenn ich das sage, denn so eine Situation im Leben ist eigentlich, auch wenn's brutal wehtut eine ziemliche Chance. Jedenfalls kommen in so einer Phase die ganzen negativen Glaubenssätze an die Ober fläche. Ich kann nicht weil… Ich darf mich nicht freuen… Das Leben hat mich ausgeschieden… Und so weiter. Das hat mich extrem belastet. Die Zigarette war in dieser Hinsicht für mich eine Art Geländer, dass, wie ich das jetzt sehe, eine Art Geländer einer Treppe war, die nach unten führt. Und unten war nur ein schwarzes dunkles Loch. Nun, heute Nachmittag, bin ich mit einem Berg von Aggressionen konfrontiert. Ein Berg von Frustration und Resignation. Also eigentlich genau die Dinge, die eigentlich im Untergrund eine Verletzung zu Grunde liegen haben, die aus aus meiner Biografie resultieren. Es ist komisch ich habe sozusagen, den Klimmstängel als den einzigen Freund in dieser Hinsicht betrachtet, in Wirklichkeit war er mein Feind. Naja, jetzt läuft mir meine Ex über den Weg. Nun, ich bin so heilfroh, dass ich nicht mehr rauche. War sowas doch immer der Grund, da wo andere zum Kühlschrank gehen und sich ein Bier nach dem anderen holen, dass ich angefangen hab zu rauchen wie ein Schlot. Jetzt nicht mehr!
26.07.2026
14:46 Uhr
bearbeitet:
26.07.2026
14:48 Uhr
@plänt, @katerliesel Danke für die Glückwünsche! Euch natürlich auch Glückwünsche zurück! Ja, elf Tage, krass krass krass. Heute zum ersten Mal gemerkt, dass sich die Lunge etwas entspannt. Ein Prozess, der noch weitergeht. Der ganze Rotz der da drin ist muss noch raus. Was extrem mit dem Rauchstopp zu tun hat, sind die Stimmungsschwankungen, die morgens heftig sind, mittags etwas besser werden, nachmittags abklingen, abends wieder anfangen. Zum Glück kann ich gut schlafen und dass "sich daran erinnern", dass sehr vieles von meinem Unwohlsein mit dem Rauchen zu tun hat, das hilft mir.
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